Feierlicher Abschied der Medizin-Absolventen 2011 und
Verleihung der Carl Gustav Carus-Förderpreise
In Anwesenheit von über 500 Angehörigen, Freunden,
Fakultätsmitgliedern und Ehrengästen erhielten die diesjährigen
Absolventen der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus im
Rahmen eines akademischen Festaktes am 17. Dezember 2011 ihre
Studienabschluss-Urkunden. Nach einem im bundesweiten Vergleich
schnellen und praxisnahen Studium starten sie nun ins
Berufsleben – und das nach einer Befragung während der
Veranstaltung überwiegend in Sachsen. 2011 verzeichnete die
Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus wie im Vorjahr etwa 260
Absolventen. Einen Höhepunkt bildete der Festvortrag von
Bundesminister Dr. Thomas de Maizière, dessen Leitspruch
„Qualität in der Ebene, Exzellenz in der Spitze.“ den Charakter
der Veranstaltung zusammenfasste. TU-Rektor Prof.
Müller-Steinhagen betonte in seinem Grußwort an die Absolventen
und Gäste den wichtigen Beitrag der Medizinischen Fakultät für
die laufende Bewerbung der TU Dresden als Exzellenz-Universität
sowie die Bedeutung dieses Wettbewerbs für die
Weiterentwicklung der TU. Prof. Heinz Reichmann als Dekan der
Medizinischen Fakultät und Prof. Manfred Wirth als Vertreter
des Universitätsklinikums gaben den Absolventen neben einem
kurzen Rückblick auf die Zeit des Studiums einige Leitsätze für
den Start ins Berufsleben mit auf den Weg. Auch die Sächsische
Landesärztekammer, vertreten durch das Vorstandsmitglied Dr.
Michael Nitschke-Bertaud, hieß die Absolventinnen und
Absolventen herzlich als neue Kollegen willkommen.

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Der akademische Festakt wird seit 2004 gemeinsam vom
„Förderverein der Medizinischen Fakultät und des
Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden e.V.“ und der
Medizinischen Fakultät im Hörsaalzentrum der TU Dresden
ausgerichtet. Auch die Absolventinnen und Absolventen des
Jahres 2011 bekräftigten dabei das an den Hippokratischen Eid
angelehnte „Ärztliche Gelöbnis“ entsprechend der Präambel der
sächsischen Berufsordnung mit dem Satz „Dies verspreche ich bei
meiner Ehre.“.
Zum Abschluss des Festaktes verlieh der Förderverein die
Carl Gustav Carus-Förderpreise 2011 für hervorragende
Promotionen und wissenschaftliche Veröffentlichungen. In diesem
Jahr können insgesamt 7.000 Euro als Preisgelder überreicht
werden. Diese wurden aus Vereinsmitteln, vom Prodekanat für
Forschung und von der Ostsächsischen Sparkasse Dresden
bereitgestellt, für deren langjähriges Engagement Prof. Michael
Meurer als Vorsitzender des Fördervereins stellvertretend dem
anwesenden Direktor des Privatkundengeschäfts, Ralf Anhalt,
besonders dankte. Durch die Unterstützung des Geldinstituts ist
der Carus-Preis einer der höchst dotierten Promotionspreise der
TU Dresden.
Die musikalische Umrahmung gestaltete auch 2011 das aus
Absolventen der Musikhochschule Dresden hervorgegangene
Jazztrio MIR.
Konrad Kästner
1. ALUMNI-Treffen am Lehrstuhl Verbrennungsmotoren
Begegnung, Erinnerung, Zukunft – unter diesem Motto
stand das 1. ALUMNI-Treffen am Lehrstuhl Verbrennungsmotoren,
das am 22. Juli im Jante-Bau stattfand. Nach über 15 Jahren an
der Technischen Universität Dresden, 148 betreuten
Diplomarbeiten und 24 Doktoranden lud Prof. Zellbeck am 22.
Juli dieses Jahres zur ersten Veranstaltung dieser Form am
Lehrstuhl ein. Die Einladung wurde von fast 50 Absolventen,
darunter auch viele früheren Jahrgängen wahrgenommen.
Die mit den Mitarbeitern und Studenten des Lehrstuhls fast 80
Teilnehmer nutzten die Gelegenheit intensiv, um sich beim
deftigen Essen und einem kühlen Bier / einem guten Rotwein
auszutauschen, alte Kontakte wiederzubeleben & neue
Kontakte zu knüpfen , Erinnerungen aufleben zu lassen,
die neuen Prüfstände zu besichtigen und Fachgespräche über
zukünftige gemeinsame Forschungsprojekte zu führen.
Der Lehrstuhl Verbrennungsmotoren bedankt sich ganz herzlich
bei allen Teilnehmern und freut sich auf das nächste
ALUMNI-Treffen im kommenden Jahr.
Prof. Dr.-Ing. Hans Zellbeck
Coming Home der Wirtschaftswissenschaftler
Mit dem Coming Home am 01./02. Juli 2011 führte nexus ca. 30
WiWi-Absolventen einmal mehr direkt an ihre Studienstätte
zurück: Los ging es – nach einem Treff über den Dächern von
Dresden in der Sky Bar/Kugelhaus – am 01. Juli zur Langen Nacht
der Wissenschaften. Interessante Beiträge engagierter Forscher
und Studenten, u. a. zu „Abenteuer Nasca – Vermessungsarbeiten
in der Wüste Perus“, „Digitale Demokratie – Kann das Internet
die Demokratie verbessern?“ und „Axialgebläse – Experimente mit
Orkanstärke“, zeigten wieder einmal die große Bandbreite der
Lehre und Forschung an unserer Alma Mater.
Der 02. Juli begann mit einem ausgiebigen Brunch im
Rauschenbach Deli in der Weißen Gasse. Anschließend führte uns
Igeltours durch die Dresdner Altstadt. Während die zahlreichen
Bauprojekte jüngerer Zeit selbst von den ihrer Studienheimat
treu gebliebenen Absolventen wissbegierig verfolgt wurden,
stellt insbesondere der pittoreske Neumarkt diejenigen
Absolventen, die sich mittlerweile über ganz Deutschland
verteilt haben, vor herausfordernde Orientierungsaufgaben. Nach
der Stadtführung ging es zum Grillen in die Dresdner Heide –
zum Waldspielplatz Albertpark hinter den Elbschlössern. Hier
haben wir inmitten von Wildgehegen, Abenteuerspielplätzen und
Naturlehrpfaden den Abend in gemütlicher Runde ausklingen
lassen.
Wir freuen uns über die zahlreiche Teilnahme am diesjährigen
Coming Home und hoffen, die Dresdner WiWi-Absolventen auch im
nächsten Jahr mit einem spannenden Programm in Dresden &
Umgebung begrüßen zu können!
Mehr unter: www.nexus-dresden.org
Alumni-Treffen der IB-ler
Das Kürzel IB ist zu einem Markenzeichen der TU geworden. Es
steht für den 1998 eingerichteten Studiengang „Internationale
Beziehungen“, der in seiner interdisziplinären Ausrichtung in
Deutschland einzigartig ist. Im Bachelor-Abschnitt übertrifft
die Zahl der Bewerber aus dem In- und Ausland inzwischen die
zur Verfügung stehenden Studienplätze um das zwanzigfache.
Obwohl die Studierenden in ihren politik-, rechts- und
wirtschaftswissenschaftlichen Fächern hart rangenommen werden,
haben sie das Feiern nie vergessen. So gab es keine Alternative
für den Termin der Rückkehr an die alte alma mater: Er musste
sich mit einem Eintauchen in die Bunte Republik Neustadt
verbinden lassen.
Am Sonnabend Mittag trafen die Alumni im noch gut vertrauten
von-Gerber-Bau zusammen, um sich über alles Neue informieren zu
lassen. Das reichte von Dresden concept über die
Neugestaltung des Master-Studienabschnitts bis hin zu
personellen Änderungen. Anschließend wurde diskutiert, wie sich
die Kommunikation über die regelmäßigen Newsletter hinaus
verbessern ließe. Insbesondere soll die im Intranet verfügbare
Adressdatei des IB-Vereins – ein Zusammenschluss von
Studierenden aller Jahrgänge des Studiengangs – mit
zusätzlichen Informationen angereichert werden. Weiterhin wurde
ein Mentorenprogramm angeregt, in dem die Alumni den aktiven
Studenten mit Rat und Tat zur Seite stehen und vielleicht auch
manche Tür öffnen sollen.
Nach knapp zwei Stunden ging es dann hinaus auf die Wiese
zwischen Willers-Bau und der Physik zum Fußballturnier. Auch
das hat Tradition im Studiengang IB. Sechs Teams kämpften um
den Pokal, den schließlich der Jahrgang ´08 gewann. Er trat
allerdings im wörtlichen Sinne mit einer Mannschaft an und
erfüllte damit die gender-politische Vorgabe nicht, dass in
jedem Team mindestens zwei Frauen spielen sollten. Die
Siegerehrung stand der einer Weltmeisterschaft nicht nach; der
schon betagte Pokal hielt ihr nicht stand.
Ebenso wichtig wie das Spiel waren die Gespräche am
Spielfeldrand, zu dem die rund 100 Studierenden, Alumni und
Dozenten, gestärkt durch Getränke und Gegrilltes,
zusammenkamen. Vieles war zu erfahren über den Werdegang nach
Abschluss des Studiums und zu jetzigen Arbeitsorten. Die
weiteste Strecke hatte wohl einer zurückgelegt, der aus Moskau
angereist war. Auch inhaltlich Interessantes war zu erfahren.
So berichtete ein Ehemaliger, der jetzt Vorstandsassistent bei
der Bertelsmann-Stiftung ist und der viel mit dem Zentrum für
Hochschulentwicklung (CHE) zu tun hat, dass die Bologna-Regeln
weit mehr Spielraum lassen, als die deutschen Universitäten
zumeist glauben.
Prof. Dr. Ulrich Fastenrath, Zentrum für Internationale
Studien