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Dieses Projekt wird seit dem
26. Juni 2003
auf dem Server des
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TU Dresden, beherbergt.
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  Romanistik: Studieren mit Hilfe des Internets
 

Das Projekt Romanistik im Internet wurde im Wintersemester 1996/97 am Institut für Linguistik/Romanistik der Universität Stuttgart im Rahmen mehrerer Übungen entwickelt. Diese Veranstaltungen vermittelten Romanisten methodische und inhaltliche Kenntnisse, mit denen sie das Internet als Arbeitsinstrument in ihrem Studium nutzen können. Ein Vergleich der für die Romanistik nützlichen Ressourcen im Internet (World Wide Werb, Mailing-Listen, Newsgroupes, etc.) mit den traditionellen Arbeitsweisen der Romanistik zeigt das außergewöhnliche Potential, das die Computertechnik auch Philologen bieten kann; zugleich werden aber auch deren Grenzen deutlich, die beim wissenschaftlichen Arbeiten zu beachten sind.

An vielen Universitäten werden mittlerweile umfangreiche Adressensammlungen oder Startseiten angeboten, die ein reiches Angebot zu vielen Aspekten der französischen Sprache, Literatur und Kultur einschließlich der - Medien in Frankreich
vermitteln. Die Website externer Linkromanistik.de stellt, ein Portal für die Romanistik zur Verfügung.

Die Bibliothek der Universität Konstanz hat eine bemerkenswerte Website mit Links zu allen Teilgebieten der Romanischen Philologie veröffentlicht: externer Link Romanistik im Internet

Für das externer Link www.studieren-im-netz.org bietet die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) eine Internet-Seite an.

Es gibt bis jetzt nur wenige systematische Ansätze, mit denen die Arbeitsmöglichkeiten der Romanistik (Literaturwissenschaft, Linguistik und Kulturwissenschaft) im Internet geprüft werden. Mit dem Projekt Romanistik im Internet sollen solche Projekte untersucht werden, mit denen Autoren die Anwendung von Internet-Ressourcen bei ihren Arbeiten demonstrieren. Das Ergebnis dieser Übung soll die Frage beantworten, inwieweit, das Internet für die Romanistik tatsächlich eine echte Hilfe sein kann, die über die bloße Kommunikation und Recherchen hinausgeht. Es geht darum, nach - Projekten zu suchen, mit denen der Einsatz und der Nutzen des Internets für die Romanistik (Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Kulturwissenschaften) nachgewiesen werden kann. Inwieweit kann das - Internet mit seinen Ressourcen zur Gestaltung wissenschaftlicher Methoden und Verfahren sinnvoll genutzt werden?

Es geht hier nicht um den Aufbau und die bloße Pflege einer großen Adressensammlung, die schon längst nicht mehr auch nur annähernd eine Vollständigkeit beanspruchen kann. Die Adressensammlungen auf dieser Website zur - Literaturwissenschaft, zur -Linguistik und zur -Kulturwissenschaft belegen, daß das Internet neben der Bibliotheksarbeit ein wichtiges Arbeitsmedium anbietet.

In diesem Zusammenhang standen auch Fragen der Kommunikationswissenschaften und der - Soziologie, die im Zusammenhang mit dem Medium Internet zu stellen sind, berücksichtigt wurden.Kein Zweifel: Das Internet kann die Arbeit in der - Bibliothek nicht ersetzen. Das Internet wird aber bestimmte Wege der Informationsbeschaffung und -weitergabe vereinfachen. Der Eindruck der Überfülle im Internet birgt aber auch die Gefahr, die gespeicherte digitalisierte Information als vollständig zu beurteilen, obwohl das sorgfältige traditionelle Bibliographieren leicht das Gegenteil beweist.

Mittlerweile gibt es eine große Zahl von - Suchmaschinen, von denen viele auch in der Lage sind, spezielle Ressourcen zu finden. Viele der Suchmaschinen haben unterschiedliche Funktionsweisen. Auch über die - Arbeitsweise dieser Suchmaschinen kann man im Internet selbst ein umfangreiches Informationsangebot finden.

Interessant ist die Beobachtung, daß auch heute noch kommerzielle Bereiche und wissenschaftliche Bereiche weiterhin sehr stark voneinander getrennt sind. Kaum eine der im Hochschulbereich wichtigen Adressen aus nahezu allen Bereichen der Wissenschaften sind in den einschlägigen Computerzeitschriften zu finden. Diese parallele Entwicklung dieser beiden Internet-Zonen wirft ein bezeichnendes Licht auf den Zustand und die Perspektiven der "Informationsgesellschaft".

Ein Vergleich der - Medien in Frankreich und Deutschland wird durch die reichen Ressourcen aller Medien beider Länder im Internet sehr erleichtert. Die auf dieser Website angebotenen Adressen sind umfangmäßig nur ein kleiner Hinweis auf die bereits jetzt zur Verfügung stehenden Quellen. Dabei könnten auch die hier zitierten - Startadressen sind nützliche Ausgangspunkte für eigene Linklisten. Suchmaschinen wie Yahoo-Frankreich bieten auch thematische Listen an.
Denkbar wären auch Projekte, die die Präsenz der Frankophonie im Internet untersuchen. Zahlreiche Websites zur Frankophonie im Internet belegen die Anstrengung aller beteiligten Staaten, - der französischen Sprache im Internet einen beachtlichen Raum zu sichern.

Letzte Änderung: 12. September 2005   |  © Heiner Wittmann  | Impressum