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Datenschutz und DatensicherheitTechnische Universität Dresden / Januar 2009
Empfehlungen zu Datenschutz und Datensicherheit für
Personalcomputer
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| SächsHG | Gesetz über die Hochschulen im Freistaat Sachsen (Sächsisches Hochschulgesetz – SächsHG) |
| SächsStudDatVO | Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst zur Verarbeitung personenbezogener Daten der Studienbewerber, Studenten und Prüfungskandidaten für statistische und Verwaltungszwecke der Hochschulen (Sächsische Studentendatenverordnung – SächsStudDatVO) |
| SächsDSG | Gesetz zum Schutz der informationellen Selbstbestimmung im Freistaat Sachsen (Sächsisches Datenschutzgesetz - SächsDSG) |
Erforderlich sind Maßnahmen nur, wenn ihr Aufwand, insbesondere unter Berücksichtigung der Art der zu schützenden personenbezogenen Daten, in einem angemessenen Verhältnis zu dem angestrebten Schutzzweck steht.
Dabei sind nach dem jeweiligen Stand der Technik Maßnahmen zu treffen, die geeignet sind zu gewährleisten, dass:
Hierbei sei insbesondere auf folgende TU-interne Bestimmungen hingewiesen:
| Rahmenordnung (IuK) | Rahmenordnung für die Nutzung der Rechen- und
Kommunikationstechnik und die Informationssicherheit an der
TU Dresden – vom 08.01.2009 |
| RS D4/02/04 | Rundschreiben des Kanzlers D4/2/04 vom 28.10.2004 Führung eines Verfahrensverzeichnisses nach § 10 SächsDSG Verpflichtung auf das Datengeheimnis nach § 6 SächsDSG |
Im folgenden sollen dem weniger erfahrenen PC-Nutzer einige Hinweise gegeben werden, wie er die Sicherheit seiner Daten erhöhen und sich somit vor Datenverlust schützen kann.
Normalerweise befindet sich das Betriebssystem auf der Festplatte des Rechners, so daß zum Starten des Rechners kein bootfähiges Medium (Diskette, CD, USB-Stick, "vom Netz", ...)benötigt wird. Es kann jedoch vorkommen, dass dieses durch irgendwelche Einflüsse zerstört bzw. beschädigt wird. Dann wäre es vorerst nicht möglich, den Rechner wie üblich von der Festplatte aus zu starten und man hätte somit auch keinen Zugriff auf die Daten. Für diesen Fall sollte ein bootfähiges Medium bereitliegen, um von diesem den Rechner zu starten und auf die Daten der Festplatte zuzugreifen.
Leider ist es immer noch so, dass auf vielen PCs überhaupt
kein Virenschutz durchgeführt wird. Man kann in diesem Falle
davon ausgehen, dass diese PCs mit Sicherheit früher oder
später verseucht werden, was je nach Art der Viren zu mehr oder
weniger großen Datenverlusten führen wird.
a) Woher kommen und was sind Computerviren
?
Viren entstehen nicht von selbst, sondern werden über
Datenträger / Medien bzw. Netzverbindungen in den Rechner
hineingetragen. Computerviren sind kleine Programme, die sich
selbst an andere Programme "anhängen" können. Wird dann ein
solches "befallenes" Programm gestartet, ist der Virus
aktiviert und kann nun andere Programme befallen. Neben dieser
Vermehrungsfunktion haben Viren meistens eine Schadensfunktion.
Diese kann bewirken, dass Programme nicht mehr funktionieren,
dass Daten verschwinden oder überhaupt der Inhalt der
Festplatte gelöscht wird. Sehr viele Viren lassen ihre
Schadensfunktion nicht sofort erkennen, um sich möglichst weit
zu verbreiten, bevor sie erkannt werden.
b) Welche Arten von Viren gibt es ?
Computerviren, die sich an Programme anhängen, werden auch als
File- oder Link-Viren bezeichnet. Andere Computerviren befallen
den Bootsektor (Startbereich) von Datenträgern und Festplatten.
Nicht alle Viren hängen sich Huckepack an ein Programm an,
manche Viren überschreiben wichtige Teile der Programme, die
sie befallen. Diese Programme sind dann irreparabel
zerstört.
c) Schutz vor Viren
Der wirksamste Schutz vor Viren ist, sie gar nicht erst
"einzuschleppen". Voraussetzung dafür ist ein auf dem PC
installierter Virenscanner, also ein Programm, das den PC
regelmäßig auf Viren hin überprüft. Trotzdem kann ein
Virenbefall nicht ausgeschlossen werden. 2 Dinge sind aber
dabei vor allem wichtig:
Deshalb sollten folgende Regeln beachtet werden, um den Rechner vor Viren zu schützen:
d) Verhalten bei Virenbefall (Win95/98/NT/2000/XP)
Falls bei den Überprüfungen erneut Viren festgestellt wurden, ist wieder mit Punkt 1. zu beginnen.
Auf folgender Webseite ist die Vorgehensweise bei F-Secure genau beschrieben.
Falls das Problem immer noch nicht gelöst ist, sollte eine Havariemeldung an das ZIH gegeben werden (übliches Fax-Meldeformular für Serviceleistungen an Fax-Nr. 37077).
An der TUD stehen die Virenscanner "F-Secure" und "SOPHOS AntiVirus" für TU-Anwender kostenfrei zur Verfügung und sind (mit Dokumentation) bei der Zentralen Softwarebeschaffung des ZIH als jeweils aktuelle Version erhältlich. Diese Programme werden also dort ständig aktualisiert. Die Virenscanner liegen auch immer auf dem ZIH-Server zum Downloaden bereit.
Ansprechpartner:
Stabsstelle für Informationssicherheit
Anlage: Definition von Schutzstufen
Hausadresse:
Willers-Bau, A-Flügel
Zellescher Weg 12-14
| Service Desk: | |
| Ort: | Nöthnitzer Str. 46, E036 |
| Tel.: | +49 351 463-31666 |
| Fax: | +49 351 463-42328 |
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| Sekretariat: | |
| Raum: | Willers-Bau A 207 |
| Tel.: | +49 351 463-35450 |
| Fax: | +49 351 463-37773 |
Post:
Technische Universität Dresden
Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen
(ZIH)
01062 Dresden
Pakete:
Technische Universität Dresden
Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen
(ZIH)
Helmholtzstr. 10
01069 Dresden