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Antworten auf die Fragen zur StudienentscheidungWelche Möglichkeiten gibt es, die TU Dresden kennen zu lernen?
Welche Abschlüsse sind an der TU Dresden möglich? Einstufige Studiengänge
Gestufte Studiengänge
In Diplomstudiengängen werden Ausbildung
und Prüfung von der Hochschule geregelt. In diesen
Studiengängen konzentriert sich die Ausbildung im wesentlichen
jeweils auf das studierte Fach. Die Wahl- und Nebenfächer
sollen die Kenntnisse im Studienfach ergänzen und abrunden. Sie
sind in der Regel nicht beliebig wählbar, sondern in der
Prüfungsordnung fixiert. Nach 4 Semestern wird mit der
Diplomvorprüfung das Grundstudium abgeschlossen. Damit
erbringt jeder Studierende den Nachweis, dass er sich die
inhaltlichen Grundlagen des Faches sowie ein methodisches
Instrumentarium angeeignet hat. Das Hauptstudium kann in
Studienrichtungen, Vertiefungsrichtungen oder
Studienschwerpunkte gegliedert sein. Es dient der
Vertiefung und Erweiterung der im Grundstudium erworbenen
Kenntnisse und Fähigkeiten sowie der wissenschaftlichen
Spezialisierung. Dazu gehören teilweise auch Praktika, die auf
den späteren Berufseinsatz vorbereiten. Ein modularer Aufbau
der Studiengänge sowie die Teilnahme am ECTS (European
Credit Transfer Systems), dem europäischen Punktesystem zur
Anrechnung von Studienleistungen, ermöglichen das Absolvieren
einzelner Studienabschnitte im Ausland oder auch an anderen
deutschen Hochschulen. Übersicht Studienmöglichkeiten Einstufige Studiengänge werden teilweise auch mit einer
staatlichen Prüfung abgeschlossen. Dafür gelten
gesonderte Rechtsvorschriften (z. B. Approbationsordnung für
Ärzte bzw. Zahnärzte). Übersicht Studienmöglichkeiten Das System der traditionellen einstufigen Studiengänge wird - bedingt durch zunehmende Internationalität und neue Anforderungen der Berufswelt - erweitert, differenziert und flexibler gestaltet. In einer Erklärung der Bildungsminister von 40 europäischen Staaten in Bologna (1999) wurde die Schaffung eines europäischen Hochschulraumes bis zum Jahr 2010 beschlossen. Ziel des s. g. Bologna-Prozesses ist, durch Modularisierung und Flexibilisierung der Studienangebote und abschlüsse die Wettbewerbsfähigkeit Europas als Bildungsstandort weltweit zu erhöhen und die Mobilität zu fördern. Die neue gestufte Studienstruktur ist gekennzeichnet durch
ein meist dreijähriges Bachelorstudium und ein daran
anschließendes zweijähriges Masterstudium. Dabei unterscheidet
man zwischen den „konsekutiven“, direkt inhaltlich an einen
bestimmten Bachelorstudiengang anschließenden, und den
„nichtkonsekutiven“, mehr interdisziplinär ausgerichteten
Master-Studiengängen. Außerdem beinhalten die gestuften
Studiengänge neben der fachlichen Ausbildung einen größeren
Anteil von Modulen zur Vermittlung von allgemeinen
Qualifikationen und Schlüsselkompetenzen. Dies sind Kenntnisse,
Fähigkeiten und Fertigkeiten, die nicht unmittelbar und nur
einen begrenzten Bezug zu dem studierten Fach haben. Die TU
Dresden bietet bereits diese neuen Studiengänge an oder hat
bisherige Studiengänge umgestellt, ohne dabei auf traditionelle
und nachgefragte Studiengänge, die sich auf hohem
wissenschaftlichen Niveau bewegen, zu verzichten. Der Bachelorgrad (laut Sächsischem Hochschulgesetz entspricht dieser dem Grad eines Bakkalaureus) ist im neuen Studiensystem und auch international der erste akademische und eigenständige berufsqualifizierende Abschluss. In einem 6- bis 7-semestrigen Studium werden wissenschaftliche Grundlagen, Methodenkompetenz und berufsfeldbezogene Qualifikationen vermittelt. Soziale und andere Schlüsselkompetenzen ergänzen anwendungsorientiertes Basiswissen. Das Studium wird mit einer Hochschulprüfung abgeschlossen und der akademische Grad je nach studiertem Wissenschaftsbereich Bachelor of Science oder Bachelor of Arts verliehen. Der akademische Grad enthält die Zusatzbezeichnung des studierten Fachbereiches und ermöglicht den sofortigen Eintritt in die Berufstätigkeit. Es besteht aber auch die Möglichkeit, das Studium an einer ausländischen oder deutschen Hochschule fortzusetzen und dort den Mastergrad zu erlangen. Der Mastergrad ist ein akademischer und
berufsqualifizierender Abschluss, der nur erworben werden kann,
wenn bereits ein erster akademischer berufsqualifizierender
Abschluss vorliegt. Die Regelstudienzeit beträgt zwei bis vier
Semester. Das Studium ermöglicht eine weitere inhaltliche
Vertiefung und Spezialisierung in der gleichen Studienrichtung
wie im vorangegangenen Studiengang (konsekutiv) oder erweitert
vorhandene Qualifikationen durch die Wahl und Hinzunahme einer
anderen Studienrichtung (nichtkonsekutiv). Letztere sind
ausdrücklich interdisziplinär und schwerpunktverlagernd
angelegt und bereiten sowohl auf eine wissenschaftliche
Tätigkeit an Hochschulen als auch auf Berufsfelder vor, die
eine vertiefte wissenschaftliche Ausbildung erfordern. Das
Studium schließt mit einer eigenständigen wissenschaftlichen
Arbeit ab. Die Grade werden je nach fachlichen Inhalten der
Studiengänge mit dem Zusatz „of Arts“ oder „of
Science“ und in einigen Fällen mit einem entsprechenden
Fachzusatz (z. B. Master of Business Administration, Master of
Science in Electrical Engineering) verliehen. Der
Masterabschluss ist dem Diplomabschluss gleichgestellt und
berechtigt unmittelbar zum Erwerb des Doktorgrades
(Promotion). Typisch für die neuen gestuften Studiengänge ist der
modulare Aufbau des Lehrangebotes. Module sind
abgeschlossene Lehr- und Lerneinheiten, die neben Vorlesungen,
Übungen und Seminaren auch Praktika und Selbststudium
beinhalten. Dabei werden Pflichtmodule, Wahlpflichtmodule aus
einem thematisch eingrenzendem Bereich und frei wählbare
Wahlmodule unterschieden. Diese Module werden am Ende eines
jeden Semesters geprüft und entsprechend ihrem Arbeitsaufwand
mit Leistungspunkten bewertet. Ist die in dem jeweiligen
Studium geforderten Leistungspunkteanzahl erreicht, gilt dies
als Zulassung für die wissenschaftliche Abschlussarbeit am Ende
des Studiums. Übersicht Studienmöglichkeiten Welche Angebote gibt es zur Studienorientierung? Die Zentrale Studienberatung bietet Ihnen folgende Möglichkeiten an: Auf welche Schulfächer muss ich Wert legen? Wenn Sie studieren möchten, müssen Sie je nach Wissenschaftsgebiet auf folgende Abitur-Fächer Wert legen:
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