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Das Bachelor- und Masterstudium an der TU DresdenDie Abschlüsse, die Sie mit einem Studium an der Technischen
Universität Dresden erwerben können, sind vom gewählten
Studiengang abhängig. Ein Großteil der Studiengänge schließt
mit Bachelor und Master ab. Diese Studiengänge
werden als gestufte Studiengänge bezeichnet. Daneben
bietet die TU Dresden – besonders im Bereich der
Ingenieurwissenschaften - eine Reihe von Studiengängen an, die
mit dem Diplom abschließen, jedoch grundsätzlich
überarbeitet und z.T. reformiert wurden. Diese Studiengänge und
die Studiengänge, die mit dem Staatsexamen abschließen
werden als einstufige Studiengänge bezeichnet.
Ausgewählte Studiengänge können Sie sowohl als
Bachelor-/Master-Studiengänge als auch als Diplomstudiengänge
belegen. Gestufte StudiengängeHintergrund für die Einführung gestufter Studiengänge ist
der Bologna-Prozess. Im Jahr 1999 unterzeichneten 29
europäische Bildungsminister/-innen in Bologna eine Erklärung
mit dem Ziel, gemeinsame Strukturen ihrer nationalen
Hochschulsysteme und damit einen einheitlichen europäischen
Hochschulraum zu schaffen. Bis heute bekannten sich über 40
Länder, darunter auch Deutschland, zu diesem Ziel. Durch
Modularisierung und Flexibilisierung der Studienangebote und
-abschlüsse soll die Wettbewerbsfähigkeit Europas als
Bildungsstandort weltweit erhöht und die Mobilität der
Studierenden und Absolventen gefördert werden. Die Studierenden
bekommen zudem mehr Entscheidungsfreiheit bei der Entwicklung
ihres individuellen Bildungsprofils. Der Master ist ein weiterer berufsqualifizierender Abschluss, der nur erworben werden kann, wenn bereits ein erster akademischer Abschluss (z.B. Bachelor) vorliegt. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester. Das Studium ermöglicht je nach gewähltem Master-Studiengang eine weitere inhaltliche Vertiefung bzw. Spezialisierung in der gleichen Fachrichtung wie im vorangegangenen Studiengang oder eine interdisziplinäre Erweiterung der vorhandenen Qualifikationen. Das Master-Studium bereitet sowohl auf eine wissenschaftliche Tätigkeit an Hochschulen als auch auf Berufsfelder vor, die eine vertiefte wissenschaftliche Ausbildung erfordern. Das Studium schließt mit einer eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit, der Master-Arbeit, ab. Je nach fachlicher Ausrichtung der Studiengänge werden die Grade Master of Arts oder Master of Science bzw. in einigen Studiengängen noch speziellere Grade wie z.B. „Master of Public Health“ verliehen. Der Master-Abschluss bildet die Voraussetzung zur Promotion und damit zum Erwerb des Doktor-Grades. Das Abschluss-Niveau entspricht dem Diplom. Die Master-Studiengänge werden in konsekutive und weiterbildende Master-Studiengänge unterschieden.
Einstufige StudiengängeDie Diplom-Studiengänge an der TU Dresden sind ebenso
wie die gestuften Studiengänge in Module gegliedert und der
Studienumfang jedes Moduls ist mit Leistungspunkten (Credits)
ausgewiesen. Modularisierung und LeistungspunktesystemTypisch für die gestuften Studiengänge und die reformierten
einstufigen Studiengänge ist der modulare Aufbau des
Lehrangebotes. Module sind abgeschlossene Lehr- und
Lerneinheiten, die neben Vorlesungen, Übungen und Seminaren
auch Praktika und Selbststudium beinhalten und diejenigen
Stoffgebiete zusammenfassen, die in einem fachlichen und
thematischen Zusammenhang stehen. Dabei werden Pflichtmodule
und Wahlpflichtmodule (aus einem thematisch eingegrenzten
Bereich und frei wählbar) unterschieden. Diese Module werden
studienbegleitend geprüft und entsprechend ihrem Arbeitsaufwand
werden Leistungspunkte (ECTS) vergeben. Zum
Arbeitsaufwand zählen neben dem Präsenzstudium auch das
Selbststudium und die Zeit für Prüfungsvorbereitung sowie das
Erbringen von Prüfungsleistungen. Ein Leistungspunkt entspricht
einem studentischen Arbeitsaufwand von ca. 30 Stunden (Geregelt
ist dies gemäß dem Europäischen Credit Transfer System – ECTS).
Mittels der Leistungspunkte ist ein quantitativer Vergleich von
Studienleistungen möglich – die qualitative Bewertung erfolgt
weiterhin über Noten. QualitätssicherungAlle Studiengänge werden sowohl im Zuge ihrer Einrichtung
als auch in ihrem weiteren Verlauf in regelmäßigen Abständen
überprüft. Das erfolgt z.B. durch Akkreditierungsagenturen, die
unabhängig von den Hochschulen arbeiten. Diese strenge und
regelmäßige Evaluation sichert die dauerhafte Qualität der
Hochschulausbildung. Bei der Akkreditierung spielen
Kriterien wie Studierbarkeit, Kompetenzorientierung,
Ausstattung der Studiengänge und die Anwendung interner
Verfahren zur Qualitätssicherung eine Rolle. Diese Informationen können Sie sich als PDF-Datei downloaden. |
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