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Familienfreundlichste Einrichtung der TUD 2011

Sechs tolle Initiativen und drei Preisträger geehrt

Zum fünften Mal wurde an der TU Dresden in einem Wettbewerb die familienfreundlichste Einrichtung gesucht. Dafür hatte das Rektorat drei Preise ausgelobt. Die Preisverleihung fand am 5. Juli 2012 im Festsaal des Rektorats statt. Das Referat Gleichstellung von Frau und Mann und das Campusbüro Uni mit Kind organisierten die Veranstaltung. Der Prorektor für Universitätsplanung, Prof. Karl Lenz, begrüßte als Projektleiter des »audit familiengerechte hochschule« die Anwesenden.

Die Festveranstaltung gab den sechs Bewerbern und vorgeschlagenen Personen
umfassend Raum, sich selbst zu präsentieren. Sie zeigten, wie Familienfreundlichkeit von ihnen bereits gelebt wird.

Die 6 Bewerber


Die Jury wählte einstimmig drei Preisträger aus.

1. Preis (500€): Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik – ILK, vertreten durch Herrn Prof. Dr. Werner Hufenbach (Institutsdirektor) und Herrn Prof. Maik Gude (Vorstandsvorsitzender juniorIng. e.V.).

2. Preis (300€): Studentenrat, Referat Hochschulpolitik, Arbeitsgruppe Teilzeitstudium  vertreten durch Frau Nicole Groß.

3. Preis (200€):  Bereich Allgemeine Medizin der Medizinischen Fakultät. In  Vertretung von Frau Prof. Antje Bergman



Begründung

1. Preis:
Das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik ILK, vertreten durch Herrn Prof. Dr. Werner Hufenbach (Institutsdirektor) und Herrn Prof. Maik Gude (Vorstandsvorsitzende juniorIng. e.V.) unterstreicht in seiner Bewerbung erstmalig den generationsübergreifenden Gedanken, insbesondere die Unterstützung von Kollegen und Kolleginnen mit pflegebedürftigen Familienmitgliedern. Das spiegelt eine selbstverständlich gelebte Familienfreundlichkeit im Umgang mit Kindern, Eltern, Großeltern wider. Gleichermaßen ist das Heranführen von Kindern an technische Sachverhalte (Verein, Lange Nacht der Wissenschaft, juniorIng. e.V.) ein überzeugendes Argument des vorherrschenden Engagements des ILK für die Jury. Letztendlich ist die Betreuung von Kindern in Notfällen am Institut durch die Einrichtung eines Eltern-Büros etabliert. Der erste Preis wird dem ILK auch deshalb zuerkannt, weil die Bewerbung durch eine ansprechende Bewerbungsbroschüre mit Erfahrungsberichten, Aktivitäten und Impressionen gestaltet ist. Die Verwendung des Preisgeldes fließt in die Erneuerung und Erweiterung des Leichtbau-Parcours sowie in die Verbesserung der familienfreundlichen Struktur, wie z.B. des Eltern-Kind-Büros (in Kooperation mit juniorIng. e.V.).

2. Preis:
Die Bewerbung der arbeitsbereichsübergreifenden AG Teilzeit, vertreten von Frau Nicole Groß (Studentenrat), errang den zweiten Platz. Ausschlaggebend ist das große Engagement der aus studentischer Initiative hervorgegangenen Arbeitsgruppe um die Einführung von Teilzeitstudiengängen an der TU Dresden, unterstützt insbesondere durch die Fakultät Informatik. Die Bewerbung geht als einzige der vorliegenden Bewerbungen  auf die Verbesserung der Studienbedingungen ein, wobei die Etablierung der Teilzeitstudiengänge ihre Wirkung sowohl auf die Situation der Beschäftigten als auch auf die Studierenden haben wird. Hervorzuheben ist insbesondere der Entwurf einer Rahmenordnung für das Teilzeitstudium. Grundlegend ist der Gedanke, die  Vereinbarkeit des Studiums an die persönliche Lebenssituation zu unterstützen. Die bereits geleisteten und geplanten Aktivitäten sind einer sehr umfangreichen Bewerbungsmappe zu entnehmen. Gern unterstützt die Jury den Vorschlag, das Preisgeld für eine Ausstellung zur Work-Life-Balance sowie für studentische Initiativen zur Vereinbarkeit von Studium und Familie zu verwenden.
     
3. Preis:
Die Eigenbewerbung des Bereichs Allgemeine Medizin der Medizinischen Fakultät, vertreten durch Frau Prof. Antje Bergmann, überzeugte die Jury beim dritten Preisträger. In der Beschreibung der motivierenden, familienorientierten und vertrauensvollen Arbeitskultur  der gesamten Belegschaft hat die Jury den Gedanken sehr gelobt, dass Kinder als Bereicherung wahrgenommen werden, es keine Berührungsängste gibt, Familienarbeit als Zusatzqualifikation gewertet wird und letztendlich die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gelebte Selbstverständlichkeit ist. Außerdem war für das Votum der Jury die ansprechende und umfangreiche Bewerbungsmappe mit den aufgeführten Maßnahmen zur Flexibilisierung der Arbeitszeiten und des Arbeitsortes und den Erfahrungsberichten aller Hierarchieebenen ausschlaggebend. Die geplanten aktivierenden und gesundheitsfördernden Maßnahmen für die Beschäftigten werden  gern mit Hilfe des Preisgeldes gefördert.



Weitere Bewerber und Bewerberinnen waren:

Frau Prof. Dr. Corinna Jacobi (Fakultät Mathematik/Naturwissenschaften, Fachrichtung Psychologie, Institut für Klinische, Diagnostische und Differentielle Psychologie, Goetz-Stiftungsprofessur Grundlagen und Interventionen bei Essstörungen und assoziierten Störungen)

Herr Prof. Dr. Axel Voigt (Fakultät Mathematik/Naturwissenschaften, Fachrichtung Mathematik, Institut für Wissenschaftliches Rechnen)

Frau Prof. Dr. Gisela Wiesner (Fakulät Erziehungswissenschaften, Institut für Berufspädagogik, Professur für Erwachsenenbildung/Berufliche Weiterbildung)  



Pressestimmen:

Dresdner UniversitätsJournal vom 17.07.2012 (23. Jahrgang, Nr. 13) 

ILK wird mit 1. Preis für Familienfreundlichkeit ausgezeichnet 

Stand: 18.09.2012 11:18
Autor: Robert Müller

Kontakt
Zertifikat 2010 Audit familiengerechte Hochschule der Beruf und Familie gGmbH


Projektleiterin:
Dr. Brigitte Schober
Tel.: +49 351 463-33410
gleichstellungsbeauftragte@tu-dresden.de

Projektkoordinatorin:
Dr. Dörte Görl-Rottstädt
Tel.: +49 351 463-36423
Doerte.Goerl-Rottstaedt@tu-dresden.de

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