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Redaktion:
Petra Reuschel, Tel. 463-37587
Passwortänderung bis Oktober
Am 9. August 2010 führte das ZIH eine neue Passwortrichtlinie
ein, die eine minimale Passwort-Länge von neun Zeichen fordert.
Die Verwendung von Passwörtern mit mehr als acht Zeichen ist
ein weiterer Schritt zur Erhöhung der Sicherheit für den
einzelnen Nutzer. Um dies nachhaltig abzusichern, ist eine
generelle Änderung aller Passwörter notwendig. Jeder Nutzer ist
deshalb bis zum 31. Oktober 2010 aufgefordert, sein Passwort zu
ändern. Die Änderung erfolgt über die Webseite https://formulare.zih.tu-dresden.de/password/.
Wird das Passwort nicht geändert, erfolgt ab 1. November
2010 für die jeweilige Benutzerkennung vom System die
automatische Sperrung. Mit der Vorlage eines gültigen
Ausweisdokumentes in der Benutzerberatung des ZIH kann die
Sperrung nachträglich wieder aufgehoben werden.
(Ansprechpartner: Benutzerberatung, Tel.: -31666)
Speicheraustausch an der Altix 4700
Nach der Instabilität der beiden Partitionen Mars und Neptun,
die über mehrere Wochen wiederholt aufgrund von Speicherfehlern
ausgefallen waren, konnte die Ursache noch im August in
Zusammenarbeit mit der Firma SGI endgültig beseitigt werden.
Dazu wurden am 23. und 24. August 2010 im Rahmen des
bestehenden Wartungsvertrages alle Hauptspeichermodule dieses
Types (ca. 1.000), das heißt nahezu 10% des gesamten
Hauptspeichers der Altix, ausgetauscht. Dieser umfangreichen
Maßnahme gingen gründliche Analysen, Verhandlungen, Beschaffung
und Tests der Speichermodule voraus. Die großen Systeme
(Jupiter, Uranus, Saturn) waren von den Speicherfehlern nicht
betroffen, da sie mit anderen Hauptspeichermodulen ausgestattet
sind, und konnten somit während der Wartung ohne Unterbrechung
weiterarbeiten.
Das ZIH bittet alle Nutzer die Unannehmlichkeiten, die durch
die Ausfälle von Mars und Neptun in letzter Zeit verursacht
worden sind, zu entschuldigen. (Ansprechpartnerin: Dr. Stefanie Maletti, Tel.:
-34184)
Wartung WLAN
Aufgrund von Wartungsarbeiten kommt es am 29. September 2010 in
der Zeit von 16:00 - 22:00 Uhr zum Ausfall des WLAN auf dem
Campus der Technischen Universität Dresden sowie in der
Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und
Universitätsbibliothek Dresden (SLUB). Im genannten Zeitraum
werden die Firmware der zentralen Komponenten des WLAN
aktualisiert sowie Optimierungen an der Konfiguration
vorgenommen. (Ansprechpartner: Andreas Weigand, Tel.: -35380)
Neue HRSK-Home-Verzeichnisse
Das ZIH hat am 11. August 2010 das neue globale Home-Filesystem
an Mars und Deimos in Betrieb genommen. Es basiert auf dem
Netzwerkspeichersystem BlueArc Titan 3210 und weist gegenüber
der alten Lösung viele Vorteile auf. Unter anderem wird mit
dieser Netzwerkspeicherlösung der erste Schritt getan, um an
allen HPC-Systemen die gleichen Home-Verzeichnisse zur
Verfügung zu stellen und damit Kopieraktionen zwischen den
Systemen einzusparen. Ein wesentlicher Vorteil liegt in der
verbesserten Verfügbarkeit und Datensicherheit. Zum einen
genügt die Speicherlösung hohen Anforderungen an die
Verfügbarkeit und ist damit besser als die bisherigen CXFS- und
Lustre-Filesysteme gegen Ausfälle geschützt. Zum anderen wird
es auch für den einzelnen Nutzer einfacher, fälschlich
gelöschte Daten selbst wieder-herzustellen, da das
Netzwerkspeichersystem nach jeweils zwei Stunden Snapshots
zieht, auf die der Nutzer einfachen Zugriff hat. Zusätzlich zum
Snapshot-Feature wird auch weiterhin ein Backup der
Home-Verzeichnisse mittels TSM vorgenommen. Weitere
Informationen zum neuen Filesystem unter https://doc.zih.tu-dresden.de/hpc-wiki/bin/view/Compendium/RuntimeEnvironment.
(Ansprechpartnerin: Dr. Stefanie Maletti, Tel.:
-34184)
Notfallhilfe für infizierte Computersysteme
Immer häufiger hilft der installierte Virenscanner nicht mehr,
wenn der Computer bereits mit Schadsoftware (Malware) infiziert
ist. Moderne Malware versteckt sich z. B. im Boot-Sektor der
Festplatte und entzieht sich somit der Erkennung durch den
Virenscanner. Für diese Notfallszenarien ist es notwendig, den
Computer über ein externes Medium (z. B. CD) zu starten, das
spezielle Tools zur Untersuchung und Entfernung der
Schadsoftware bietet. Für Windows-Systeme stellt das ZIH die
Sicherheits-Rescue-CD von F-Secure zur Verfügung. Diese CD
bietet eine virenfreie Umgebung, in der der Computer mit dem
Virenscanner von F-Secure getestet und bereinigt werden kann.
Updates werden entweder über eine Internetverbindung
nachgeladen oder über einen USB-Stick bereitgestellt. Die
Rescue-CD kann über die Webseite des ZIH heruntergeladen bzw.
als CD in der Benutzerberatung abgeholt werden. Weitere
Informationen unter http://www.tu-dresden.de/zih/security/rescue
(Ansprechpartner: Benutzerberatung, Tel.: -31666)
Dresden Science Calendar
Die Forschungslandschaft Dresdens zeichnet sich durch
zahlreiche interdisziplinäre Kooperationen zwischen der TU
Dresden und den Instituten der Max-Planck- und
Fraunhofer-Gesellschaft sowie der Leibniz-Gemeinschaft aus. Um
wissenschaftliche Vorträge allen interessierten Kolleginnen und
Kollegen der verschiedenen Dresdner Institute ankündigen zu
können, bietet sich eine zentrale Internetplattform an. Eine
Projektgruppe mit Partnern aus dem MPI für Molekulare
Zellbiologie und Genetik, dem Universitätsklinikum, der
Sandstein Neue Medien GmbH und dem ZIH entwickelt dafür den
Dresden Science Calendar (http://www.dresden-science-calendar.de).
Nach der gegenwärtigen Testphase wird der Service allen
Dresdner Instituten zur Verfügung stehen, so dass jeder alle
Vortragsankündigungen nach wählbaren Kriterien, insbesondere
nach fachlichem Inhalt gefiltert abrufen kann. Dieser
Service ergänzt die bestehenden Ankün-digungssysteme der
einzelnen Institute, aus welchen die Informationen
automatisch übernommen werden. (Ansprechpartner: Dr. Lutz Brusch, Tel.: -38553)
Grid-Tutorium am 21. September
Im deutschen Grid (D-Grid) sind viele Rechenressour-cen von
Universitäten und Forschungseinrichtungen, z. B. des FZ Jülich
und des ZIH, miteinander verbunden und stehen Wissenschaftlern
zur Verfügung. Die Grid-Software UNICORE erlaubt einen
einfachen und gleichzeitigen Zugriff auf die
Hochleistungsrechner.
Das ZIH veranstaltet am 21. September 2010 ein Grid-Tutorium,
indem die Nutzung von UNICORE über die grafische Oberfläche und
den Kommandozeilen-Klienten vorgestellt wird. Die Teilnehmer
üben selbständig das Abschicken von Jobs (einfache Programme
und Workflows) auf verteilte Rechner und erhalten im Rahmen der
Veranstaltung ein elektronisches Zertifikat für die Nutzung der
D-Grid-Infrastruktur. Eigene Anwendungen können zum
Ausprobieren mitgebracht werden. Weitere Informationen und
Anmeldung auf den Webseiten des ZIH unter A - Z, Weiterbildung.
(Ansprechpartner: Richard Grunzke , Tel.:
-37903)
Veranstaltungen
- 3.9.2010, 8:00 - 12:00 Uhr, Willers-Bau A 220:
„Access 2007 – Workshop“
- 6.9. - 10.9.2010, 8:00 - 16:00 Uhr, Willers-Bau A
220:
„Access 2007 – Kompaktkurs“
- 10.9.2010, 9:20 - 11:50 Uhr, PC-Pool WEB 1 (MZ):
„OPAL-Basiskurs“
- 13.9. - 17.9.2010, 8:00 - 16:00 Uhr, Willers-Bau A
220:
„C-Einführung“
- 21.9.2010, 9:00 - 15:00 Uhr, Willers-Bau A 220:
„Grid-Tutorium“
- 21.9.2010, 13:00 - 14:30 Uhr, PC-Pool WEB 1 (MZ):
„OPAL-Aufbaukurs“
- 24.9.2010, 8:00 - 12:00 Uhr, Willers-Bau A 220:
„Access 2007 – Workshop“
- 24.9.2010, 9:20 - 12:40 Uhr, PC-Pool WEB 1 (MZ):
„Web-Redaktionssystem der TU Dresden (TUDWCMS)“
- 27.9. - 30.9.2010, 8:30 - 16:00 Uhr, Willers-Bau A
119:
„Java-Einführung“
- 27.9. - 1.10.2010, 8:00 - 16:00 Uhr, Willers-Bau A
220:
„Access 2007 – Kompaktkurs“
- 30.9.2010, 13:00 - 15:45 Uhr, Willers-Bau A317:
Grundlagenseminar „Effektivere Büroarbeit mit Adobe Acrobat“,
Firmen Dubrau und Adobe
http://www.tu-dresden.de/zih/veranstaltungen
Nachruf
Mit tiefer Betroffenheit mussten wir im August 2010 den Tod
unserer Mitarbeiterin Gisela Seifert zur Kenntnis nehmen. Frau
Seifert war langjährige Angehörige des
Universitätsrechenzentrums (URZ) und des ZIH. Sie begann 1971
ihre Tätigkeit im URZ als Wartungsmechanikerin für die
EDV-Anlage R300 (Robotron 300) mit Standort Dürerstrasse. Nach
der Stilllegung der Rechner im Jahr 1985 hat sie diese
Tätigkeit im Bereich der ESER-Terminaltechnik weiter ausgeübt.
Mit dem Anschluss der TU Dresden an das Wissenschaftsnetz wurde
1991 am URZ das DFN-Referenzzentrum etabliert, in welchem Frau
Seifert neue Dienste wie E-Mail und Filetransfer betreute. Im
Zuge weiterer Umstrukturierungen am URZ wechselte sie in die
Benutzerberatung. Hier kümmerte sie sich gemeinsam mit den
Kollegen um die Sorgen der Anwender der zentralen IT-Dienste.
Viele kannten und schätzten sie als eine liebenswerte,
hilfsbereite und zuverlässige Kollegin. Wir werden Frau Seifert
stets in ehrendem Gedenken behalten.