Inhaltsverzeichnis
[1. Bezieht sich TUDo nur auf die Zentrale
Universitätsverwaltung?]
[2. Ist TUDo ein reines ERP
Projekt?]
[3. Schreibt die TU Dresden ein konkretes
ERP-Produkt aus?]
[4. Bekommen dezentrale Einheiten Zugriff
auf das zukünftige ERP-System?]
[5. Spielen die Kosten für die Lizenzen eine
Rolle bei der Auswahl der ERP- und SLM-Software?]
[6. Können sich die Fakultäten und Zentralen
Einrichtungen in das Projekt TUDo einbringen?]
[7. Können sich Studierende in das Projekt
TUDo einbringen?]
[8. Gibt es das Projekt DoIT
noch?]
[9. Warum bekommt mein Kollege / meine
Kollegin die Projekt News nicht?]
Fragen und Antworten aus den Informationsveranstaltungen
für die Fakultäten
[10. In manchen Fakultäten gibt es spezielle
Software-Systemlösungen. Werden diese Lösungen alle durch
die neue ERP- und SLM-Software ersetzt?]
[11. Wird das ERP-System ein Back-End-System
sein oder ein komplett neues System?]
[12. Können mit dem neuen SLM-System auch
fakultäts- oder schoolübergreifende Studiengänge verwaltet
werden?]
[13. Stimmt es, dass die neuen
Software-Systeme (ERP und SLM) nur von der Zentralen
Universitätsverwaltung genutzt werden sollen?]
[14. Was bedeutet Controlling? Was macht ein
Controller?]
[15. Ist durch die ERP- und
SLM-Implementierung eine Verringerung der Rundschreiben
möglich?]
[16. Wurden in der Prozessanalyse auch
Prozessschritte und Akteure berücksichtigt, die sich
außerhalb der TU Dresden befinden?]
[17. Stimmt es, dass durch das neue ERP- und
SLM-System noch mehr Aufgaben von den Mitarbeitern erledigt
werden müssen?]
[18. Wie passen die derzeit hohe
Arbeitsbelastung mit der Mehrbelastung der Mitarbeiter durch
das TUDo-Projekt und eine Software-Implementierung
zusammen?]
[19. Steht die Universitätsleitung hinter
dem Vorhaben, ein Personalentwicklungskonzept
anzufertigen?]
[20. Bis wann werden die Entscheidungen zur
neuen Struktur der Universität gefällt?]
[21. Wie flexibel werden die Strukturen
innerhalb der Schools sein? Müssen alle Schools bestimmte
Organisationsmodelle umsetzen?]
[22. Woher kommt der Begriff „School“ und
was bedeutet er?]
[23. Wie wurde die Zuordnung der einzelnen
Fakultäten zu den einzelnen Schools vorgenommen und wo
kommen die Bezeichnungen für die Schools her?]
[24. Werden die Fakultäten jetzt
abgeschafft?]
[25. Was ist ein Key User?]
[26. Woher kommen die Key User?]
[27. Was ist eine Rolle?]
[28. Ist eine Rolle das Gleiche wie eine
Tätigkeitsbeschreibung?]
[29. Was kann ich in den neuen Systemen
alles machen? Können alle Nutzer alle Daten einsehen und
bearbeiten?]
1. Bezieht sich TUDo nur auf die
Zentrale Universitätsverwaltung?
Nein!
Das Projekt behandelt alle Verwaltungsprozesse und betrachtet
diese aus einem End-to-End-Blickwinkel und nicht nach dem Ort,
an dem bestimmte Prozessschritte ausgeführt werden. Prozesse
werden also vom dezentralen Startpunkt, z.B. „SHK-Beschäftigung
beantragen“, über die zentralen Verwaltungsabläufe, z.B.
„Einstellung durchführen“, bis hin zum dezentralen Prozessende,
z.B. „SHK ist an der Fakultät eingestellt“,
betrachtet.
2. Ist TUDo ein reines
ERP Projekt? Nein!
TUDo beschäftigt sich mit einer Vielzahl von Themen, wie
folgende Grafik zeigt. Abstrakter dargestellt (siehe Abb.
"Ziele des TUDo-Projektes") beschäftigt sich TUDo mit:
- den Prozessen der TU Dresden,
- der Anpassung der Universitätsstrukturen
und
- IT-Themen, neben ERP und SLM:
Netzwerkmanagement und Intranet.
Ziele des TUDo-Projektes
3. Schreibt die TU
Dresden ein konkretes ERP-Produkt aus?
Nein!
Die TU Dresden muss aus vergaberechtlichen Gründen
anbieterneutral ausschreiben und genau so werden die
Vergabeunterlagen aufgebaut. Wir werden darauf achten, dass in
den Leistungsbeschreibungen keine Fachtermini eines speziellen
Softwareherstellers auftauchen. Allerdings nutzen wir zur
anschaulichen Darstellung integrierter Standardprozesse gern
die Erklärungen marktüblichen Softwareprodukte. Ebenso haben
wir mit der Fakultät Wirtschaftswissenschaften fundiertes
ERP-Know im Haus, auf das wir gern für Praxisdarstellungen
zurückgreifen.
4. Bekommen dezentrale
Einheiten Zugriff auf das zukünftige
ERP-System? Ja!
Das ERP-System wird das führende System für Personal-, Finanz-
und Facility-Management-Daten. Die dezentralen Verwaltungen
werden Zugriff auf die Daten des Systems erhalten. Das neue
ERP-System muss u.a. einen dezentralen und zentralen Zugriff
beim Erstellen von Rechnungen und Mittelabforderungen sowie
beim Steuern von Drittmittelprojekten unterstützen. Es kann
jedoch sein, dass die dezentralen Einheiten über ein
vorgeschaltetes System arbeiten. Die Bedarfe der Fakultäten
werden bei der Aufstellung der Anforderungen an das System
berücksichtigt, soweit diese sich in den Teilprojekten
engagieren.
5. Spielen die Kosten für die
Lizenzen eine Rolle bei der Auswahl der ERP- und
SLM-Software? Ja!
Wir fordern von den potenziellen Anbietern eine Gesamtlösung,
bestehend aus der Software (Lizenzen), der Wartung der Software
und der Unterstützungsleistung für die Implementierung. Welcher
Teil mit wie viel Prozent in die Gesamtbewertung eingeht und
welche Kriterien wir zur Bewertung ansetzen, wird aus den
Ausschreibungsunterlagen hervorgehen, daran arbeiten wir
gerade. Grundsätzlich geht es uns darum als Gesamtpaket das
Optimum zu bekommen, was in den seltensten Fällen die
preiswerteste Lösung ist.
6. Können sich die Fakultäten
und Zentralen Einrichtungen in das Projekt TUDo
einbringen? Ja, jederzeit!
Wir freuen uns immer wieder, wenn wir Hinweise zu unserer
Arbeit und den Arbeiten des Projektes TUDo direkt aus der
Universität bekommen. Zögern Sie nicht das IKT des
Projektes anzusprechen. Die Kontaktdaten
können Sie unserer Webseite entnehmen. Per E-Mail erreichen
Sie uns unter:
TUDo@tu-dresden.de.
Wir freuen uns, auch weiterhin so gut mit den derzeitigen
Vertretern der Fakultäten und Zentralen Einrichtungen zusammen
zu arbeiten.
7. Können sich Studierende in
das Projekt TUDo einbringen?
Ja!
Die Studierenden der TU Dresden bringen sich derzeit aktiv
durch Vertreter des Studentenrates und den Fachschaftsrat der
Informatik ein. Gesteuert wird die Mitarbeit über Herrn Marcel
Sauerbier (lust@stura.tu-dresden.de). Bitte gehen Sie auf Ihn
zu, wenn Sie als Studierender Interesse an der Mitarbeit im
Projekt TUDo haben. Vorschläge können Sie uns aber auch direkt
an TUDo@tu-dresden.de senden.
8. Gibt es das Projekt DoIT
noch? Ja!
Die DoIT-Mitarbeiter für die Themen ERP und SLM sind als
DoIT-Vertreter Vollzeit im Projekt TUDo tätig. Ein weiteres
Projekt, an dem sich die DoIT-Gruppe federführend beteiligt,
ist das Projekt Identitätsmanagement. Durch die Bündelung von
zentralen Mitarbeitern der Projekte in der DoIT-Gruppe wird
eine enge Abstimmung der Projekte auf allen Ebenen
ermöglicht.
9. Warum bekommt mein Kollege /
meine Kollegin die Projekt News nicht?
Wenn Sie Mitarbeiter der TU Dresden oder Studierende kennen,
die den Newsletter noch nicht haben, sich aber für das Projekt
interessieren, dann leiten Sie diese Projekt News bitte weiter.
Man kann sich übrigens bei uns (TUDo@tu-dresden.de) für die
Newsletter anmelden oder diese auf unserer
Webseite downloaden.
10. In manchen Fakultäten gibt
es spezielle Software-Systemlösungen. Werden diese Lösungen
alle durch die neue ERP- und SLM-Software ersetzt?
Durch die Einführung der ERP- und SLM-Software sollen möglichst
viele „Insellösungen“ durch diese integrierten Systeme ersetzt
werden. Es ist aber nicht auszuschließen, dass bestimmte
Speziallösungen weiter bestehen werden und ggf. durch
Schnittstellen anzubinden sind.
11. Wird das ERP-System ein
Back-End-System sein oder ein komplett neues
System?
Ausgeschrieben wurde ein komplett neues integriertes
System.
12. Können mit dem neuen
SLM-System auch fakultäts- oder schoolübergreifende
Studiengänge verwaltet werden?
Ja, diese Anforderung wurde in der SLM-Leistungsbeschreibung
bedacht. Das Konzept zur Zugriffssteuerung (Rollen und Rechte)
wird allerdings erst nach der Zuschlagserteilung erstellt.
13. Stimmt es, dass die
neuen Software-Systeme (ERP und SLM) nur von der Zentralen
Universitätsverwaltung genutzt werden sollen?
Nein, das ERP-System und das SLM-System werden von allen dazu
berechtigten Beteiligten in den Fakultäten, Zentralen
Einrichtungen und der Zentralen Universitätsverwaltung genutzt
werden können.
14. Was bedeutet
Controlling? Was macht ein Controller?
Controlling bedeutet Steuerung und umfasst die Planung und
Kontrolle von Budgets, wie zum Beispiel Kostenstellen oder
Drittmittelprojekte. Ein Controller ist einer Person, die diese
Aufgaben (Rolle) in dem ihr zugewiesenen Bereich ausführt.
15. Ist durch die ERP- und
SLM-Implementierung eine Verringerung der Rundschreiben
möglich?
Ja, durch die Einführung der ERP- und SLM-Software ist sicher
eine Verringerung der Rundschreiben möglich, da softwareseitig
bestimmte Regelungen getroffen werden können. Die Rundschreiben
als Verwaltungsinstrument an sich wird es jedoch auch in
Zukunft geben.
16. Wurden in der
Prozessanalyse auch Prozessschritte und Akteure
berücksichtigt, die sich außerhalb der TU Dresden
befinden?
Ja, es wurden auch die Prozesse beschrieben, bei denen nicht
alle Aktivitäten an der TU Dresden ablaufen, bei denen aber der
überwiegende Teil an der TU stattfindet (wie zum Beispiel
Prozesse mit Einbindung von SIB, LSF oder TUDIAS).
17. Stimmt es, dass durch
das neue ERP- und SLM-System noch mehr Aufgaben von den
Mitarbeitern erledigt werden müssen?
Nein, durch das neue ERP- und SLM-System werden die Mitarbeiter
entlastet, u. a. indem periodisch auftretende Arbeiten mit
hohen Fallzahlen automatisiert ablaufen. Dadurch können sich
die Mitarbeiter mehr auf ihrem Fachwissen entsprechende
beratende Tätigkeiten konzentrieren.
18. Wie passen die derzeit
hohe Arbeitsbelastung mit der Mehrbelastung der Mitarbeiter
durch das TUDo-Projekt und eine Software-Implementierung
zusammen?
Für die Implementierungsphase werden bestimmte Mitarbeiter zu
gewissen Teilen von ihren eigentlichen Aufgaben freigestellt,
um bei der Softwareeinführung zu unterstützen. Für das
Tagesgeschäft dieser Mitarbeiter wird es eine Kompensation
durch zeitlich befristet einzustellende neue Mitarbeiter
geben.
19. Steht die
Universitätsleitung hinter dem Vorhaben, ein
Personalentwicklungskonzept anzufertigen?
Ja, die Universitätsleitung unterstützt die Anfertigung und
Umsetzung eines umfassenden Personalentwicklungskonzeptes, das
sämtliche Mitarbeiter der TU Dresden berücksichtigt.
20. Bis wann werden die
Entscheidungen zur neuen Struktur der Universität
gefällt?
Die neue Universitätsstruktur sollte bis Ende des Jahres 2011
feststehen, da sie beispielsweise für die Implementierung der
ERP- und SLM-Software benötigt wird.
21. Wie flexibel werden
die Strukturen innerhalb der Schools sein? Müssen alle
Schools bestimmte Organisationsmodelle umsetzen?
Nein, die Schools werden nicht zur Umsetzung einer bestimmten
Struktur gezwungen. Die erarbeiteten und vorgestellten
Organisationsmodelle sind Vorschläge und Angebote, wie eine
School sinnvoll strukturiert werden kann. Im Detail hängen die
Aufgaben auch von der Größe der einzelnen Schools ab, z. B.
bezüglich der Ebenen und der Etablierung bestimmter Rollen
innerhalb der School.
22. Woher kommt der
Begriff „School“ und was bedeutet er?
Der Begriff „School“ kommt aus dem Englischen und bedeutet
„Schule“, kann aber auch synonym für Fakultät oder Universität
verwendet werden. An der TU Dresden bezeichnet „School“ eine
Gruppe von fachlich zusammenpassenden Fakultäten. Durch die
Verwendung in der Antragsskizze zum Zukunftskonzept im Rahmen
der Exzellenz-Initiative wurde der Terminus an der TU Dresden
etabliert, für gut befunden und daher beibehalten.
23. Wie wurde die
Zuordnung der einzelnen Fakultäten zu den einzelnen Schools
vorgenommen und wo kommen die Bezeichnungen der Schools
her?
Die Zusammenstellung und Benennung der einzelnen Fakultäten
erfolgte im Kernteam 1 der Exzellenz-Initiative
(2011).
24. Werden die
Fakultäten jetzt abgeschafft?
Nein, die Fakultäten bleiben weiter bestehen. Allerdings können
sich Aufgabenverschiebungen zwischen Fakultät und School
ergeben. Für diese Ausgestaltung werden Vorschläge gemacht, die
Umsetzung obliegt jedoch den einzelnen Schools. Für die
Implementierung der ERP- und SLM-Software müssen die neuen
Organisationsstrukturen feststehen, da sie in der Software
abgebildet werden.
25. Was ist ein Key
User?
Ein Key User ist ein Hauptanwender für ein Software-System, der
die System-Funktionalitäten und Prozesse in seinem Fachgebiet
besonders gut und umfassend kennt. In der Implementierungsphase
helfen die Key User die Software in ihrem Fachgebiet
einzuführen und andere Anwender ihres Fachgebietes zu schulen.
Nach der Einführung lernen Key User als erstes neue
Funktionalitäten des Systems kennen und geben sie an die
Endanwender weiter. Außerdem formulieren sie
Weiterentwicklungswünsche oder können Systemanpassungen (z. B.
interne Berichte) selbst vornehmen.
26. Woher kommen die
Key User?
Die Key User können aus der Zentralen Universitätsverwaltung,
den Fakultäten und den Zentralen Einrichtungen
kommen.
27. Was ist eine
Rolle?
Eine Rolle ist ein thematisch miteinander verbundenes
Aufgabenpaket in geeigneter Komplexität. Rollen sind immer
Personen zugeordnet.
28. Ist eine Rolle das
Gleiche wie eine Tätigkeitsbeschreibung?
Nein, Rollenbeschreibungen können aber für eine
Tätigkeitsbeschreibung herangezogen werden.
29. Was kann ich in den
neuen Systemen alles machen? Können alle Nutzer alle Daten
einsehen und bearbeiten?
Nein, die Sichtbarkeit und Bearbeitbarkeit bestimmter Daten
hängt von einem fein differenzierten Konzept für Rechte und
Rollen ab. Grundlage dafür wird das Rollenkonzept der TU
Dresden sein, indem auf dessen Basis Rollen für die Software
definiert werden, an die schließlich die Rechtevergabe
gekoppelt ist.