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Online Recherche: Wissenschaftliches Arbeiten mit NetzpublikationenDie traditionelle Recherche für eine wissenschaftliche Arbeit findet nach wie vor in der Bibliothek statt. Doch in zunehmendem Maße – und in einigen, vornehmlich geisteswissenschaftlichen Bereichen – gewinnt das wissenschaftliche Arbeiten mit Netzpublikationen an Bedeutung. Jedoch muss man bei der Online Recherche noch immer besondere Vorsicht walten lassen.Sich stundenlang in altehrwürdigen und umfassend ausgestatteten Bibliotheken durch Stapel von Büchern zu arbeiten, neue Erkenntnisse aus den Quellverweisen zu ziehen und eigene Hypothesen mit anerkannten Theorien verbinden – dies ist die reguläre Vorgehensweise bei Hausarbeiten, Seminararbeiten, Bachelor-, Master-, Magister- und Diplomarbeiten, selbst bei der Dissertation bleiben die während des Studiums gelernten und liebgewonnenen Arbeitsweisen unverändert. Mit dem Advent der digitalen Veröffentlichung und der globalen wiewohl globalen Möglichkeiten von Netzpublikationen findet eine schleichende Veränderung statt, die den Studierenden von immenser Hilfe ist – und doch auch einige Gefahren birgt. Online Recherche: Die Quellenlage im InternetVor einigen Jahren war jegliches aus dem Internet gezogenes Wissen geradezu verpönt: Als zu kurzlebig, zu wenig von der Quelle her nachvollziehbar und vor allem als zu unwissenschaftlich fielen die meisten Aufsätze, die sich bei der Online Recherche finden ließen, bestenfalls in die Kategorie obskurer Randerscheinungen, die vielleicht neben „echten“ Publikationen einmal erwähnt werden können, schlimmstenfalls wurden sie als prinzipiell – ganz gemäß dem Leitsatz „the medium is the message“ – als irrelevant abgetan.Seit einiger Zeit haben sich jedoch wissenschaftliche Magazine und Textsammlungen in allerlei Forschungsbereichen etabliert, die den angestammten Veröffentlichungen in Nichts nachstehen – im Gegenteil: Häufig sind sie schneller und aktueller, da ihre Reaktionsgeschwindigkeit nicht durch Satz, Druckvorstufe und Vertrieb gehemmt wird. Neben den exklusiven Netzpublikationen haben entsprechend auch etablierte Reihen ihren Weg ins Internet gefunden und häufig werden von ihnen auch hier die bekannten Vertriebswege durch Abonnements beschritten. Zitieren aus NetzpublikationenZitiert man nun aus einem Magazin, das zwar in Heftform erscheint, wenn auch virtuell als PDF beispielsweise, aber nur im Internet zu finden ist, ergeben sich Vorteile und Nachteile gleichermaßen. Zum einen kann man auf genau die gleiche Weise verfahren, wie gehabt (also durch die Angabe von Ausgabennummer, Jahrgang, Monat, Seitenzahl etc.), zum anderen muss man den Link zur Ausgabe angeben, wodurch die Quelle durchaus nachvollziehbarer wird, als ein Heft, das in einem Magazin einer Bibliothek sein Dasein fristet und kaum entdeckt wird.Auf einer weiteren Ebene muss man sich auch klar darüber sein, dass die Informationen aus dem Internet in der Tat flüchtig sein können: Zwar werden Archive angelegt, doch können solche Projekte auch wieder in der Versenkung verschwinden – und die zitierte Publikation ebenso. Ein gedrucktes Heft oder Buch verbleibt meistens in der Bibliothek, selbst wenn es niemand sichtet. Wissenschaftliche Arbeiten online veröffentlichenZur wissenschaftlichen Arbeit mit Netzpublikationen gehört natürlich auch, seine eigenen Arbeiten der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Hier werden durch das Internet wiederum bislang ungeahnte Möglichkeiten eröffnet, denn nicht nur, dass man seine Arbeiten einreichen oder sich, im Falle einer Doktorarbeit etwa, auch einer der vielen Selbstpublikationsoptionen, wie Print on Demand Verlagen, zuwenden kann, es ist auch einfach geworden, eine eigene Webseite zu errichten und für seinen Forschungsbereich mit ein wenig Geduld und Geschick zu etablieren.Eine eigene Domain zu registrieren, ist eine kostengünstige Alternative, um die Ergebnisse der Arbeit mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft zu teilen. Mit einer aussagekräftigen Webadresse und einem seriösen Design können die Haus-, Bachelor-, Master-, Magister- und Diplomarbeiten der genauen Zielgruppe präsentiert werden - mit den neuen Top Level Domains, die ab 2013 eingeführt werden, lässt sie sich sogar noch präziser bestimmen (mehr Informationen gibt es hier: http://www.united-domains.de/neue-top-level-domain/ , wodurch vermutlich mehr online recherchierende Studierende mit den eigenen Forschungsergebnissen bekannt gemacht werden, als es bei einer der klassischen Publikationsformen möglich gewesen wäre. Quelle: United Domains |
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Kim-Astrid Magister
Assistentin |