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Studie zum Thema Rechtsextremismus in Dresden

Rechtsextreme Strukturen, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und bürgerschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus in der Landeshauptstadt Dresden


Die von der Landeshauptstadt Dresden in Auftrag gegebene Studie „Rechtsextreme Strukturen, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und bürgerschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus in der Landeshauptstadt Dresden“ wurde vom Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld, unter Leitung von Professor Wilhelm Heitmeyer, erarbeitet und im Rahmen des sächsischen Landesprogramms "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz" und des "Lokalen Handlungsprogramms für Toleranz und Demokratie und gegen Extremismus" gefördert.

Der erste Teil untersucht und beschreibt die rechtsextremen Strukturen und deren politische Relevanz in Dresden. Rechtsextreme Strukturen entstehen nicht im „gesellschaftsfreien" Raum, sondern sind von den verschiedenen Einstellungen in der Bevölkerung abhängig. Um diese Einstellungen der Dresdner Bevölkerung herauszufinden, führte das IKG eine repräsentative, telefonische Befragung durch. Befragt wurden 594 Personen im Alter von 16 bis 95 Jahren im Zeitraum 14. Juli bis 9. August 2010. Untersucht wurde das Ausmaß von „Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" mit ihrer Ideologie der Ungleichwertigkeit als ein Kernelement des Rechtsextremismus in neun Ortsamtsbereichen. Zugleich wurde auch die Bereitschaft des Engagements gegen den Rechtsextremismus untersucht. Dadurch ist ortsamtsbezogen ein Einblick in das jeweilige lokale politische Klima und das Ausmaß an „Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" möglich. Hierdurch lassen sich Lokalprofile gewinnen, die die Entwicklung lokaler und zielgenauer Strategien des Umgangs mit den Themen der Studie vor Ort ermöglicht. „Dresden steht gut da. Die Ergebnisse der Studie liegen im Schnitt unter bundes- und sachsenweiten Vergleichswerten", so Dr. Dierk Borstel von der Universität Bielefeld.


Die Studie zum Download gibt es unter:

http://www.dresden.de/media/pdf/presseamt/studie_rechtsextremismus_110524.pdf 


Stand: 20.12.2011 09:29
Autor: Anja Albrecht



 

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