TU Dresden: Dass Polarkreis 18, in dem Falle Felix, bei
unserer Imagekampagne mitmacht, freut uns sehr. Mich würde
trotzdem interessieren, warum Du Dich dafür entschieden
hast?
Felix Räuber: Polarkreis 18, die Band in der ich spiele,
in der ich singe, besteht zu 100 Prozent aus Dresdnern.
Wir sind alle hier geboren. Wir leben alle seit unserer Geburt
hier. Das Schöne, was wir an diesem Projekt finden, dass durch
den Exzellenzstatus der Uni, die Stadt natürlich viel mehr
Jugend anziehen würde, und die Stadt wahrscheinlich frischen
Wind bekommen würde. Das würde uns als junge Menschen sehr
erfreuen, weil wir teilweise das Gefühl haben, dass Dresden ein
bisschen alteingesessen ist, und ich glaube, mehr Jugend würde
der Stadt sehr gut tun.
TU Dresden: An der TU Dresden studieren schon heute
36.000 junge Menschen. Nehmt Ihr davon eigentlich etwas
wahr?
Felix Räuber: Ich bzw. wir haben natürlich viel Kontakt
zu Menschen unseres Alters. Das sind auch meistens Studenten.
Da kriegt man auch schon was mit, aber ich selbst habe noch nie
am Universitätsalltag teilgenommen. Aber ich meine, wenn alle
Leute die studieren wollen, und die die Chance bekommen zu
studieren, wenn die alle nach Dresden zu uns kommen
würden, das wäre für uns toll. Da kommen viele Leute, die
einfach die Stadt erweitern.
TU Dresden: Hat die Uni auch eine Bedeutung für eine
Band wie Polarkreis 18?
Felix Räuber: Uns liegt die Uni vor allem deshalb am
Herzen, weil wir Dresdner sind, weil wir für unsere Stadt
Dresden einstehen und das auch immer wieder kommunizieren, auch
wenn wir im Ausland unterwegs sind, wenn wir auf Touren
spielen. Wir sind viel mehr außerhalb als in unserer Stadt.
Gerade wenn wir nach Hause kommen, fällt uns immer wieder auf,
dass es eine wunderschöne Stadt ist. Und dass die Stadt ein
wunderschönes Lebensgefühl ausdrückt, nicht zuletzt dank der TU
Dresden. Und alles was man dazu beitragen kann, dass das
Lebensgefühl noch besser wird, das unterstützen wir. Dazu
gehört auch das Exzellenzprojekt der TU Dresden. Eine
wunderschöne Sache.
Wir, Polarkreis 18, unterstützen die TU Dresden und würden
uns freuen, wenn ganz viele Leute sie auch
unterstützen! Das Interview führte Kim-Astrid Magister.