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Modul 2: Globalisierung lokal (3CP)

 

Sommersemester 2012

Das Modul beschäftigt sich mit dem Zusammenwirken von Wissenschaft und Wirtschaft, und in diesem Fall speziell mit der zunehmenden Komplexität von wissensbasiertem Handeln in einer globalisierten Arbeitswelt. Dieses Modul soll aus drei Veranstaltungen bestehen.

Die erste wird sich der Bedeutung und der Problematik von wissensbasierten Anwendungen in der wirtschaftlichen Praxis widmen, besonderes Augenmerk soll dabei auf die Spezifika von Start-ups und Ausgründungen aus Universitäten gelegt werden. Für diese Veranstaltung konnten wir Claus-Peter Held, den Geschäftsführer der GWT (Gesellschaft für Wissenstransfer) hier an der TU Dresden gewinnen. Die GWT unterstützt einerseits Ausgründungen und Start-ups in wirtschaftlichen Belangen, andererseits vermittelt sie der Industrie bei Problemen kompetente Lösungspartner im Bereich der Wissenschaft. Herr Held wird Auskunft über die Bedeutung und die Problematik von wissensbasierten Anwendungen in der wirtschaftlichen Praxis geben, anschließend steht er für Diskussionen und Nachfragen zur Verfügung.

Für die zweite Veranstaltung des Moduls haben wir Herrn Sven Hetmank, Jurist an der TU und Mitarbeiter am Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Medienrecht, eingeladen. Es geht hier um die Bedeutung und die Möglichkeiten des Schutzes von Wissen und Geistigem Eigentum in einer globalisierten Arbeitswelt, insbesondere auch um eine Einführung ins Patentrecht für Nicht-Juristen.  

Für die Vorbereitung der dritten Veranstaltung bitten wir die TeilnehmerInnen um Ihre Mitwirkung. Aufbauend auf den ersten beiden Veranstaltungen soll hier ein Beispiel für ein internationales Arbeitsumfeld behandelt werden, dabei wird es etwa um die Übertragbarkeit von bestehenden Strategien und Konzepten in fremdkulturelle Arbeitswelten gehen. Die Teilnehmer werden gebeten, einen der ‚Handlungsräume‘ zu benennen, für den Sie sich besonders interessieren. In Abstimmung mit den TeilnehmerInnen werden dann kompetente Referenten einladen. Im letzten Jahr wurde der asiatische Raum behandelt; Referenten waren Herr Dietmar Heyduck, Vertriebsdirektor des Druckmaschinenhersteller KBA, und dort besonders zuständig für den chinesischen und südostasiatischen Raum, außerdem Frau Dr. Häse, die Leiterin des Ostasienzentrums der TU Dresden. Diese Referenten könnten nochmals eingeladen; gern aber auch Referenten, die sich mit Mittteleuropa, Südamerika oder der arabischen Welt beschäftigen werden.

Termine

10.10.2012: Vortrag Herr Held und Herr Hetmank
11.10.2012: Vortrag Herr Heyduck mit Unterstützung von Frau Dr. Häse

03.12.2012: Vorstellung und Diskusssion der Resümees, 15.00 Uhr, Raum: Merkel-Bau, 03

Kurzbeschreibung

Die Phasengliederung verläuft analog zu Modul eins; es wird jährlich eine Veranstaltung vorbereitet, als Podiumsdiskussion mit Impulsreferaten und Kommentaren – diese, wenn möglich, aus dem Kreis der Teilnehmer am Studium Fundamentale:

Inhalte und Ablauf

  • Erste Phase: Themenfestlegung
  • Zweite Phase: Entwicklung eines Veranstaltungskonzeptes
  • Dritte Phase: Durchführung der Veranstaltung und Bericht

Die Graduierten bilanzieren den Erkenntnisgewinn, den Sie aus dieser Veranstaltung gezogen haben; ggfs. werden diese Resümees im Internet veröffentlicht.

Angesprochen werden die Akteure des Prozesses, also Praktiker aus der Wirtschaft, aber auch Organisatoren von NGO’s, Mitarbeiter von Ministerien – auf deren Erfahrungen wird jeweils auch aus fachwissenschaftlicher Perspektive zu antworten sein. Eine angemessene Veröffentlichung der Ergebnisse – vorzugsweise im Internet -  ist Teil der Arbeit in diesem Modul.

Leistungsnachweis

Teilnahme an Vorbereitung und Podiumsdiskussion, schriftliches Resümee (zusammen 3CP)

Stand: 12.11.2012 12:12
Autor: Redaktion Mitteleuropazentrum


Gefördert aus Mitteln der
Europäischen Union und des Freistaats Sachsen

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