Die Sächsische Staatsregierung beschloss im März 2007,
Spitzenforschung ihrer vier Universitäten bis 2013 mit
zusätzlichen 110 Millionen Euro aus Geldern des Europäischen
Fonds für Regionalentwicklung zu fördern.
Nachdem sich die TUD bereits mit der Einwerbung eines
Exzellenzclusters und einer Graduiertenschule bei der
Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder durchsetzen
konnte, war sie am 27. August 2008 bei der
Sächsischen Exzellenzinitiative mit zwei weiteren
Forschungsprojekten erfolgreich:
Der damalige Rektor der TUD, Professor Hermann Kokenge, dankte
allen beteiligten Wissenschaftlern: "Die Tatsache, angesichts
der starken Konkurrenz immerhin zwei unserer drei beantragten
Projekte bewilligt bekommen zu haben, unterstreicht die
Forschungsstärke unserer Universität. Die Sächsische
Exzellenzinitiative bietet uns die Möglichkeit, uns in
ausgewählten Bereichen so zu profilieren, dass wir bei weiteren
bundesweiten Exzellenzinitiativen optimal vorbereitet ins
Rennen gehen können."
Zu diesem Erfolg hat nach Meinung des Rektors der TUD die
Einbettung der Forschungsvorhaben in eine Gesamtstrategie der
Universität beigetragen, wobei auch ein Transferzentrum als
verbindendes Element geplant ist.
Darüber hinaus ist beiden Exzellenzclustern gemeinsam, dass sie
einen Bogen von der Grundlagenforschung bis zur angewandten
Forschung schlagen. Beide Projekte versprechen auch einen engen
Bezug zur Lehre, werden Graduiertenschulen und spezielle
Masterprogramme umfassen.
Mit den prämierten Forschungsschwerpunkten setzt die TU Dresden
konsequent ihre bisherige Strategie fort, ihre
Forschungskompetenz in fächerübergreifenden, interdisziplinär
vernetzten Strukturen weiter zu profilieren.