| Lehrveranstaltung (LV) | |||
| Grundl. der Hydrologie | |||
| Hydrometrie |
Hörer: |
Studiengang Hydrologie, Grundstudium, LV 1 und 2
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Nebenfach im | Studiengang Geographie, LV 1 bis 2
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Voraussetzungen: | Abiturwissen |
Praktikum LV 2 | Teilnahme an den hydrometrischen Messungen sind Prüfungs-voraussetzung |
Belege: | LV 1:
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Zulassungsvoraussetzung zur Prüfung: | positiv bewertete Belege |
Prüfung: | LV 1: Klausur (90 min)
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Kurzbeschreibung:
Ausgehend von der globalen Betrachtung des Wasserkreislaufs und
dessen Bedeutung wird ein Einblick in die Quantifizierung des
Wasserhaushaltes und die Erstellung von Wasserbilanzen gegeben.
Die einzelnen Komponenten des Wasserhaushaltes werden bezüglich
ihrer Bildungsmechanismen, messtechnischen Erfassung und
ihrer Bedeutung für den Kreislauf dargestellt. Des weiteren
wird das Einzugsgebiet als hydrologische Größe charakterisiert,
wobei der Wasserhaushalt im mikro- bzw. mesoskaligen Raum betrachtet
wird. Die Vorlesung vermittelt darüber hinaus die Grundlagen
zur Auswertung und Aufbereitung hydrologischer Daten, welche zur
Hoch- und Niedrigwasseranalyse und für Bemessungsaufgaben
verwendet werden. Die Charakterisierung des hydrologischen Regimes
verschiedener Klimazonen rundet die Lehrveranstaltung ab.
Empfohlene Literatur:
| Dyck, S.; Peschke G.: | Grundlagen der Hydrologie. Verlag für Bauwesen GmbH Berlin, 3. Auflage, 1995 |
| Maniak, U.: | Hydrologie und Wasserwirtschaft. Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York., 2. Auflage, 1992 |
| Linsley, R. K.; Kohler, M. A.; Paulhus, J. L. H.: | Hydrology for Engineers - SI Metric Edition. McGraw-Hill Book Company, 1988 |
Kurzbeschreibung:
Unter Vorraussetzung von Grundkenntnissen in Mikroelektronik und allgemeiner Messtechnik sollen in dieser Lehrveranstaltung praktische und theoretische Kenntnisse über die wichtigsten Verfahren der Hydrometrie vermittelt werden. Es werden die verschiedenen Methoden zur Wasserstands- und Durchflussmessung erläutert. Die zukünftige Entwicklung der Methoden, die unter dem Einsatz der Mikroelektronik sehr rasch fortschreitet, wird tendenziell aufgezeigt. Die Bedeutung der Auswahl einer Messstelle sowie der Einsatz aufgabenspezifisch ausgewählter Apparaturen für die Gewinnung aussagekräftiger Daten wird analysiert. Die Analyse der Daten auf Konsistenz sowie auf systematische und zufällige Fehler wird beispielhaft durchgeführt. Die Studenten sollen befähigt werden, moderne Messtechnik zur Lösung fachspezifischer Aufgaben angepasst einzusetzen sowie Überwachungs- und Planungsaufgaben beim Betrieb von Messnetzen durchzuführen.
Die Funktionsweise und Bedeutung moderner Datenbanksysteme für hydrologische Aufgaben wird erläutert.
Lehrinhalte:
| Nr. | Thematik | |
| 1 | Einführung in die Hydrometrie | |
| 2 | Messung von Wasserständen | |
| 3 | Messung von Durchflüssen | |
| 4 | Erstellung und Extrapolation der W-Q Beziehung | |
| 5 | Einsatz hydrodynamisch-numerischer Modelle in der Hydrometrie | |
| Summe Vorlesung/Übung: |
Empfohlene Literatur:
| Dyck, S., Peschke, G.: | Grundlagen der Hydrologie 3. Auflage 1995 |
| Herschy: | Hydrometry, 1978 |
| Janetschek: | Ökologische Feldmethoden, 1982 |
| Pegelvorschrift Anlage D und E
Verschiedene Veröffentlichungen der BfG |