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Arbeitsstelle MigrationsliteraturBereits im Jahr 1998 hat Walter Schmitz
in Zusammenarbeit mit der Konrad Adenauer Stiftung in Dresden
eine Tagung
„Wanderer – Auswanderer – Flüchtlinge. Deutschsprachige
Autorinnen und Autoren nichtdeutscher Muttersprache“
durchgeführt, die unter anderem Fachvorträge mit Lesungen
kombinierte. Vertieft wurden die Verbindungen mit nicht wenigen
Autoren und Autorinnen nicht zuletzt dank der Förderung durch
die Robert Bosch Stiftung, etwa durch die Teilnahme an der
Veranstaltung in der Villa Decius in Krakau im Jahr 2001. Vor
allem aber wird seit dem Jahr 2000 am MitteleuropaZentrum
der Technischen Universität Dresden unter seiner Projektleitung
die Chamisso-Poetikdozentur für Migrantenliteratur durchgeführt.
Bisherige Poetikdozentinnen und -dozenten waren: Yüksel
Pazarkaya, Gino Chiellino, Adel Karasholi, Ilma Rakusa, Vladimir
Vertlib, José F.A. Oliver, Zsuzsanna Gahse und Hussain
Al-Mozany. Die Poetikdozenturen werden publiziert, dazu wurde
eine eigene Buchreihe im Dresdner Thelem-Verlag, „Wortwechsel“,
gegründet; sie umfaßt inzwischen folgende Bände: Yüksel
Pazarkaya: Odyssee ohne Ankunft; Gino Chiellino: Ich
in Dresden. Eine Poetik; Ilma Rakusa: Zur Sprache
gehen. Bereits in zweiter Auflage ist der Band von Vladimir
Vertlib: Spiegel im fremden Wort erhältlich. Die
Publikationen der Poetikdozenturen von Zsuzsanna Gahse und
Hussain Al-Mozany sind in Vorbereitung. Die Bände enthalten
jeweils ein ausführliches Nachwort. Die kontinuierliche
Beschäftigung mit der Thematik ist auch in anderen Arbeiten
dokumentiert, so zuletzt in seiner Studie über den Medialen
Türken, erschienen in Beziehungsgeschichten. Minderheiten –
Mehrheiten in europäischer Perspektive (hg. v. Elke
Tschernokoshewa und Volker Gransow. Bautzen: Domowina-Verlag
2007). Chamisso-PoetikdozenturFür die Poetikdozentur lädt seit 2001 das
MitteleuroapZentrum in Zusammenarbeit mit der Robert Bosch
Stiftung und dem Lehrstuhl Neuere deutsche Literatur und
Kulturgeschichte der TU Dresden Autoren und Autorinnen ein, die
in ihren Vorlesungen Fragen nach dem Schreiben in der Fremde,
eigenen Migrationserfahrungen und interkultureller Wahrnehmung
nachgehen. Handbuch der Literatur der Migration im deutschsprachigen
Raum seit 1945
Mit dem Handbuch soll die Literatur von
deutschsprachigen AutorInnen nichtdeutscher Muttersprache sowie
derjenigen AutorInnen, die sich mittlerweile als Angehörige
einer Folgegeneration dieser Gruppe zurechnen lassen und
oftmals gerade diese Zuordnung auch selbst thematisieren, zum
ersten Mal umfassend vorgestellt werden. Seminar Migrationsliteratur am Institut für Germanistik / Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur und KulturgeschichteIm Wintersemester 2011/2012 wurde unter Leitung von Prof.
Walter Schmitz, begleitet von Daniela Kölling, im Rahmen des
Master-Studiengangs Germanistik an der TU Dresden ein
Projektseminar zum Thema 'Migrationsliteratur' angeboten. Neben
einer thematischen Einführung wurde den Studierenden die
Möglichkeit geboten, selbst Werkartikel für Neuerscheinungen
bekannter 'Migrationsautoren' zu verfassen. In dem
praxisorientierten Seminar sollten sich die Studierenden
außerdem kritisch mit Forschungsliteratur auseinandersetzen,
die sich mit dem Thema 'Migrationsliteratur' befasste, um nicht
nur allgemeine literaturwissenschaftliche Praktiken
kennenzulernen, sondern gleichsam einen nachhaltigen Eindruck
der Spezifik des Forschungsgegenstandes zu bekommen. Publikationen |
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