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Geschichte der TU Dresden

[19. Jhd] [20. Jhd] [21. Jhd]

1828

Gründung der Technischen Bildungsanstalt in Dresden und Übernahme der Direktion durch die Königlich Sächsische Kommerziendeputation. Als Vorsteher wirkt Wilhelm Gotthelf Lohrmann (1796 - 1840), der sich als Inspektor der sächsischen Kameralvermessung große wissenschaftliche Verdienste erworben hat. Das Domizil der Anstalt befindet sich vorerst sehr bescheiden im Gartenpavillon auf der Brühlschen Terrasse und in einem Gewölbe des Kuffenhauses am Zeughausplatz. Hervorragende Lehrer werden für die Anstalt gewonnen, u.a. Johann Andreas Schubert, Erbauer der ersten betriebsfähigen deutschen Dampflokomotive "Saxonia".

Blick auf den Gartenpavillon der Brühlschen Terrasse, das bescheidene Domizil der Technischen Bildungsanstalt in Dresden
Gartenpavillon der Brühlschen Terrasse
Entwurf für die SAXONIA mit Tender von J. A. Schubert
Entwurf der Dampflokomotive "Saxonia"


1833

Um den wesentlich gewachsenen Raumbedarf zu decken, wird die Technische Bildungsanstalt in die ehemalige Rüstkammer am Jüdenhof verlegt.

1844/46

Nach den Plänen der Architekten Heine (1802 - 1880) und Arndt (1807 - 1889) wird ein eigenes Gebäude am Antonsplatz errichtet. Gottfried Semper (1803 - 1879) fertigt ein Gutachten für den Neubau an, in dem er auch grundlegende Gedanken über die Probleme der Baukunst niederschreibt.

Gebäude der Technischen Bildungsanstalt am Antonsplatz
Gebäude der Technischen Bildungsanstalt am Antonsplatz


1851

Umbenennung in Königlich Polytechnische Schule. Auf Initiative des Direktors Julius Ambrosius Hülsse (1812 - 1876) und in engem Zusammenwirken mit dem Königlichen Regierungskommissar Dr. Weinlig wird die "Obere Abteilung" in drei Sektionen gegliedert, welche die Studierenden in drei Fachrichtungen zusammenfassen. Es besteht das Recht, auf Grund von "Maturitätsprüfungen" Zeugnisse zu vergeben, die den Inhaber berechtigen, das belegte Fach als Gewerbe zu betreiben.

Julius Ambrosius Hülsse
Julius Ambrosius Hülsse


1865

Einführung eines neuen Organisationsplanes. Die "Untere Abteilung" bildet nun einen "Allgemeinen Kursus", den alle Schüler absolvieren müssen. Die "Sektionen" der "Oberen Abteilung" werden zu vier Fachschulen entwickelt: Mechanisch-technische Schule (A), Ingenieurschule (B), Chemisch-technische Schule (C) und eine weitere Schule, deren Aufgaben in der Ausbildung zukünftiger Lehrer der Mathematik, Naturwissenschaften und Technik besteht. Die Studiendauer in den Fachschulen wird auf drei Jahre festgelegt. Nun wird unterschieden zwischen "Schülern", die den "Allgemeinen Kursus" absolvieren, und den Studenten, die die Fachschule besuchen.

Stundenplan für die obere Abteilung der Techn. Bildungsanstalt
Stundenplan für die obere Abteilung der Techn. Bildungsanstalt


1871

Anerkennung des hohen Niveaus der technik- und naturwissenschaftlichen Ausbildung durch die Namensgebung Königlich Sächsisches Polytechnikum. Das Polytechnikum nimmt den Charakter einer Hochschule an. Die Leitungshierarchie ist aber noch autokratisch organisiert. Die bisherigen Fachschulen werden nun als Abteilungen bezeichnet.
In der Hochschule sind 281 Studenten immatrikuliert (mehr als 60 % gehören zur Ingenieur-Abteilung).

1873

Gustav Zeuner (1828 - 1907), international renommierter Thermodynamiker und Wissenschaftsorganisator, wird zum Direktor des Polytechnikums berufen. Neben der technik- und naturwissenschaftlichen Ausbildung erhält auch die geistes- und sprachwissenschaftliche Ausbildung einen höheren Stellenwert. So finden in der "Allgemeinwissenschaftlichen Abteilung" Lehrveranstaltungen in folgenden Fachrichtungen statt: Volkswirtschaftslehre, Rechtswissenschaft, Philosophie, Geschichte, Kunstgeschichte, Literaturgeschichte und neue Sprachen.

Gustav Anton Zeuner
Gustav Anton Zeuner


1875

Fertigstellung des repräsentativen Hauptgebäudes des Polytechnikums in der Nähe des Hauptbahnhofs. Mit der Gründung der Hochbauabteilung wird die Tradition der Architekturausbildung an der Hochschule begründet.

Hauptgebäude des Polytechnikums am Bismarckplatz - 1875 eingeweiht; Architekt Rudolf Heyn. 1945 durch Bombenangriff zerstört, die Ruine wurde später abgerissen.
Hauptgebäude des Polytechnikums am Bismarckplatz


1883

Einführung der Diplomprüfung anstelle der Absolutorialprüfung. Von den Studenten wird nun die Abfassung von Diplomarbeiten wie an den Technischen Hochschulen in Wien, Graz und Stuttgart verlangt.

1890

Das Polytechnikum avanciert zur Königlich Sächsischen Technischen Hochschule. Ernst Hartig (1836 - 1900), Professor für Mechanische Technologie, wird erster gewählter Rektor der Hochschule. 308 Studenten, davon 28 Ausländer, sind an der Hochschule eingeschrieben.

Amtliche Bekanntmachung über die Revision des Statuts für das Polytechnikum sowie die Umbenennung desselben in Königlich Sächsische Technische Hochschule.
Amtliche Bekanntmachung vom 3. Februar 1890


 

1900

Die Promotionsordnung tritt in Kraft.
Friedrich Siemens (1826 - 1904) wird erster Ehrendoktor der TH Dresden. An der TH Dresden studieren 1007 Studenten, davon 232 Ausländer, vor allem aus Ost- und Südosteuropa, aber auch aus Übersee. Nach Plänen Karl Weißbachs (1841 - 1905) werden auf dem Gelände am Fuße der Räcknitzer Höhen (an der George-Bähr-Straße und Helmholtzstraße in der damals entstehenden Südvorstadt) großzügige Bauten errichtet für die Maschinenbaulaboratorien und das Elektrotechnische Institut. Wenig später wird dieser Komplex durch ein Elektrizitäts- und Heizkraftwerk ergänzt.

Gebäudekomplex der Mechanischen Abteilung nach seiner Fertigstellung im Jahre 1905
Gebäudekomplex der Mechanischen Abteilung


1902

Berufung von Arthur Schloßmann (1867 - 1932) zum a. o. Professor für physiologische Chemie und allgemeine Physiologie. Gemeinsam mit dem Großindustriellen Karl August Lingner (1861 - 1916) und anderen Dresdner Bürgern gründet Schloßmann bereits 1897 den "Verein Kinderpoliklinik in der Johannstadt mit Säuglingsheim", der 1898 die weltweit erste stationäre Behandlungseinrichtung für Säuglinge errichtet, die Vorgängereinrichtung der heutigen Kinderklinik der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus.

Karl August Lingner
Karl August Lingner


1907

Frauen dürfen nun auch offiziell ein Vollstudium an der TH Dresden absolvieren. Johanna Weinmeister (1887 - 1940) aus Tharandt beginnt an der TH Dresden das Lehramtsstudium und erwirbt 1913 als erste Studentin einen Hochschulabschluss. Die von ihr abgelegte Staatsprüfung für das höhere Schulamt war die Grundlage für ihre spätere erfolgreiche Arbeit als Gymnasiallehrerin in Dresden und in Annaberg (Erzgeb.)

Immatrikulationsbeleg von Johanna Weinmeister
Immatrikulationsbeleg von Johanna Weinmeister (Quelle: UA der TUD, Studentenakte Johanna Weinmeister)


1913

Die Bauingenieur-Abteilung erhält einen großen und repräsentativen Neubau, den heutigen Beyer-Bau

Gebäude der Bauingenieur- Abteilung, heute Beyer-Bau
Gebäudekomplex der Bauingenieur-Abteilung


1914/18

322 Angehörige der Hochschule sterben als Soldaten, Unteroffiziere oder Offiziere in den Schlachten des Ersten Weltkrieges. Unter ihnen befindet sich der Jagdflieger und ehemalige Student der TH Dresden Max Immelmann (1890 - 1916).

1918

Gründung des Instituts für Kraftfahrtwesen unter Leitung von Adolph Nägel (1875 - 1939).

Institut für Kraftfahrwesen
Institut für Kraftfahrtwesen


1919

Gründung des Instituts für Metallurgie und Werkstoffkunde.

1919/20

Einrichtung des Auslands-Seminars.

1921

Gründung der "Gesellschaft von Förderern und Freunden der Technischen Hochschule Dresden e. V.", der führende Repräsentanten der sächsischen Staatsregierung, der Industrie und Banken beitreten.

Bildung der "Wirtschaftshilfe der Deutschen Studentenschaft e.V." (ab 1929 "Deutsches Studentenwerk e. V" an der TH Dresden). Nach ersten erfolgreichen Bemühungen der studentischen Selbsthilfe in Form der "Dresdner Hochschul-Wirtschaftsgesellschaft m.b.H." entwickelt sich die Dresdner studentische Selbsthilfeorganisation zu einer der führenden in Deutschland.
Trennung der Allgemeinen Abteilung von der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Abteilung.

Gründung der Gesellschaft von Förderen und Freunden der TH Dresden e.V.
Satzung der Gesellschaft von Förderern und Freunden der Technischen Hochschule Dresden e.V.


1922

Die Volkswirtschaftslehre wird zum Studienfach an der Allgemeinen Abteilung der TH Dresden. Schwerpunkte bilden im Unterschied zu den Universitäten technische Fächer, aber auch Arbeitspsychologie und Psychotechnik.

1923

Eingliederung des Pädagogischen Instituts Dresden-Strehlen in die Allgemeine Abteilung der Hochschule (ab 1925 Kulturwissenschaftliche Abteilung). Volkswirtschaftslehre und Staatswissenschaften, Rechtswissenschaften, Pädagogik, Geschichte und Kunstgeschichte, Sprachwissenschaften und Literaturwissenschaften sind an der TH fest etabliert. Der universitäre Charakter der Hochschule wird dadurch immer deutlicher.

1924

Gründung des Instituts für Messtechnik und Austauschbau unter Leitung von Georg Berndt (1880 - 1972). Ausbau des Physikalischen Instituts u. a. durch Bildung des Laboratoriums für angewandte Röntgenographie.

1925

Fertigstellung des Studentenhauses auf dem von Theodor Bienert geschenkten Grundstück.

Studentenhaus an der Mommsenstraße
Studentenhaus an der Mommsenstraße


1928

Unter dem Rektorat von Adolph Nägel begeht die TH Dresden am 4. Juni 1928 die Feier ihres 100-jährigen Bestehens. Der Lehrkörper umfasst 63 ordentliche, 22 außerordentliche und 17 Honorarprofessoren. Es lehren 24 Privatdozenten. Die Zahl der Studenten beträgt 2705, zusätzlich sind 332 Hörer und Hospitanten eingeschrieben.

1929

Durch ministeriellen Erlass wird die von Heinrich Cotta (1763 - 1844) gegründete Forstakademie Tharandt (später Forstliche Hochschule), eine der ältesten forstlichen akademischen Ausbildungsstätten der Welt, der TH Dresden als Abteilung angegliedert.

1933/34

Gleichschaltung der Hochschule und Einführung des Führerprinzips. Namhafte Hochschullehrer werden auf Grund des "Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" entlassen und Repressalien ausgesetzt. Zu ihnen gehören der Physiker und Entdecker des Kristallphotoneneffekts, Harry Dember (1882 - 1943), der Romanist Victor Klemperer (1881 - 1960), der Arzt und Hygieniker Rainer Fetscher (1895 - 1945), der Staatswissenschaftler Robert Wilbrandt (1875 - 1954) sowie Paul Luchtenberg (1890 - 1973), Professor für Pädagogik, Philosophie und Psychologie, später Mitbegründer der FDP und Kultusminister von Nordrhein-Westfalen.

Viktor Klemperer - Romanist an der Kulturwissenschaftlichen Abteilung
Viktor Klemperer - Romanist an der Kulturwissenschaftlichen Abteilung


1936

Abtrennung des Pädagogischen Instituts von der TH Dresden.

1942

Die Abteilungen der Hochschule werden in Fakultäten umbenannt

  • Fakultät für Allgemeine Wissenschaft
  • Fakultät für Bauwesen
  • Fakultät für Maschinenwesen
  • Fakultät für Forstwissenschaften.

1945

Durch die Bombenangriffe auf Dresden am 13./14. Februar 1945 erleidet die Hochschule hohe Menschenverluste. Ein großer Teil der Gebäude ist schwer beschädigt oder zerstört.
Die sowjetische Besatzungsmacht übt das Kommando über die Hochschule aus. Die meisten NSDAP-Mitglieder aus dem Lehrkörper und der Verwaltung werden entlassen. Einige der Entlassenen werden später wieder eingestellt.

Zerstörtes Rektoratsgebäude der TH Dresden am ehemaligen Bismarckplatz am Hauptbahnhof.
Zerstörtes Rektoratsgebäude der TH Dresden


1946

Wiedereröffnung der Technischen Hochschule Dresden unter schwierigsten Bedingungen. Erster Rektor wird der international anerkannte Ordinarius für Grundlagen des Maschinenbaus und Fördertechnik, Professor Dr.-Ing. Enno Heidebroek (1876 - 1955).
Bildung von:

  • Pädagogischer Fakultät
  • Fakultät für Kommunale Wirtschaft
  • Fakultät Forstwirtschaft

Immatrikulation von 491 Studenten mit Genehmigung der SMAD (453 Studenten beginnen tatsächlich das Studium). Sie werden von 42 Hochschullehrern, einschließlich einigen Lehrbeauftragten und Assistenten, betreut.

1949

Der Aufbau von sieben Fakultäten ist abgeschlossen (einschließlich der Arbeiter-und-Bauern-Fakultät, die aus einer Vorstudienanstalt hervorgegangen war):

  • Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften
  • Fakultät für Bauwesen
  • Fakultät für Maschinenwesen und Elektrotechnik
  • Fakultät für Wirtschafts- und Verkehrswissenschaften
  • Fakultät für Forstwissenschaft
  • Fakultät für Pädagogik und Kulturwissenschaften

1950

Eröffnung der Fakultät für Verkehrswissenschaften, Grundsteinlegung des Gebäudekomplexes an der Hettnerstraße am 20. April 1951.
Am 25. April 1950 erfolgt die Grundsteinlegung für den Neubau des Gebäudekomplexes am Zelleschen Weg, in dem sich heute Institute der Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften befinden. Ein Teil des Gebäudekomplexes trägt seit 1961 den Namen Willers-Bau. Im Jahre 1994 erhält das Hörsaalgebäude den Namen Trefftz-Bau.

Gebäudekomplex Zellescher Weg einschließlich Willers-Bau und Trefftz-Bau
Gebäudekomplex am Zelleschen Weg


1952

Auf Grundlage eines zentralen Beschlusses wird im September 1952 aus der bisherigen Fakultät für Verkehrswissenschaften der Technischen Hochschule Dresden die Hochschule für Verkehrswesen gebildet. Gründung der Fakultät Elektrotechnik (bis 1951 bestand eine Abteilung für Elektrotechnik innerhalb der Fakultät für Maschinenwesen und Elektrotechnik). Zu den bekanntesten Wissenschaftlern gehören Heinrich Barkhausen (1881 - 1956) und Ludwig Binder (1881 - 1958).

Heinrich Barkhausen - der Vater der japanischen Schwachstromtechnik
Heinrich Barkhausen


1954

Gründung der Fakultät für Leichtbau auf Weisung des Staatssekretariats für Hochschulwesen.

1955

Bereits 1950 beginnen die ersten Bauarbeiten zum neuen Schwachstrominstitut, dem Barkhausen-Bau. Bis 1955 sind die ersten drei Bauabschnitte des umfangreichen Gebäudekomplexes zwischen Helmholtz- und Georg-Schumann-Straße fertig gestellt. Nutzer ist die Fakultät für Elektrotechnik. Gründung der Fakultät für Kerntechnik, sie besteht bis 1962. Es existieren neun Fakultäten.

1956 - 1960

An der Nordseite des Zelleschen Weges wird der Andreas-Schubert-Bau für die neu gegründete Fakultät für Kerntechnik errichtet. Im Jahre 1962 wird dieselbe aufgelöst. Heutige Nutzung durch verschiedene Institute der Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften.

Andreas-Schubert-Bau, errichtet 1956 bis 1960
Andreas-Schubert-Bau


1956

Aus der bisherigen Fakultät für Leichtbau der TH Dresden wird die Fakultät für Luftfahrtwesen gebildet. Im Jahre 1961 erfolgt deren Auflösung.

1957

Übernahme des ehemaligen Landgerichtsgebäudes durch die TH Dresden. Der Auf- und Umbau des stark kriegszerstörten Gebäudekomplexes dauert bis 1961. Vorwiegende Nutzer sind die Fakultäten für Maschinenwesen sowie für Bau-, Wasser- und Forstwesen. Seit 1961 Georg-Schumann-Bau. Nach 1990 werden Teile des Gebäudekomplexes in Hülsse- und Tillich-Bau umbenannt.

Übernahme des ehemaligen Landgerichtsgebäudes durch die TH Dresden
Gebäudekomplex des ehemaligen Landgerichtes


1961

Die Technische Hochschule Dresden erhält den Status einer Technischen Universität. Während des Festaktes am 5. Oktober 1961 findet auch die Rektoratsübergabe von Werner Gruner (1904 - 1995) zu Kurt Schwabe (1905 - 1983) statt. Kurt Schwabe förderte maßgeblich die Universitätsgründung.
10.741 Studenten sind immatrikuliert, davon etwa 4 % Ausländer.

1965

Abschluss des 4. Bauabschnittes vom Gebäudekomplex Barkhausen-Bau mit dem Antennenturm des Instituts für Hochfrequenztechnik und Nachrichtenelektronik sowie dem Hör- und Tagungssaal mit 500 Plätzen (heute Schönfeld-Hörsaal) an der Nöthnitzer Straße.

Barkhausen-Bau, gebaut von 1950 bis 1961Barkhausen-Bau, gebaut von 1950 bis 1961
Barkhausen-Bau


1968

Im Zusammenhang mit der 3. Hochschulreform wird auch die Struktur der TU Dresden radikal verändert. Historisch gewachsene Strukturen werden unter verstärktem parteipolitischen Einfluss negiert. Die traditionellen wissenschaftlichen Institute werden abgeschafft. Die Fakultäten verlieren ihre ursprüngliche Bedeutung. Es werden 22 Sektionen gebildet.

1986

Die traditionsreiche, im Jahre 1861 als Gewerbeschule gegründete Ingenieurhochschule Dresden wird mit der TU Dresden vereinigt und als Informatikzentrum des Hochschulwesens der DDR wirksam; Ende 1990 Gründung der Fakultät Informatik.

1990

Konstituierung von Fakultäten (12. Februar 1990):

  • Fakultät für Gesellschaftswissenschaften
  • Fakultät für Naturwissenschaften und Mathematik
  • Fakultät für Elektrotechnik und Elektronik
  • Fakultät für Maschinenwesen
  • Fakultät für Bau-, Wasser- und Forstwesen

Wahl des neuen Senats aus dem Kreis der gewählten Mitglieder des Wissenschaftlichen Rates (26. Februar 1990).
Wahl von Professor Dr. rer. nat. habil. Günther Landgraf (1990 Ehrendoktor, 1997 Ehrensenator) von der Fakultät für Maschinenwesen zum Rektor durch den Wissenschaftlichen Rat (Investitur am 12. März 1990).
Es sind 11.220 Studenten immatrikuliert, davon 8,6 % Ausländer.

1991

Der Leitende Regierungsdirektor Alfred Post, vorher Vizekanzler der Universität-Gesamthochschule Essen, wird Kanzler der TU Dresden. Beginn des Neuaufbaus der Universitätsverwaltung.
13.000 Studenten sind immatrikuliert.
Beginn der Integration der Pädagogischen Hochschule "Karl Friedrich Wilhelm Wander" und des universitären Teils der Hochschule für Verkehrswesen "Friedrich List" in die TU Dresden. Vorbereitung der Gründung einer Medizinischen Fakultät der TU Dresden.

Feierliche Wiedergründung der Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden e. V. Die Gründung jährt sich zum 70. Mal.
Die TU Dresden wird in die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) aufgenommen.
Gründung der Akademie für Weiterbildung und Wissenstransfer an der Technischen Universität Dresden e. V.

 Gründung der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus
Gründung der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus


1991/94

Bestätigung und Neugründung von Fakultäten auf der Grundlage des Gesetzes zur Struktur des Hochschulwesens und der Hochschulen im Freistaat Sachsen vom 10. April 1992

  • Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften
  • Fakultät Maschinenwesen
  • Fakultät Elektrotechnik
  • Fakultät Geistes- und Sozialwissenschaften (bis 30. April 1993)
  • Philosophische Fakultät
    Durch Einbeziehung von Teilen der Fakultät Geistes- und Sozialwissenschaften entstanden (30. April/1. Mai 1993)
  • Fakultät Sprach- und Literaturwissenschaften
    Durch Übernahme von Teilen der Fakultät Geistes- und Sozialwissenschaften entstanden (30. April/1. Mai 1993)
  • Fakultät Informatik
    6. November 1990 Gründung der Fakultät; 18. April 1991 Festveranstaltung
  • Fakultät Erziehungswissenschaften
    9. Juli 1993 Gründung der Fakultät
  • Juristische Fakultät
    12. Februar 1991 Gründung der Fakultät; 7. März 1991 Festveranstaltung
  • Fakultät Verkehrswissenschaften "Friedrich List"
    6. November 1992 Gründung der Fakultät und Festveranstaltung
  • Fakultät Wirtschaftswissenschaften
    12. Oktober 1993 Gründung der Fakultät
  • Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus
    1. Oktober 1993 Gründung der Fakultät; 25. Oktober 1993 Festveranstaltung
  • Fakultät Bau-, Wasser- und Forstwesen
    im Jahre 1994 aufgelöst. Bildung von drei neuen Fakultäten:
  • Fakultät Forst-, Geo- und Hydrowissenschaften (21. Februar 1994)
  • Fakultät Bauingenieurwesen (1. Januar 1994)
  • Fakultät Architektur (17. Mai 1994)
Stiftungslehrstuhl für Mobile Nachrichten systeme - der erste Stiftungslehrstuhl an der TU Dresden
Mannesmann-
Stiftungslehrstuhl für Mobile Nachrichtensysteme


Übergabe des von-Gerber-Baus an die neugegründete Juristische Fakultät
von-Gerber-Bau


1993

Der Wissenschaftsrat tagt an der TU Dresden und erstmals in den neuen Bundesländern.
Eröffnung des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung auf der Grundlage eines parteiübergreifenden Landtagsbeschlusses.

1994

Professor Dr. rer. nat. habil. Achim Mehlhorn von der Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften wird vom Konzil der TU Dresden im Juni 1994 zum Rektor gewählt (Wiederwahl 1997 und 2000).
An der Medizinischen Fakultät wird ein Herzzentrum eröffnet.

1995

Das TechnologieZentrumDresden als ein Partner der Universität beim Wissenschaftstransfer erhält ein neues Gebäude.
Die Universität eröffnet das rekonstruierte Gästehaus auf der Einsteinstraße.

TechnologieZentrumDresden GmbH
TechnologieZentrum Dresden GmbH


1996

Grundsteinlegung für das neue Hörsaalzentrum der TU Dresden mit vier großen Hörsälen, zwölf Seminarräumen und einem Zeichensaal, 3470 Plätze.
Richtfest für das Bettenverfügungsgebäude am Haupteingang des Universitätsklinikums und für ein zweites Gästehaus am Weberplatz.
Gründung des Instituts für Luft- und Raumfahrttechnik.
Gründung der Sächsischen Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden auf Grundlage eines entsprechenden Gesetzes.
Erste Herztransplantation in Dresden (im Jahre 1977 erste Lebertransplantation innerhalb des damaligen COM-MICON),
Übergabe des Knochenmark-Transplantations-Zentrums des Universitätsklinikums.
Feierliche Festveranstaltung anlässlich der 50. Wiederkehr der Wiedereröffnung der TH/TU Dresden.

Besichtigung des Modells des neuen Hörsaalzentrums durch den Sächsischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst
Architekturwettbewerb für ein neues Hörsaalzentrum der TU Dresden


1997

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zeichnet die TUD auf Grund ihrer innovativen Reformansätze als "Reformuniversität" aus und stellt ihr für die Fortführung dieser Aktivitäten insgesamt 600.000 DM zur Verfügung. Die Hochschule hat eine entscheidungsfähige Leitungsstruktur entwickelt, die Mittelverteilung an die Fakultäten erfolgt nach leistungsbezogenen Kriterien und das Controlling ist im Vergleich zu anderen Universitäten weit entwickelt. Auch die Aktivitäten in Marketing und Öffentlichkeitsarbeit sind nach Einschätzung des Stifterverbandes vorbildlich. Die TUD gehört damit zu den reformfreudigsten Universitäten in Deutschland.

Richtfest für das Hörsaalzentrum an der Bergstraße.

Einweihung des Neubaus des Herz- und Kreislaufzentrums Dresden auf dem Gelände des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus (29. September 1997). Die Finanzierung erfolgt durch die private "Roland Ernst Stiftung für Gesundheitswesen" und durch einen Immobilienfonds.

erfolgreiches Marketing der TU Dresden
Marketing der TU Dresden


1998

Seit Januar unterstützt das Zentrum für Hochleistungsrechnen (ZHR) als zentrale wissenschaftliche Einrichtung die Fakultäten bei der Bearbeitung von Aufgaben in Forschung und Lehre.

Das neue Hörsaalzentrum der TU Dresden wird am 13. Oktober 1998 eröffnet. Damit verfügt die TU Dresden über das bis dahin modernste und größte Hörsaalzentrum Ostdeutschlands. Sechs Hörsäle mit insgesamt 2840 Plätzen, darunter das Audimax mit 1000 Plätzen, stehen Lehrenden und Lernenden offen. Dazu kommen zehn Seminarräume und ein Zeichensaal.

Eröffnung des Hörsaalzentrums am 13. Oktober 1998
Hörsaalzentrum der TU Dresden


1999

Am 27. April 1999 erhält der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, die Ehrendoktorwürde der TU Dresden. Damit honoriert die Universität die hervorragende wirtschaftswissenschaftliche Qualifikation Annans und dessen außerordentliche Leistung bei der Planung und Durchführung der UN-Reorganisation sowie bei der Schaffung bürgernaher und reaktionsschneller UN-Strukturen. Weiterhin würdigt die Fakultät Wirtschaftswissenschaften mit der Verleihung der Ehrendoktorwürde an Kofi Annan die wissenschaftlichen und praktischen Bemühungen des internationalen Politikers um die Propagierung des nachhaltigen, auf sozialer Marktwirtschaft basierenden weltweiten Wirtschaftens.

Das Media Design Center (MDC) der Universität nimmt seine Arbeit auf. Als Kompetenzzentrum bietet das MDC auf dem Gebiet des virtuellen Lernens und Lehrens forschungsrelevante Dienstleistungen innerhalb und außerhalb der TUD an.

Verleihung der Ehrendoktorwürde der TU Dresden an den UN-Generalsekretär Kofi Annan
UN-Generalsekretär Kofi Annan wird Ehrendoktor


 

2000

Am 31. Mai wird das Medizinisch-Theoretische Zentrum (MTZ) an die TU Dresden übergeben. Das MTZ beinhaltet sieben vorklinische und klinisch-theoretische Institute, das Experimentelle Zentrum der Medizinischen Fakultät und ca. 3000 m2 Forschungs-Verfügungsflächen. Weiterhin stehen zwei Hörsäle, Praktikumsräume und acht Seminarräume mit einer Gesamtkapazität von ca. 700 Plätzen zur Verfügung.

Neubau Medizinisch-Theoretisches Zentrum
Neubau des MTZ


Am 19. Juni 2000 wird der Nobelpreisträger Professor Günter Blobel, M. D., Ph. D. (Rockefeller University, Laboratory of Cell Biology, New York) zum Ehrensenator der TUD ernannt. Mit dieser Ernennung bringt die Universität nicht nur die hohe Wertschätzung des Nobelpreisträgers zum Ausdruck. Als Ehrensenator bringt Professor Blobel seine hohe Kompetenz als Forscher und Wissenschaftspersönlichkeit beratend in die Arbeit des Senats der TUD ein.

Nobelpreisträger Günter Blobel wird Ehrensenator der TU Dresden
Nobelpreisträger Günter Blobel wird Ehrensenator der TU Dresden


2001

Am 14. März wird die Ordnung zur Leitung und zum Betrieb für das Biotechnologische Zentrum der TUD (BIOTEC) vom Senat beschlossen. BIOTEC ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung, deren Ziel es ist, den sich rasch entwickelnden Erkenntniszuwachs der modernen Biologie und Biochemie für die Medizin, die Technik und die Nahrungsmittelentwicklung zu nutzen.

Am 16. Oktober wird an der TU Dresden der erste Bauabschnitt zum Neubau der Chemischen Institute übergeben. Damit bekommen die fast 200 Mitarbeiter der Institute für Organische Chemie, für Lebensmittel- und Biochemie und auch für Analytische Chemie hervorragende Arbeitsmöglichkeiten.

Neubau für die Chemischen Institute
Neubau für die Chemischen Institute


2002

Am 16. April wird das Max-Bergmann-Zentrum für Biomaterialien eingeweiht. Das neue Forschungsgebäude wurde gemeinsam von der TU Dresden und dem Institut für Polymerforschung (IPF) errichtet. Wissenschaftspolitisch hat das Zentrum das Ziel, zu einem Strukturmodell für die enge Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Einrichtungen der Wissenschaftsgemeinschaft "Gottfried Wilhelm Leibniz" zu werden.

Erstmals in der Geschichte der Universität sind an der TUD mehr als 30.000 Studenten immatrikuliert, darunter 8,5 Prozent Ausländer.

2003

Vergrößerte Darstellung SLUB Dresden


Am 14. Januar öffnet die neue Sächsische Landes-, Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) am Zelleschen Weg. Mit ihren fast 30 000 Quadratmetern Hauptnutzfläche, sechs Millionen Medieneinheiten und 990 Leseplätzen ist sie die modernste und viertgrößte Bibliothek Deutschlands.

Im Mai begeht die TU Dresden mit einer Festwoche ihr 175-jähriges Jubiläum. Eigens dafür wird von Professor Wilfried Krätzschmar eine Sinfonie komponiert und am 3. Mai im Großen Haus des Staatsschauspiels aufgeführt. Weitere Höhepunkte sind die erste Ausstellung "Faszination. Kunst+Technik" in der neuen ALTANAGalerie des sanierten Görges-Baues und die Aufführung des Theaterstückes "Alma. Zeitreise" von Walther Henckel mit Studierenden und Mitarbeitern zum Festakt am 6. Mai.

Festwoche 175 Jahre TU Dresden


Am 9. Juli wird der Landschaftsarchitekt Professor Hermann Kokenge zum neuen Rektor der TU Dresden gewählt. Er tritt die Nachfolge von Professor Achim Mehlhorn an, der das Rektorat drei Amtsperioden inne hatte.

Der neue Rektor, Professor Hermann Kokenge (r.), empfängt die Glückwünsche seines Vorgängers Professor Achim Mehlhorn. Foto: UJ/Eckold
Rektorwahl

 

Am 10. Juli setzt der Sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt seine Unterschrift unter den Hochschulvertrag. Bis zum Jahr 2010 sollen dadurch die sächsischen Hochschulen personelle und finanzielle Planungssicherheit erhalten. Für die TU Dresden bedeutet der auch "Hochschulkonsens" genannte Vertrag unter anderem, dass die staatliche Juristen-Ausbildung nach Leipzig verlagert wird. Gleichzeitig wird die Ausbildung der Bau- und Wirtschaftsingenieure an der TU Dresden konzentriert. Die Vertragsverhandlungen werden von studentischen Protesten begleitet.

Am 22. Oktober wird der Grundstein für den Neubau der Informatik an der Nöthnitzer Straße gelegt.

2004

In der Mommsenstraße wird mit der Sanierung des Gebäudekomplexes ehemaliges Rektorat/Verwaltung/Alte Mensa der TU Dresden begonnen.

Das Richtfest für den Neubau der Biologie-Institute der TU Dresden am Zelleschen Weg wird im März 2004 gefeiert

Im Mai 2004 beginnt offiziell das Vorlesungsprogramm der Kinder-Universität mit über 1000 angemeldeten Schülern.

Das Vorlesungsprogramm der Kinderuniversität beginnt im Mai 2004 mit 1000 angemeldeten Schülern.
Vergrößerte Darstellung Kinder-Universität


Im November 2004 findet das Richtfest für das neue Gebäude der Fakultät Informatik an der Nöthnitzer Straße statt.

Die Chiphersteller AMD und Infineon gründen gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft ein Forschungszentrum für Nanoelektrische Technologien (CNT).

2005

Die TU Dresden ist ein wichtiger Partner bei der Auszeichnung "DRESDEN - Stadt der Wissenschaften 2006". Das Netzwerk „Stadt der Wissenschaften“ ist bis heute aktiv.

Die Umstellung aller Magisterstudiengänge auf Bachelorstudiengänge (BOLOGNA-Prozess) beginnt.

Im Jahr 2005 bewilligt die DFG die Förderung des Bereichs „Regenerative Therapien". Am 1. Januar 2006 beginnt die Förderung als Forschungszentrum der DFG für zwölf Jahre mit insgesamt 60 Millionen Euro. Für die TU Dresden ist das DFG-Forschungszentrum ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg, sich europaweit zu einem der führenden Zentren der Biologie, Medizin und Biotechnologie zu entwickeln.

Die TUD ist die einzige ostdeutsche Hochschule, die in der ersten Runde der Exzellenzinitiative des Bundes un der Länder zur Förderung universitärer Spitzenforschung sowohl ein Exzellenzcluster (From Cells to Tissues to Therapies) als auch eine Graduiertenschule (Dresden International Graduate School for Biomedicine and Bioengineering) genehmigt bekam.
Vergrößerte Darstellung Exzellenzcluster


Am 1. Juli 2005 findet die wissenschaftliche Inbetriebnahme des Ausbildungskernreaktors AKR-2 der TU Dresden statt. Mit dem Neubau des AKR-2 verfügen die Wissenschaftler und Studenten an der TU Dresden über den modernsten Ausbildungskernreaktor Deutschlands.

Am 9. September 2005 wird der erste Spatenstich für das Diagnostisch-Internistisch-Neurologische Zentrum (DINZ) des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden gesetzt.

2006

Im Januar 2006 wird der ehemalige Rektor der TU Dresden, Professor Achim Mehlhorn, neuer Präsident der Fort- und Weiterbildungshochschule Dresden International University (DIU).

Die TUD ist die einzige ostdeutsche Hochschule, die in der ersten Runde der Exzellenzinitiative des Bundes zur Förderung universitärer Spitzenforschung sowohl eine Graduiertenschule (Dresden International Graduate School for Biomedicine and Bioengineering) als auch ein Exzellenzcluster (From Cells to Tissues to Therapies) genehmigt bekommt.
 
Im Oktober 2006 wird der neue Informatik-Neubau in der Nöthnitzer Straße eingeweiht.

Im Oktober 2006 wird der Informatik-Neubau an der Nöthnitzer Straße eingeweiht.
Vergrößerte Darstellung Informatik-Neubau


Auch der Neubau der Biologischen Institute am Zelleschen Weg wird in Betrieb genommen.

Vergrößerte Darstellung Biologie-Neubau


Nach drei Wahlgängen findet die Rektorwahl für die Amtsperiode 2006 bis 2009 am 1. November 2006 ein erfolgreiches Ende. Der bisherige Amtsinhaber, Professor Hermann Kokenge, setzt sich im dritten Wahlgang durch.

2007

Im Juli wird das Verwaltungsgebäude an der Mommsenstraße nach mehrjährigen Renovierungsarbeiten übergeben.

Gleichzeitig ist die umfassende Sanierung und der Teilneubau mit Erweiterung der Mensa Mommsenstraße abgeschlossen. Zudem erhält die TU Dresden in diesem Jahr das Grundzertifikat des Audit Familiengerechte Hochschule. Zusammen mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und dem Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung bildet sie damit die Basis für das "Dresdner Netzwerk berufundfamilie", dem sich  weitere Einrichtungen anschließen.

Vergrößerte Darstellung Uni mit Kind


2008

Am 17. Juli 2008 wird das Richtfest für den 2. Bauabschnitt des Neubaus der Chemischen Institute gefeiert.

Im Spätherbst protestierten in Dresden Studenten aus ganz Sachsen gegen die Novellierung des Sächsischen Hochschulgesetzes.

Vergrößerte Darstellung Studenten-demonstration 2008


2009

Im Januar 2009 schließt sich die TU Dresden mit 14 starken Partnern aus Wissenschaft und Kultur zu dem deutschlandweit einmaligen Verbund DRESDEN-concept zusammen (Dresden Research and Education Synergies for the Development of Excellence and Novelty). Ziel ist es, die Exzellenz der Dresdner Forschung sichtbar zu machen.

Im Juni gehen Studenten mit der Aktion "Bildungsstreik" erneut auf die Straße.

Vergrößerte Darstellung Studenten-demonstration 2009


Am 14. Oktober 2009 wird der umfassend sanierte und modernisierte Trefftz-Bau wieder in Betrieb genommen.

2010

Die erste Teilbaumaßnahme der Bauarbeiten am Diagnostisch-Internistisch-Neurologischen Zentrum DINZ ist abgeschlossen. Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) übergibt das erweiterte Haus 48 an das Universitätsklinikum.

Der Erweiterte Senat der TU Dresden hat Prof. Dr. Dr.-Ing. habil. Hans Müller-Steinhagen im Juni 2010 für eine fünfjährige Amtszeit zum Rektor gewählt. Davor war Prof. Müller-Steinhagen Direktor des Instituts für Technische Thermodynamik am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie Professor und Direktor des Institutes für Thermodynamik und Wärmetechnik der Universität Stuttgart.

Vergrößerte Darstellung Investitur


Die TU Dresden reicht im September 2010 ein umfangreiches Antragspaket im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder ein. Das Ziel der Exzellenzinitiative ist es, die Spitzenforschung und die Anhebung der Qualität des Hochschul- und Wissenschaftsstandortes Deutschland in gleichem Maße zu unterstützen und Deutschland als Wissenschaftsstandort nachhaltig zu stärken.

Die Studentenstiftung Dresden wird zur Hochschulperle 2010 gewählt. Der Stifterverband zeichnet jeden Monat kleine, innovative Projekte an Hochschulen aus und lässt den Jahressieger über ein Online-Voting bestimmen. Die Hochschulperle soll vorbildliche Projekte stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken.

Im Oktober 2010 beginnen 7900 Studenten das Studium an der TU Dresden. Damit sind insgesamt 36000 Studenten an der TU Dresden immatrikuliert.

2011

Am 2. März entscheiden DFG und Wissenschaftsrat, dass die TU Dresden die erste Hürde im Exzellenzwettbewerb genommen hat und für ihr Zukunftskonzept sowie ein Exzellenzcluster (Cfaed - Center for Advancing Electronics Dresden; Zentrum für Perspektiven in der Elektronik Dresden) Vollanträge einreichen darf.

Vergrößerte Darstellung Veranstaltung zur Exzellenzinitiative


2012

Am 15. Juni 2012 hat die TU Dresden in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder mit ihrem Zukunftskonzept, dem Exzellenzcluster "Cfaed - Center for Advancing Electronics Dresden" (Zentrum für Perspektiven in der Elektronik Dresden) und den beiden Fortsetzungsanträgen aus der ersten Runde den Titel einer Exzellenzuniversität errungen. Sie ist damit eine der elf Exzellenz-Universitäten Deutschlands.

Stand: 14.01.2013 10:07
Autor: Pressestelle

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