soziale Angelegenheiten (S)
Der Sozialausschuss beschäftigt sich mit den Themen Gesundheit, Soziales,
Familienpolitik, Frauenförderung, Gleichstellung Mann und Frau, Jugend und Sport,
sowie Arbeitsschutz und technische Sicherheit. Der Ausschuss kontrolliert, bringt
Ideen und Vorschläge zu den betreffenden Themen in den einzelnen Dezernaten
zu anstehenden Aufgaben an und ist zur der Findung von Lösungen bemüht.
Seit den letzten Wahlen des Personalrates 2011 hat sich der Ausschuss Soziales
aufgeteilt in die Ausschüsse Gesundheits-, Arbeits- und Brandschutz(GAB) und
Soziales. Die vielfältigen und sehr umfangreichen Themenkomplexe können so
intensiver begleitet werden. Ein bedeutender Bestandteil des Personalrates sind die
sozialen Angelegenheiten, besonders um Arbeitsbedingen am Arbeitsplatz zu gestalten und
zu verbessern.
Unser Ausschuss besteht aus vier Personalratsmitgliedern:
Angelika Engelmann - Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften/
Ausschusssprecherin Fachrichtung Physik, Prodekanat
Karin Günther - Medizinische Fakultät/Institut für Immunologie
Sibylle Geißler - Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften/
Fachrichtung Chemie und Lebensmittelchemie, Professur für
Physikalische Chemie und Elektrochemie
Christan Langhof - Fakultät Umweltwissenschaften /
Fachrichtung Forstwissenschaften
Das betriebliche Eingliederungsmanagment (BEM) hat in der vergangenen Zeit
immer mehr an Bedeutung gewonnen. Das gebildete Integrationsteam setzt sich
aus den Vertretern des Arbeitgebers, der Beauftragten für Schwerbehinderte des Arbeitgebers,
der Schwerbehindertenvertretung und einem Personalratsmitglied zusammen.
Das Team nimmt mit dem betroffenen langzeiterkrankten Mitarbeiter/in Verbindung auf.
Mit deren Zustimmung wird gemeinsam die Situation erörtert und Ansätze gesucht,
um Schritt für Schritt die Rückkehr in den Arbeitsalltag zu bewältigen. Dabei gibt es die
unterschiedlichsten Lösungswege, wie z. B. eine zeitweise Arbeitszeitverkürzung, eine
Umorganisierung der Arbeitsaufgaben für einen begrenzten Zeitraum, Unterstützung des
Integrationsamtes zur Lösung bei der Erfüllung von Arbeitsaufgaben. Das sind natürlich
immer individuelle und den Gegebenheiten angedachte Lösungen.
Eine wichtige Angelegenheit ist auch die Unterstützung der Anträge auf Gleichstellung von
Beschäftigten. Das bedeutet die Unterstützung der Beschäftigten, welche einen GdB < 50 haben,
mit denen GdB > 50 gleichzustellen. Dabei hilft gerade bei körperlichen Einschränkungen auch
mal ein Vororttermin, um sich ein konkretes Bild zu machen, damit ein Antrag aktiv unterstützt
und mit der entsprechenden Begründung untermauert werden kann.
Mutterschutz- und Elternzeiten rücken immer mehr in den Vordergrund. Es ist oft sehr schwierig,
wegen der unterschiedlichsten und individuellen Arbeitsverträge die richtigen Gesetze und deren
Kommentar für solche Fälle zu finden und interpretieren (Wissenschaftszeit Gesetz, Gesetz zu Mutterschutz und Elternzeit).
Bei den Anzeigen von werdenden Müttern ist darauf zu achten, dass Ruheräume, Labortätigkeiten
(Umgang mit gesundheitsgefährdenden Stoffen), Arbeitszeiten, Beachtung der gesetzl. Traglasten eingehalten werden.
Wir sind den werdenden Müttern ein Ansprechpartner, indem wir diesen eine Handreichung zusenden,
wo Kontaktadressen genannt werden für eventuell auftretende Fragen.
Wir beteiligen uns bei Einstellung von Sicherheitsfachkräften und bei Neubesetzung des Betriebsärztlichen
Dienstes. Die erworbenen Kenntnisse auf diesen Gebieten lassen wir gern konstruktiv mit einfließen.
Die gesamte Thematik „Sucht“ hat leider einen großen Anteil in unserer Gesellschaft eingenommen.
Wir befassen uns schon seit längerer Zeit mit dieser Problematik. Die jährlichen Weiterbildungsveranstaltungen
zur Prävention helfen immer ein Stück weiter bei der Lösung von schwierigen Fällen.
Dieses ist immer mit Konflikten am Arbeitsplatz verbunden. Auch psychische Belastungen ( Mobbing ),
Überlastungen und vieles mehr führen zu einem sehr stark belasteten Arbeitsverhältnis.
Die langjährige fachliche Erfahrungen des Suchtberaters Herrn Wilhelm und der Konfliktberaterin
Frau Wilhelm halfen uns schon, viele Lösungsansätze zu entwickeln und umzusetzen. Durch die enge
Zusammenarbeit auch auf diesem Gebiet mit der Schwerbehindertenvertretung und unserem Konfliktlotsen
der TU Dresden konnten Wege gefunden werden um Betroffenen einen gangbaren Weg aufzuzeigen.
In enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitsausschuss GAB ist unser Augenmerk das gesamte Jahr über
auch auf eventuelle Mängel im Uni-Gelände gerichtet. Im Sommer sind es hauptsächlich die Unebenheiten
der Gehwege und Straßen im Kerngelände, offensichtliche bauliche und Sicherheitsmängel an Gebäuden,
wie z.B. fehlende Handläufe, Kennzeichnung von Stolperquellen usw. . Im Winter konzentrieren wir uns
auf die Problematik der Schnee-, Eis- und Gehwegberäumung.
Viele Themen beschäftigen uns über mehrere Wahlperioden. Diese Themen sind sehr umfangreich
und ständig zu aktualisieren. Eines davon ist die Begleitung der“ Einführung familienfreundlichen Universität“.
Auf diesem Gebiet gibt es Kontakte mit der Gleichstellungs- und der Frauenbeauftragten.
Natürlich sind wir auch eigener Sache unterwegs. Es gehört zu einer guten Tradition zu allen ehemaligen
Personalräten/innen den Kontakt nicht abbrechen zu lassen.
So konnten wir im Oktober 2010 das zwanzigjährige Bestehen des Personalrates der TU Dresden begehen,
es waren alle ehemaligen Mitglieder dazu eingeladen, soweit es dem Einzelnen möglich war.
Wir bedanken uns bei dieser Gelegenheit bei allen, die uns in unserer Arbeit bis jetzt unterstützt und mit Rat
und Tat zur Seite gestanden haben, und freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit mit allen Gesprächspartnern
zu den unterschiedlichsten Themen.
Sie finden uns auf der Homepage der TU Dresden, Gremien und Beauftragte, Personalrat und einfach mal stöbern
und schauen, vielleicht kann man auch neue Informationen auf unseren Seiten entdecken.