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Du brauchst Hilfe? Gegen Rassismus!


Sie sind nicht allein!


Leider kommt es immer wieder zu Vorfällen, bei denen Menschen aus rassistischen oder rechtsextremen Motiven beleidigt oder gar gewalttätig angegriffen werden. Oft machen sich die Betroffenen im Nachhinein Vorwürfe und fragen sich, was sie falsch gemacht haben. Wichtig ist deshalb: die Angegriffenen trifft keine Schuld.

Lassen Sie sich nicht unterkriegen!


Die Situation nach Beleidigungen oder Angriffen ist oft schwer und man fühlt sich mit unter allein gelassen mit seinen Problemen. Aber sie sind nicht allein! Es gibt Menschen, die sich seit langem mit solchen Problemen befassen und Hilfe für Betroffene anbieten.

Sie haben ein Recht darauf, dass die Straftat aufgeklärt wird!


Rassistische Beleidigungen und erst recht Angriffe sind Straftaten. Sie haben ein Recht darauf, dass die Straftat aufgeklärt und die Täter zur Rechenschaft gezogen werden. Bei Angriffen haben sie außerdem ein Recht auf Schadensersatz oder Schmerzensgeld. Damit dies geschehen kann ist es wichtig, die Straftaten bei der Polizei zur Anzeige zu bringen. Die Polizei ist verpflichtet, ihre Anzeige aufzunehmen. Sie können Anzeigen auf jedem Polizeirevier aufgeben.

Es gibt viele Adressen, an die Sie sich wenden können:


Sollten sie nicht sofort die Polizei kontaktieren wollen oder haben sie Probleme, ihre Anzeige und Aussage auf Deutsch zu machen, können sie sich an die Opferberatung  RAA Sachsen wenden. Deren Mitarbeiter beschäftigen sich seit Jahren mit rassistischen Gewalttaten und versuchen schnell zu helfen.

Hier wird man mit ihnen über den Vorfall und über mögliche nächste Schritte sprechen. Man wird abklären, ob sie anonym bleiben oder an die Öffentlichkeit treten wollen. Außerdem wird man ihnen, wenn sie es möchten, im Kontakt mit Polizei und Behörden helfen. Zusätzlich hat die RAA Partner, bei denen sie psychologische Betreuung erhalten können, sollte es nötig sein. Nicht zuletzt werden sie hier aber auch Menschen treffen, die einfach ein offenes Ohr für ihr Problem haben und ihnen zuhören. Das gemeinsame Suchen nach Lösungen steht im Vordergrund.

Gerne können sie sich auch an die Mitarbeiter des Kulturbüro am Akademischen Auslandsamt der TU Dresden wenden. Dies ist auch wichtig, damit die Universität aktiv werden und gegen Rassismus vorgehen kann. Eine weitere Stelle ist der Ausländerbeauftragte der TU Dresden.

Hier die wichtigsten Kontaktdaten im Überblick:


Antira Telefon
 
Telefon: (0351) 463 32362

montags:         13 bis 16 Uhr

dienstags:         9 bis 12 Uhr
donnerstags:     9 bis 12 Uhr

http://www.stura.tu-dresden.de/antira-telefon

RAA Sachsen e.V. - Opferberatung

Bautzner Straße 45
01099 Dresden
Tel.:     0351 / 88 94 174
Handy: 0172 / 97 41 268
Mail an opferberatung.dresden@raa-sachsen.deopferberatung.dresden@raa-sachsen.de
www.raa-sachsen.de 


Akademisches Auslandsamt – Kulturbüro

Mommsenstr. 10
Toeplerbau, Zimmer 213
Tel.:     0351 / 46 33 6127
Mail an kultur@mailbox.tu-dresden.dekultur@mailbox.tu-dresden.de
http://tu-dresden.de/kultur

Ausländerbeauftragter der TU Dresden - Prof. Dr. phil. Christian Prunitsch

Kontakt: http://tu-dresden.de/internationales/isc/info 

Liste der Auslaenderbeauftragten der Fakultäten


Polizei Dresden

Polizeidirektion Dresden
Schießgasse 7
01067 Dresden
Tel.:    0351 / 4 83 0
www.polizei.sachsen.de


Kulturbüro Sachsen e.V.

Bautzner Strasse 45
01099 Dresden
Telefon: 0351 - 272 14 90
Fax: 0351 - 563 40 898
www.kulturbuero-sachsen.de 
 
Stand: 14.12.2011 10:21
Autor: juliane.terpe



 

Kontakt


Kulturbüro im Akademischen Auslandsamt:

Tel.: 03 51 / 4 63-3 61 27
Fax.: 03 51 / 4 63-3 77 38


Sprechzeiten:

Dienstag und Donnerstag
11:00 bis 14:00 Uhr

Besucheradresse:

Strehlener Straße 22
6. Stock, Raum 669
01069 Dresden

E-Mail:

kulturbuero_aaa@mailbox.tu-dresden.de