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Sächsisches Kompetenznetzwerk für EU-Forschungsförderung


Sächsisches Kompetenznetzwerk für EU-Forschungsförderung - Projekt gestartet

Sächsisches Kompetenznetzwerk für EU-Forschungsförderung

Impulsprojekt zur Stärkung der Drittmittelfähigkeit sächsischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der EU-Forschungsförderung erfolgreich abgeschlossen

Fördergelder aus EU-Programmen sind für viele sächsische Hochschulen und Forschungseinrichtungen eine wichtige Drittmittelquelle. Der Zugang zu der Vielzahl der EU-Programme erfordert jedoch spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten. Die Vorhaltung entsprechender Kapazität und Expertise, die die gesamte Bandbreite der möglichen EU-Förderprogramme mit zufriedenstellend hoher Erfolgsquote abdeckt, ist durch eine einzelne Wissenschaftseinrichtung kaum zu leisten.

Das Impulsprojekt „Sächsisches Kompetenznetzwerk für EU-Forschungsförderung“ setzte an dieser Herausforderung an. Ziel des Projektes war es, die Befähigung der sächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu verstärktem Zugang zu EU-Förderprogrammen nachhaltig zu verbessern.

Der Weg zu diesem Ziel führt über eine langfristig wirksame, über das bisherige Maß deutlich hinausgehende strukturierte Vernetzung der sächsischen Akteure. Die Vorteile und Entlastungen, die eine derartige Struktur für viele sächsische Wissenschaftseinrichtungen mit sich bringen kann, wurden in einer Studie aufgezeigt, an der sich im Jahr 2008 zahlreiche sächsische Wissenschaftseinrichtungen beteiligt haben (Kurzfassung der Studie).

Die Ergebnisse dieser Studie begründen das Konzept des Impulsprojektes: das Netzwerk soll durch Verschränkung und Verzahnung der EU-Forschungsförderungs- und Administrationsstrukturen der Hochschulen und Forschungseinrichtungen entstehen. Dazu sind konkrete Vereinbarungen zwischen den Netzwerkpartnern erforderlich.

Das European Project Center (EPC) der TU Dresden wurde als Einrichtung identifiziert, die das strukturelle und personelle Potenzial besitzt, um einen wichtigen Knotenpunkt im sächsischen Kompetenznetzwerk für EU-Forschungsförderung bilden zu können. Es übernahm daher im Impulsprojekt die Aufgabe, den notwendigen Diskussionsprozess mit den einzelnen Einrichtungen als Koordinator zu organisieren und voranzutreiben.

Im Ergebnis des Diskussionsprozesses entstanden – auf der Basis von Freiwilligkeit – nachhaltige Verknüpfungen bzw. geeignete Formen der Zusammenarbeit zwischen einem zentralen Netzwerkknoten und den Einrichtungen, die dem einrichtungsspezifischen Bedarf an Unterstützung bei EU-Förderprojekten möglichst passgenau entsprechen sollten.

Die insgesamt als Ergebnis des Impulsprojektes angestrebte Netzwerkstruktur sollte also folgendes leisten:

  1. unkomplizierte Beratung und bedarfsgerechte administrative Unterstützung sächsischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen in allen Phasen von EU-Förderprojekten und
  2. Übernahme von Querschnittsaufgaben, wie z. B. Versorgung mit einrichtungs-angepassten Informationen aus der EU-Förderlandschaft sowie Aufbau und Pflege einer sächsischen Profil- und Kontaktdatenbank für den Partnerfindungsprozess.

Die für die jeweilige Wissenschaftseinrichtung günstigste Form der Zusammenarbeit im Netzwerk sollte dabei durch praktische Erprobung, auf der Basis konkreter Projekte, gefunden werden. Die dabei gewonnenen Erfahrungen bezüglich der Praxistauglichkeit und Vorteilhaftigkeit einer Kooperation sind somit auch als Entscheidungshilfe für die Ausgestaltung von Vereinbarungen über eine zukünftige Zusammenarbeit innerhalb Sachsens auf dem Gebiet „EU-Projektförderung“ zu verstehen.

Darüber hinaus wurden Einrichtungen bei der Beantragung von EU-Projekten im Jahr 2009 durch das SMWK unter der Voraussetzung gefördert, dabei in geeigneter Weise mit dem EPC als projektkoordinierender Einrichtung zusammenzuarbeiten. Konkret wurde die Förderung von z. B. Kosten für Projektanbahnungs- und Partnerfindungsreisen, Personal und Antragseinreichung durch das SMWK dann unkompliziert gewährt, wenn die antragstellende Einrichtung mit dem projektkoordinierenden EPC gleichzeitig Meilensteine für den oben beschriebenen Diskussionsprozesses im Jahr 2009 vereinbart hat. Die Meilensteine mussten im Antrag auf Förderung, der an das EPC zu richten war, formuliert werden.

Sächsisches Kompetenznetzwerk für EU-Forschungsförderung: Projektstruktur



Zusammenfassend war die Kontaktierung des EPC, zum Zweck der Abstimmung vor Einreichung des Antrages auf Förderung beim SMWK, Voraussetzung für Gewährung einer Förderung von in Vorbereitung eines EU-Projektantrages entstehenden Kosten durch das SMWK. Dabei beinhaltete die Abstimmung mit dem EPC jedoch keine Bewertung des wissenschaftlichen Gehaltes des Projektvorhabens, sondern sollte der Einschätzung von Erfolgschancen unter rein antragstechnischen und projektadministrativen Gesichtspunkten dienen.


Kontakt:
European Project Center
Sven Kreigenfeld & Christian Gerhardts

Tel: (0351) 463-42193
Fax: (0351) 463-39742
E-Mail: epc@tu-dresden.deepc@tu-dresden.de
Internet: www.epc-dresden.de 

Stand: 04.01.2013 09:58
Autor: Matthias Winker

AKTUELLE PROJEKTSTATISTIK
Stand: 06.12.2012


  • 253 laufend
  • 19 in Verhandlung
  • 93 in Bewilligung
  • 74 in Beantragung
  • 270 abgeschlossen

709 insgesamt

Aktuelles
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