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2. Handlungsfeld Arbeitsorganisation / Studienorganisation


Um Freiräume für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu schaffen, wird die Gestaltung der Arbeitsinhalte und -abläufe sowie das Gesundheitsmanagement an der TU Dresden als zentrales Element angesehen.

Das haben wir erreicht:

  • Prüfen der Arbeitsabläufe
- Qualitätszirkel „Familiengerechte Hochschule“  als Arbeitsstruktur, die der Balance von Unternehmens- und Beschäftigteninteressen dienen, und Umsetzungswege werden erarbeitet.
- Überprüfung von Arbeitsabläufen: Fakultätsweite Veranstaltungen werden fakultätsweit abgestimmt. Sprechzeitenoptimierung und -abstimmung in nahezu allen Bereichen von Studium, Lehre, Forschung, Verwaltung
- Strategie des kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP)  wird in allen Bereichen und auf allen Hierarchieebenen betriebliche Problemlösungen erarbeitet. Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird auch im Rahmen des KVP thematisiert.
  • Teamarbeit/-building:
- Durchführung von Projekttagen mit dem Ziel z.B. des gegenseitigen Kennenlernens anderer Arbeitsbereiche (Verwaltung-Fakultäten)
  • Kommunikationszeiten
- Zeiten für Übergaben, informelle Gespräche sowie offizielle Besprechungstermine werden ermöglicht.
  • Zielvereinbarungen:
- mit Professoren in W-Besoldung
- im Rahmen der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers
- mit dem Prorektor Universitätsplanung gibt es eine Zielvereinbarung mit den Fakultäten.
- zwischen dem Rektor und dem jeweiligen Lehrstuhlinhaber gibt es eine persönliche Zielvereinbarung.
- Mitarbeitergespräche i. S. von Personalentwicklung durch unmittelbaren Vorgesetzten
- Informationen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie werden individuell in Mitarbeitergesprächen weitergegeben, z. B. wie kann die Zielsetzung der Promotion trotz familiärer Belastungen erreicht werden.
  • Gesundheits-Management
- Sportangebote für Mitarbeiterinnen und Studierende vom Universitätssportzentrum
- Zeiten für konzentriertes, ungestörtes Arbeiten: Einführung von Sprechzeiten, Installation von Anrufbeantwortern und Rufumleitung
- Krankenstandsanalyse
o Einzelfallbezogenes Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM): eine dazugehörig Dienstvereinbarung existiert zwischenzeitlich (Mitarbeitergespräche, Arbeitsplatz- u.  Ablaufanalyse, ergonomische bzw. leidensgerechte Umgestaltung des Arbeitsplatzes, spezielle medizinische oder psychologische Zusatzversorgung, ärztliche Untersuchung)
o im Einzelfall Beteiligung der Betriebsärztin
o Ergonomie-Beratung und Zusammenarbeit mit der Betriebsärztin, betriebliche Eingliederungsmaßnahmen
o im Einzelfall: RS GAS 01/02 zur Gefährdungsbeurteilung einschl. Einführung
  • Beteiligung an der Hochschulentwicklung
- Informationen über anstehende größere Veränderungen
- Mitspracherecht
  • Gestaltung der Studienorganisation:
- Einführung des Passus der familienfreundlichen Regelungen aus der Musterprüfungsordnung (Nachteilsausgleich) in alle neuen Prüfungsordnungen



Das haben wir uns vorgenommen:


Für Beschäftigte

  • Etablieren des Prinzips familiengerechte Hochschule als handlungs- und entscheidungsleitendes Prinzip der Universität
  • Die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie wird regelmäßig in den Besprechungs-/Beratungstermine berücksichtigt.
  • pilothafte Analyse arbeitsorganisatorischer Hemmnisse in der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für das wissenschaftliche und wissenschaftsstützende Personal für einen ausgesuchten Bereich oder eine ausgewählte Fakultät (z.B. im Rahmen einer Promotion)
  • Analysen und Diskussionen der Entwicklung von Gleichstellung und Familienfreundlichkeit durch die Projektgruppe Familiengerechte Hochschule, die AG Gleichstellung und die Senatskommission Gleichstellung
  • Durchführung eines Gesundheitstages zu Gesundheitsmanagement, 2. Tag wurde durchgeführt


Für Studenten und Studentinnen

  • Sicherstellung der Studierbarkeit von BA- und MA-Studiengängen
  • Flächendeckende Übernahme des Passus der familienfreundlichen Regelungen aus der Musterprüfungsordnung (Nachteilsausgleich) in alle neuen Prüfungsordnungen und entsprechende Durchführungsbestimmungen in den Studienordnungen
  • Erhöhung der Akzeptanz für Kinder an die Uni
  • Studierende mit Kind bekommen Vortritt in Sprechstunden
  • Teilzeitstudium ermöglichen


Stand: 07.07.2011 09:58
Autor: Robert Müller

Kontakt
Zertifikat 2010 Audit familiengerechte Hochschule der Beruf und Familie gGmbH


Projektleiterin:
Dr. Brigitte Schober
Tel.: +49 351 463-33410
gleichstellungsbeauftragte@tu-dresden.de

Projektkoordinatorin:
Dr. Dörte Görl-Rottstädt
Tel.: +49 351 463-36423
Doerte.Goerl-Rottstaedt@tu-dresden.de

Post:
TU Dresden
Pressestelle
Helmholtzstraße 10
01069 Dresden