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Kunst |
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Dominique
Berthet (Hg.), Vers une esthétique du métissage, L'Harmattan,
Paris 2002.
Die in diesem Band vorgelegten Vorträge wurden während eines Kolloquiums auf Martinique im Dezember 1999 gehalten, an dem die Vertreter mehrerer Forschungszentren der Antillen und aus Frankreich teilnahmen. In drei Abschnitten (I. Métissage et identité, II. Métissage, hybridationet pratiques artistiques, III. Le métissage à l'oeuvre) werden die Berührungspunkte, in denen sich Malerei, Photographie, Musik, Theater, Architekur,Tanz und Fernsehen begegnen, untersucht. Außerdem werden auch die vielfältigen Bezüge zu ganz anderen technologischen oder wissenschaftlichen Disziplinen berücksichtigt, die scheinbar außerhalb der eigentlichen ästhetischen Ansätze angesiedelt sind, die aber dennoch geeignet sind, ungewöhnliche Beiträge zu den hier vorgestellten Künsten oder künstlerischen Verfahren leisten können. In seinem Beitrag unterstreicht Marc Jimenez (Université de Paris I) den politischen Charakter des Begriffs der Ästhetik, die eine Anerkennung der kulturellen Partikularitäten einschließt. In diesem Zusammenhang erinnert Jimenez an die für ihn wichtige Unterscheidung zwischen einer nicht mehr umkehrbaren "mondialisation" und der Globalisierung, die nicht zwangsläufig deren Folge sein muß. In diesem Raum zwischen "mondialisation" und Globalisierung lokalisiert Jimenez die Aufgaben der Ästhetik, der Philsophie, der Künstler und der Kunstkritik und öffnet zugleich die Perspektive auf die Beiträge dieses Bandes. Dominique Chateau und Dominique Berthet untersuchen beide die Positionen von Edouard Glissant der Kreolisierung im Sinne eines Austauschs zwischen den Kulturen und derjenigen, die die Unterschiede hervorhebt, so wie sie zum Beispiel Roger Toumson vertritt. Chateau äußert sich mit Recht kritisch über einen Pluralismus, der kulturelle Besonderheiten übergehen oder auflösen würde. Berthet erinnert an Breton und die kulturellen Erfahrungen, von denen die Surrealisten profitiert haben. Lambert-Félix Prudent berichtet über seine soziolinguistischen Unterschungen auf Martinique. Hugues Henri, Michèle-Baj Strobel, Suzanne Lampla, Sophie D'Ingianni und Lise Brossard stellen einzelne Künstler und Künstlergruppen vor und erklären mit Interpreationen ihrer Werke die verschiedenden Formen der Hybridität bis zu Nam June Paik und seiner Kunst, die die neuen Technologien einsetzt. Hervé Baquet, Maler, (Université de Paris I) zeigt anhand einiger Beispiele die Bedeutung der Malerei und ihrer Beziehungen zur Wirklichkeit, die sie interpretiert. Christian Bracy erklärt die Veränderungen der Materialien durch künstlerische Verfahren und resümiert auf seine Weise die in diesem Band vorgestellten Ansätze wie kulturelle Besonderheiten durch die Kunst vermittelt werden. Der Band gibt mit seinen Beiträgen einen interessanten Einblick in die Ergebnisses eines Kolloquiums, dessen Fragestellung die Perspektive auf die Möglichkeiten der Kunst eröffnet, und dem es trotz des breit angelegten Themas gelingt, die Bedeutung der kulturellen Selbstständigkeit genau im Blick zuhalten. Dies ist aber nicht alleine das Verdienst des Kolloquiums selbst; das Ergebnis ist auch ein Hinweis auf die grundlegende Bedeutung der Kunst in allen ihren Erscheinungsformen für die kulturelle Identität und die ihr inhärenten Aufgabe, ihre eigene Autonomie zu wahren. Heiner Wittmann |
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| Lars
Blunck Between Object & Event. Partizipationskunst zwischen Mythos und Teilhabe. VDG Verlag und Datenbank für Geisteswissenschaften, Weimar 2003. Rezension: Der Betrachter muß immer mitarbeiten |
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| Sartre und die Kunst - mit Links zu den Künstlern, deren Werke Sartre untersucht hat. | ||||
Letzte Änderung: 12. September 2005 |  © Heiner Wittmann | Impressum