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| Romanistik: Studieren mit Hilfe des Internets | |
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Das Projekt Romanistik im Internet wurde im Wintersemester 1996/97 am Institut für Linguistik/Romanistik der Universität Stuttgart im Rahmen mehrerer Übungen entwickelt. Diese Veranstaltungen vermittelten Romanisten methodische und inhaltliche Kenntnisse, mit denen sie das Internet als Arbeitsinstrument in ihrem Studium nutzen können. Ein Vergleich der für die Romanistik nützlichen Ressourcen im Internet (World Wide Werb, Mailing-Listen, Newsgroupes, etc.) mit den traditionellen Arbeitsweisen der Romanistik zeigt das außergewöhnliche Potential, das die Computertechnik auch Philologen bieten kann; zugleich werden aber auch deren Grenzen deutlich, die beim wissenschaftlichen Arbeiten zu beachten sind. An vielen Universitäten werden mittlerweile umfangreiche Adressensammlungen
oder Startseiten angeboten, die ein reiches Angebot
zu vielen Aspekten der französischen Sprache, Literatur und Kultur einschließlich
der Es gibt bis jetzt nur wenige systematische Ansätze, mit denen die Arbeitsmöglichkeiten
der Romanistik (Literaturwissenschaft, Linguistik und Kulturwissenschaft) im Internet
geprüft werden. Mit dem Projekt Romanistik im Internet sollen solche
Projekte untersucht werden, mit denen Autoren die Anwendung von Internet-Ressourcen
bei ihren Arbeiten demonstrieren. Das Ergebnis dieser Übung soll die Frage
beantworten, inwieweit, das Internet für die Romanistik tatsächlich
eine echte Hilfe sein kann, die über die bloße Kommunikation und Recherchen
hinausgeht. Es geht darum, nach In diesem Zusammenhang standen auch Fragen der Kommunikationswissenschaften
und der Mittlerweile gibt es eine große Zahl von Interessant ist die Beobachtung, daß auch heute noch kommerzielle Bereiche und wissenschaftliche Bereiche weiterhin sehr stark voneinander getrennt sind. Kaum eine der im Hochschulbereich wichtigen Adressen aus nahezu allen Bereichen der Wissenschaften sind in den einschlägigen Computerzeitschriften zu finden. Diese parallele Entwicklung dieser beiden Internet-Zonen wirft ein bezeichnendes Licht auf den Zustand und die Perspektiven der "Informationsgesellschaft". Ein Vergleich derDenkbar wären auch Projekte, die die Präsenz der Frankophonie im Internet untersuchen. Zahlreiche Websites zur Frankophonie im Internet belegen die Anstrengung aller beteiligten Staaten, |