Infolge der zahlreichen Diskussionen um die Aufmärsche von
Rechtsextremisten in Dresden im Februar 2011 fanden sich im
letzten Jahr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TU Dresden
zusammen, um die eigene Rolle im Themenfeld von rassistischer
Diskriminierung und Rechtsextremismus zu bestimmen.
Initiiert wurde diese Auseinandersetzung im Rahmen
des 'Projekts für Weltoffenheit', welches von 2008 bis
März 2012 im Akademischen Auslandsamt der TU Dresden tätig war.
Im Mittelpunkt stand die Frage, in welcher Form die Universität
mit der Thematik in Berührung kommt, denn Universitäten sind
nicht per se immun gegen rechte Tendenzen.
Aus den Ergebnissen zahlreicher Arbeitstreffen ist jetzt eine
Broschüre entstanden, welche dazu einlädt, über das Thema
Rechtsextremismus im universitären Raum nachzudenken und
Orientierung für ein fremdenfreundliches und weltoffenes
Handeln innerhalb der Universität zu gewinnen. Unterstützt
wurde das Projekt von der Gesellschaft von Freunden und
Förderern der TU Dresden e.V., dem Kulturbüro Sachsen e.V.
sowie dem Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie
und Toleranz“.
Die Broschüre wurde bereits an alle Fakultäten und Dezernate
der TU Dresden versendet um so einen größtmöglichen
Mitarbeiterkreis zu erreichen. Interessierte Mitarbeiter und
Studierende können gern Exemplare unter unten genannter
Mailadresse kostenlos anfordern.
Die Broschüre ist unter folgendem Link auch digital
verfügbar: Die Uni als "rechtsfreier"
Raum?
Ansprechpartner: Anja Albrecht
Tel.: 463 36065
anja.albrecht@tu-dresden.de