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Warum steht mein Kollege immer in der Zeitung und ich nicht? Oder: Wie kommt die TU Dresden in die Medien?

Bitte erst durchlesen oder gleich zur Checkliste für PR-Aktivitäten, um die Pressestelle zu kontaktieren.

Eine wesentliche Aufgabe der Pressestelle besteht darin, die Medien so über Neuigkeiten aus Forschung, Lehre, Weiterbildung und Hochschulpolitik zu informieren, dass diese Themen auch tatsächlich von den Journalisten aufgegriffen und in den Printmedien, in Hörfunk und Fernsehen veröffentlicht werden. Dazu gilt es einige Regeln zu beachten:

  • Informationsfluss

Nur was wir wissen, können wir weitergeben: Die Pressestelle ist auf die enge Zusammenarbeit mit den Wissenschaftlern angewiesen. Denn nur die Themen, die wir von Ihnen bekommen, können wir auch entsprechend aufbereitet an die Medien geben.

Ein Weg, an die Medien heranzutreten, ist die klassische Presseinformation. Wenn Sie etwas zu verkünden haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir helfen Ihnen, es an die richtigen Medien zu bringen. Wir verfügen über einen deutschlandweiten Presseverteiler, der mehr als 400 Redaktionen, Agenturen und Journalisten umfasst und passgenau eingesetzt werden kann. Die meisten Informationen interessieren nämlich nicht alle Redaktionen gleichermaßen. Es gibt Nachrichten, die nur für einen ausgewählten Kreis von Wissenschaftsjournalisten interessant sind, es gibt andere Meldungen, die vor allem für Politikredakteure von Bedeutung sind.
Darüber hinaus erscheinen unsere Pressemitteilungen im Internetportal "Informationsdienst Wissenschaft" und i.d.R. in unserem Newsbereich der TUD-Homepage.

  • Inhalt

Unser Ziel ist es nicht, möglichst viele Pressemitteilungen an die Medien zu geben, sondern eine hohe Zahl an Veröffentlichungen zu erreichen. Aus diesem Grund entscheiden wir mitunter auch, dass Themen für eine Presseinformation ungeeignet sind. Journalisten erhalten täglich Hunderte Informationen. Um in dieser Flut nicht unterzugehen, müssen die Informationen unserer Universität auffallen. Auffallen durch geeignete (medientaugliche) Themen, prägnante Sprache, interessante (auch plakative) Überschriften usw. Eine Presseinformation ist in keinem Fall ein Wissenschaftstext!  Sie erleichtern uns die Arbeit, indem Sie von vornherein eine aktive Sprache finden, möglichst viele Verben verwenden und kurze Sätze schreiben.

Nicht jede Konferenz, nicht jede Preisverleihung ist so wichtig, dass es auch die Zeitungsleser interessiert. Gänzlich uninteressant sind Informationen über Sektempfänge und Begleitprogramme!

  • Aktualität

Bitte informieren Sie uns so früh wie möglich über Forschungsthemen, Kongresse, Auszeichnungen, Veranstaltungen und ähnliches! Das schafft uns die Möglichkeit, zu planen und Presseinformationen in hoher Qualität vorzubereiten. Gerade Ankündigungen zu Kongressen sollten den Redaktionen mindestens eine Woche vor dem Kongress vorliegen, das heißt, sie sollten ca. drei Wochen vorher in der Pressestelle bekannt sein. Bitte beachten Sie auch, dass Veranstaltungen aus der Vergangenheit sowie Nachberichterstattungen die Medien überhaupt nicht interessieren.

  • Prozedere

Wenn Sie also ein Thema in die Medien bringen wollen, dann informieren Sie uns. Wir verstehen uns als die Dolmetscher zwischen Ihnen und den Journalisten. Folgende Angaben brauchen wir auf alle Fälle für eine Presseinformation:

- Die sechs "W"s (Wer? Wann? Was? Wo? Warum? Wie?) sind eine gute Grundlage, um alle wichtigen Informationen zusammenzutragen.
- Gerade bei Forschungsthemen ist es wichtig, einen Bezug zum Alltagsleben oder zu aktuellen Diskussionen herzustellen.
- Ankündigungen zu Kongressen lassen sich am besten über die Forschungsprojekte kommunizieren, die diskutiert werden sollen.
- Welche Alleinstellungsmerkmale gibt es?
- Telefonnummer und E-Mail-Adresse eines kompetenten Ansprechpartners für Rückfragen der Journalisten, der in jedem Fall auch erreichbar sein muss.

Auf der  Basis dieser Informationen schreiben wir gern mit Ihnen eine Presseinformation und leiten sie an die einschlägigen Medien weiter.

Autorin: Kim-Astrid Magister 

Last modified: 01.03.2013 12:19
Author: Pressestelle



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