Arbeitsfeld III – Global Activities/Globales
Handeln
Man mag zur Globalisierung stehen wie man
will, leugnen kann man sie nicht. Gegenwärtige und
künftige Führungskräfte handeln in irgendeiner Weise in
globalen Zusammenhängen. Sei es, dass sie einer
internationalen Forschungsgemeinschaft angehören, sei
es, dass sie unmittelbar global wirtschaften oder lokal
von der Globalisierung der Wirtschaftsprozesse
betroffen sind.
Hier möchte das Arbeitsfeld II, das zentrale
Arbeitsfeld von Studium fundamentale, Anregung geben und
Unterstützung leisten. Auf der Basis einer soliden
Kenntnis der eigenen kulturellen Grundlagen soll zum
Vergleich mit fremden Kulturen angeregt werden. Die
Fähigkeit, grundlegend verschiedene Strukturen in
fremden Gesellschaften zu erkennen und zu analysieren,
ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu angemessenem
Handeln in interkulturellen Situationen. Es handelt sich
gerade nicht um das Einüben von bestimmten Benimmregeln
aus den notorischen Ratgebern, deren schematische
Anwendung oft genug selbst zu kuriosen oder fatalen
interkulturellen Missverständnissen führt.
Das Arbeitsfeld Globales Handeln setzt sich aus den
Modulen 7 "Schreibwerkstatt" und 8 "Interkulturelles
Handeln" zusammen. Beiden Modulen liegt der gemeinsame
Gedanke einer Verbindung von Verstehen und
Sich-Mitteilen zugrunde, wobei die Wirkungsrichtung
einmal nach innen – auf den Kontext der eigenen Sprache
und der eigenen Fachwissenschaft – und einmal nach außen
– hin zu fremden Kulturen, Gesellschaften, Sprachen –
weist.
Das Arbeitsfeld III besteht aus zwei Pflichtmodulen,
von denen sich das Modul 8 wiederum aus mehreren,
unterschiedlich umfangreichen Angeboten
zusammensetzt:
Modul 7: Schreibwerkstatt
Modul 8: Interkulturelles Handeln
Modul 8.1: Propädeutikum Interkulturelles
Lernen
Modul 8.2: Globale Handlungsräume (A)
Sprache>
Modul 8.3: Globale Handlungsräume (A)
Landeskunde/Regionalstudien>
Die beiden Module des Arbeitsfeldes III sind
obligater Bestandteil des Zertifikats. Die
Schreibwerkstatt (Modul 7) kann ihrer Natur nach nur
als kontinuierliche Übung durchgeführt werden, wobei in
einer ersten Veranstaltung die Termine entsprechend der
Terminpläne der Kollegiat/innen abgestimmt werden.
Sinngemäß gilt das auch für den Sprachteil des Moduls
8.2 (Globale Handlungsräume Sprache), das im Rahmen der
Angebote des Lehrzentrums für Sprachen und Kulturen
("LSK") angeboten wird und dessen Zeitplan unterworfen
ist.