Die Projektnummern der TU Dresden folgen dieser Nomenklatur:
An der ersten Stelle steht der Kennbuchstabe für den Kostenträgerbereich, welcher das Projekt charakterisiert und später eine gemeinsame Auswertung gleichartiger Kostenträger ermöglicht. Unter dem Kostenträger Forschung wird in eigenfinanzierte, also haushaltfinanzierte Grundlagenforschung (dient als Kostenträger zur Ver-/Abrechnung innerhalb der KLR) und in fremdfinanzierte Forschung auf Basis von Drittmittelprojekten und Zuwendungen unterschieden. Fremdfinanziert bedeutet dabei nur, dass Gelder von Dritten an die TU Dresden fließen. Eine Verwendung TUD-Ressourcen ist davon unbenommen.
Der Kostenträger Lehre wird in fremdfinanzierte Lehre (Zuwendungen bzw. Drittmittel) und in die aus eigenen Mitteln finanzierte Lehre unterteilt. Die eigenfinanzierte Lehre wird dabei weiter auf die Lehreinheiten und Studiengänge differenziert (dient als Kostenträger zur Ver-/Abrechnung innerhalb der KLR).
Die dritte bis achte Stelle (die Trennzeichen zählen im Projektsystem auch als Stellen) enthält die laufende Projektnummer. An den Stellen 10 bis 12 wird die Mittelherkunft klassifiziert (die entsprechende Tabelle finden Sie unter Downloads). Hier wird auch die steuerliche Behandlung verschlüsselt. Steuerpflichtige Mittelgeber sind an den Nummern 523, 531, 532, 538 und 602 erkennbar. Über die Mittelherkunft wird die Zuordnung zu Bewertungsbereichen in der Anlagenbuchhaltung gesteuert.
Mit der 14. Stelle können Jahresscheiben z.B. für SFB hinterlegt werden. Anhand der 15. und 16. Stelle erfolgt bei Bedarf eine weitere Unterteilung auf Teilprojekte. An den Stellen 18 bis 24 steht die organisatorische Zuordnung in Form der Kostenstelle. Dabei wurde auf die in der Kostenstelle verwendete achte bis zehnte Stelle verzichtet, da der entsprechende Buchstabe auf ein zweckgebundenes Budget aus Haushaltsgeldern der Kostenstelle hinweist und bei der Abbildung von Projekten keine Relevanz besitzt.
Hinweis:
Es gibt auch neue Nummern für bereits abgeschlossene Projekte, d.h. bei denen die Laufzeit vorüber ist. Das ist immer dann der Fall, wenn das Projekt buchhalterisch noch nicht auf Null steht. In Einzelfällen können Projekte, die in den letzten Monaten begonnen haben, fehlen. Diese werden nachgepflegt.