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aktualisiert: Informationen zu Modul 6 - 2012Modul 6 - Handlungsfeld Kultur (2012)mit Kristina Hinneburg, M.A.
Wissenschaft im öffentlichen Raum: Beispiel Museum Vor dem Hintergrund eines prozessualen Kulturbegriffs kann Wissenschaft als ein kulturelles Ordnungsmuster beschrieben werden, das vom öffentlichen Raum nicht geschieden, sondern idealerweise darin verankert sein sollte. Dieser aktuelle Anspruch entwickelte sich aus einem historisch gewachsenen Defizit: Die Institutionalisierung der Wissenschaft und die damit einhergehende Spezialisierung ihrer Akteure ließ eine Kluft zwischen Forschung und Öffentlichkeit entstehen, die es heute zu überbrücken gilt. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sind aufgefordert, ihr Wissen in die Gesellschaft zu transferieren; umgekehrt kann aber auch die Öffentlichkeit auf die Wissenschaft wirken, indem sie etwa ein Forschungsvorhaben erst legitimiert. Eine wichtige Rolle innerhalb dieser Kommunikationssituation nehmen professionelle Vermittler ein, wie beispielsweise Lehrer, Journalisten oder Kuratoren. Der Fokus dieses Seminars richtet sich auf die Praxis der Wissensvermittlung in Museen: Welche gesellschaftliche Verantwortung übernehmen Museen beim Transfer von Wissen? Inwieweit können spezifische, beispielsweise naturwissenschaftliche Erkenntnisse überhaupt ausgestellt werden? Und welche Erwartungen stellt ein Museumsbesucher an eine gelungene Ausstellung? Für diese Fragen wollen wir im Seminar Antworten und Anschlussfragen erarbeiten. Das Modul bietet Gelegenheit, zwei Dresdner Museen kennenzulernen und mit ihren Vertretern ins Gespräch zu kommen. Termine: Donnerstag, 25.10.2012, 17.00 Uhr: Organisatorisches und
Einführung Freitag, 23.11.2012: Besuch der interdisziplinären Tagung
Wozu Museen? Freitag, 11.01.2013: Vortrag und Diskussion mit |
Gefördert aus Mitteln der AktuellesKontaktSven Hacker, M.A. / Sitz: |