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Wissen schafft Exzellenz: TU Dresden punktet in allen Förderlinien und wird Exzellenz-Universität„Wir haben in den vergangenen Wochen und Monaten alle unsere Kräfte gebündelt, um den Titel Exzellenz-Universität zu erringen. Dass wir heute in diesen Kreis aufsteigen, ist Lohn und Anerkennung für eine der leistungsstärksten Universitäten Deutschlands, für hervorragende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Bereichen der Universität und für unser überzeugendes Zukunftskonzept“, so die erste glückliche Reaktion des Rektors der Technischen Universität Dresden, Prof. Hans Müller-Steinhagen, zur Entscheidung des Bewilligungsausschusses – bestehend aus der Gemeinsamen Kommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrates sowie den für Wissenschaft und Forschung zuständigen Ministerinnen und Ministern des Bundes und der Länder. Wie die DFG heute mitteilte, gehört die TU Dresden zu den elf Universitäten, die in der 2. Phase der Exzellenzinitiative als Exzellenz-Universitäten ausgewählt wurden. Die TU Dresden war mit ihrem gesamten Antragspaket erfolgreich: Neben dem Zukunftskonzept wurden die beiden Exzellenzcluster [„Center for Advancing Electronics Dresden“ (cfAED)] und [„Center for Regenerative Therapies Dresden“ (CRTD)] sowie die Graduiertenschule [„Dresden International Graduate School for Biomedicine and Bioengineering“ (DIGS-BB)] bewilligt. Der Rektor dankte allen Universitätsangehörigen für die große Unterstützung und betonte, dass das Zukunftskonzept der TU Dresden mit dem Titel „Die Synergetische Universität“ zugleich die Strategie der Universität für die kommenden Jahre ist. „Mit der Förderung im Rahmen der Exzellenzinitiative hat die TU Dresden die Chance, auch international eine der angesehensten Universitäten zu werden. Und ich verspreche, wir werden diese Chance nutzen! Bereits in den vergangenen Monaten haben wir nicht einfach nur die heutige Entscheidung abgewartet, sondern bereits intensiv an der Umsetzung unserer Strategie gearbeitet.“ Ziel aller Maßnahmen des Zukunftskonzeptes ist es, die besten Wissenschaftler, Mitarbeiter und Studierenden aus aller Welt für die TU Dresden zu begeistern. Dies beinhaltet z. B. ein innovatives Berufungsverfahren, spezielle Programme zur Weiterqualifizierung von hervorragenden Studierenden und Nachwuchswissen-schaftlern sowie den Aufbau einer Graduiertenakademie. Durch neue IT-Systeme und verbesserte Strukturen sollen alle Lernenden, Lehrenden und Forschenden zukünftig optimal unterstützt werden. Außerdem wird der Wissenschaftsverbund DRESDEN-concept künftig noch stärker durch die Nutzung von Synergien zwischen der TU Dresden und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen dazu beitragen, dass sich die Dresdner Wissenschaft als entscheidender Standortfaktor profiliert. Der Freistaat Sachsen wird die Bemühungen der TU Dresden unter anderem durch Baumaßnahmen in dreistelliger Millionenhöhe unterstützen. Informationen für Journalisten:
„Nach Tagen der Anspannung ist dies der erhoffte Erfolg für
unser cfAED-Team und eine Riesenchance für den
Mikroelektronik-Standort Sachsen“, freut sich Prof. Gerhard
Fettweis, Koordinator des Exzellenzclusters „cfAED - Center for
Advancing Electronics Dresden“, über die heutige Entscheidung
des Bewilligungsausschusses für die Exzellenzinitiative des
Bundes und der Länder. „Im Namen aller Mitstreiter danke ich
der Universitätsleitung und dem Freistaat Sachsen für deren
Unterstützung des Antrags, aber auch allen unseren internen
Gutachtern, den beteiligten Instituten sowie den Unterstützern
aus lokaler und globaler Industrie. Mit unserem Konzept spielt
der Forschungsstandort Sachsen seine besondere Stärke aus, dass
hier eine ausgezeichnete Technische Universität und
hervorragende außeruniversitäre Forschungsinstitute ihre Kräfte
gebündelt haben.“ Mit dem Exzellenzcluster werde die Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Elektronik in der Region Dresden, dem größten Mikroelektronikstandort Europas, einen weiteren Aufschwung erfahren. Grundsteine für diesen Erfolg wurden bereits mit dem Spitzencluster Cool Silicon sowie dem einzigen Sonderforschungsbereich der Elektrotechnik in Deutschland, dem SFB 912 „Highly Adaptive Energy-Efficient Computing“, gelegt. In den neun Monaten seit der Antragstellung hat sich die Welt weiter gedreht, ist noch spannender geworden. Und auch die Forschungslandschaft in Dresden hat sich mitbewegt, beispielsweise mit dem Start der Nachwuchsforschergruppen „3D Chip Stack Intraconnects“ sowie des Helmholtz-Kollegs „NANONET - International Helmholtz Research School for Nanoelectronic Networks“. Deshalb wird das Cluster im September seine Arbeit mit einem „cfAED Research Festival“ aufnehmen, um die Forschungsagenda zu aktualisieren und die Vorbereitungen zum offiziellen Start am1. November 2012 zu treffen. Parallel wird mit Hochdruck an der Umsetzung der baulichen Voraussetzungen für die Unterbringung des Clusters gearbeitet. „Ganz persönlich möchte ich mich bei allen Mitstreitern im cfAED bedanken, die diesen Erfolg ermöglicht haben“, resümiert Prof. Fettweis. Detailinformationen zum cfAED - Center for Advancing
Electronics Dresden Das Cluster bringt dabei den Erkenntnisdrang der Naturwissenschaften mit dem Innovationspotential der Ingenieurwissenschaften zusammen. Die kooperierenden „Pfade“ bilden ausgewiesene Kompetenzen im Cluster und an der Technischen Universität Dresden ab. Das Cluster vereint die Teams von 57 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der TU Dresden sowie der TU Chemnitz, der Leibniz-Institute IPF und IFW, Max-Planck-Institute CBG und PKS, Fraunhofer-Institute IZFP und ENAS (Chemnitz) und das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf aus den Gebieten Elektrotechnik, Informatik, Materialwissenschaften, Physik, Chemie und Mathematik. Das cfAED ist einzigartig positioniert: In der Mikro-/Nanoelektronik, den Material- und Naturwissenschaften sowie der Informationstechnik haben sich hervorragende Forschungsaktivitäten an der TU Dresden und bei ihren Partnern im DRESDEN-concept etabliert. Dresden ist der größte Mikroelektronikstandort Europas. Deshalb ist die Forschung des Clusters von besonderer strategischer Bedeutung für die Region, was insbesondere durch die von der lokalen Industrie zusätzlich geförderte Cluster-Professur für energieeffiziente Schaltungen untermauert wird. Informationen für Journalisten:
Das Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) konnte
sich in der 2. Phase der Exzellenzinitiative des Bundes erneut
durchsetzen. Exzellenzcluster der TU Dresden und
DFG-Forschungszentrum – diese beiden Prädikate darf das CRTD
wie bisher im Institutsnamen führen und wird in den kommenden
fünf Jahren weiter gefördert werden. Das bestätigten heute das
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat
in Bonn. „Wir sind sehr stolz darauf, dass sich das CRTD wieder im
Exzellenzinitiativ-Wettbewerb behauptet hat“, sagt Prof.
Michael Brand, Direktor des CRTD. „Beide Auszeichnungen
bestätigen die seit Januar 2006 verfolgte Strategie des
konsequenten Auf- und Ausbaus zu einem weltweit renommierten
Forschungsinstitut in der Biomedizin mit exzellenten
internationalen Wissenschaftlern.“ Zu dieser Erfolgsgeschichte
haben nicht nur die 260 Mitarbeiter im Kern-Institut
beigetragen, sondern auch die mehr als 90 Mitglieder in sieben
verschiedenen Institutionen Dresdens, die zum
interdisziplinären Netzwerk des Instituts gehören. Prof. Brand weiter: „Ziel des CRTD ist es, das
Selbstheilungspotential des Körpers zu erforschen und völlig
neuartige, regenerative Therapien für bisher unheilbare
Krankheiten zu entwickeln. Mit dem Umzug in den modernen Neubau
Ende 2011 verfügt das CRTD über die hierfür notwendigen
Räumlichkeiten, in denen künftig rund 400 CRTD-Mitarbeiter aus
32 Nationen gemeinsam unter einem Dach forschen, arbeiten und
lehren werden.“ Die Forschungsschwerpunkte des Zentrums konzentrieren sich
auf Hämatologie/Immunologie, Diabetes, neurodegenerative
Erkrankungen sowie Knochen- und Knorpelersatz. Zurzeit arbeiten
sechs Professoren und neun Forschungsgruppenleiter am
CRTD, deren Ergebnisse durch die CRTD-Struktur besonders
schnell aus der Grundlagenforschung in klinische Anwendungen
überführt werden können. Zudem bilden die CRTD- Professoren den
wissenschaftlichen Nachwuchs im neuen „International Master's
Program in Regenerative Biology and Medicine“ und in
internationalen Doktorandenprogrammen der TU Dresden
aus. In den kommenden fünf Jahren will das CRTD die
patientenspezifische Stammzell-forschung weiter vorantreiben
und dabei Projekte und Prozesse in Forschung und Lehre
standardisieren. Unter anderem soll der Forschungsschwerpunkt
der neurodegenerativen Erkrankungen der Retina, wie
Makuladegeneration und Retinitis Pigmentosa, ausgebaut
werden. In die neue Förderperiode fällt außerdem der ebenfalls durch
die DFG geförderte Ausbau der institutsübergreifenden
Technologieplattform im Bereich Mikroskopie und im Bereich
klinik-konforme Zellherstellung, die professionell die
Entwicklung, Herstellung und therapeutische Anwendung von
neuartigen Zell- und Gewebetherapeutika, Tissue
Engineering-Produkten sowie deren arzneimittelrechtliche
Genehmigung internen wie externen Nutzern zur Verfügung stellt.
Hierdurch werden translational arbeitende präklinische und
klinische Forschungsgruppen verzahnt und auf dem Dresden Campus
die Expertise verschiedener Partner auf höchstem Niveau und mit
modernster Ausstattung synergistisch verknüpft. Pressekontakt:
Seit ihrer Gründung im Jahr 2006 wird die DIGS-BB im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit jährlich rund einer Million Euro gefördert. Sie hat sich in dieser Zeit zu einem Leuchtturm unter den internationalen Doktorandenprogrammen in Deutschland entwickelt. Die Spanne der Forschungsthemen der interdisziplinären Arbeitsgruppen reicht von der Wirkweise biomolekularer Motoren über die Entwicklung von Geweben bis hin zu neuen regenerativen Therapien in der Medizin. Derzeit bearbeiten rund 250 Nachwuchswissenschaftler der DIGS-BB im Rahmen ihrer Doktorarbeiten solche Themen. „Ich freue mich sehr, dass das internationale Gutachtergremium unsere bisherigen Leistungen gewürdigt und die weitere Förderung der DIGS-BB empfohlen hat. Damit haben wir die Möglichkeit erhalten, unsere internationale Sichtbarkeit weiter zu steigern und uns in der Spitzengruppe europäischer Doktorandenprogramme dauerhaft zu etablieren“, so Prof. Gerhard Rödel, Sprecher der Graduiertenschule. Nur die weltweit besten Absolventinnen und Absolventen der Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie der Medizin haben eine Chance, in die DIGS-BB aufgenommen zu werden. Jedes Jahr bewerben sich mehr als 1.000 junge Forscher aus aller Welt um die begehrten Plätze des Doktorandenprogramms mit den Schwerpunkten „Molekulare Zell- und Entwicklungsbiologie“, „Regenerative Medizin“ und „Nanobiotechnologie, Biophysik und Bioengineering“. Aufgrund der exzellenten Forschungsbedingungen in den beteiligten universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie individueller Teambetreuung durch Spezialisten können die Nachwuchswissenschaftler bei der Bearbeitung ihrer meist interdisziplinär angelegten Projekte von der breiten, in Dresden vorhandenen Kompetenz in den genannten Bereichen profitieren. http://tu-dresden.de/exzellenz/graduiertenschulen/digsbb Informationen für Journalisten: Kim-Astrid Magister |
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