Abgeschlossene Projekte
tasteMINT - Potenzial Assessments für mehr Frauen in den
MINT Studiengängen (1.12.2007 - 30.11.2010)
Erkenntnisse der Geschlechterforschung haben gezeigt: Mädchen
brauchen mehr und Anderes, um eine Entscheidung für ein
MINT-Studienfach zu treffen: statt einfacher Information und
Beratung benötigen sie individuelle Rückmeldungen und Feedback
zu ihren eigenen gezeigten Fähigkeiten für eine MINT
Studienwahl. Sie wollen T_echnik A_usprobieren und St_ärken
E_rfahren (taste) und sich aktiv mit den eigenen Selbst- und
Fremdbildern auseinandersetzen, um die eingeprägte
Selbstunterschätzung korrigieren zu können. "Eine
Durchschnittsnote in Mathematik hat noch nie einen jungen Mann
davon abgehalten, sich an einer Technischen Universität zu
bewerben - für eine junge Frau ist das in der Regel ein
(Selbst-) Ausschlussargument" (A. Cordes - Projektleitung).
Durch ein dreitägiges Potenzial-Assessment-Verfahren wird
Abiturientinnen die Möglichkeit geboten, ihre Fähigkeiten
und Begabungen in praktischen und herausfordernden
Aufträgen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und
Technik zu erproben. Im Anschluss daran erhalten sie von
speziell geschulten AssessorInnen ein individuelles Feedback,
basierend auf transparenten Eignungskriterien. Die TU Dresden
nahm während der Pilotphase vom 1.12.2007 bis zum 30.11.2010 an
diesem innovativen Modellprojekt teil und eruiert derzeit eine
Projektweiterführung. mehr zum bundesweiten Projekt
tasteMINT
FINA - Frauen in INgenieur- und Naturwissenschaften
(01.01.2008 bis 31.12.2010)
„Mehr junge Frauen für die Ingenieur- und Naturwissenschaften
begeistern – ein integratives Konzept“ (FINA) war ein
interdisziplinäres und integratives Projekt zur Förderung der
Motivation junger Frauen, ein ingenieur- oder
naturwissenschaftliches Fach zu studieren.
Das Projekt nahm den gesamten Bildungsprozess vom
Kindergartenalter bis zum Eintritt ins Berufsleben in den
Blick. Am Projekt beteiligt waren neben dem Referat
Gleichstellung von Frau und Mann die Fakultäten
Erziehungswissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften
sowie Elektrotechnik- und Informationstechnik. Die
verschiedenen Konzepte wurden in Projekttagen und –wochen
erprobt, die Nachhaltigkeit durch Lehrerfortbildungen
gewährleistet.
mehr
100 Jahre Frauenstudium (2007)
Die Zulassung von Frauen zum Studium in Dresden vor hundert
Jahren nahm das Referat Gleichstellung von Frau und Mann zum
Anlass, am 2./3. November 2007 eine Tagung ‚Frauen in der
Wissenschaft – Stieftöchter der Alma Mater?“ durchzuführen. Die
Ergebnisse der Tagung wurden unter gleichem Titel in der Reihe
„Dresdner Beiträge zur Geschlechterforschung in Geschichte
Kultur und Literatur“, herausgegeben von M. Häusl, S.
Horlacher, S. Koch und S. Schötz, dokumentiert. Zwei Beiträge
skizzieren die ‚Geschichte ungleicher Teilhabe von Frauen an
Wissenschaft und Bildung’ sowie der Kritik daran. Vor allem in
biographischen Portraits werden die „Barrieren und Karrieren -
Wissenschaftliche Leistungen und ihre Bedingungen“ benannt. Aus
vier Perspektiven heraus werden die „Frauen im System der
Wissenschaften“ auf allen Statusebenen an der TU Dresden
betrachtet. Schließlich wird eine Podiumsdiskussion
dokumentiert, die die aktuelle Situation an der TU Dresden
unter der Frage: „Universitäten und Geschlechtergerechtigkeit?
- Herausforderungen zu Beginn des 21. Jahrhunderts“ in den
Blick nahm. [mehr]
Zudem wurde in diesem Zusammenhang eine Ausstellung ‚Zur
Geschichte der Einführung und Entwicklung des Frauenstudiums in
Dresden‘ entwickelt. Ausstellung Frauenstudium
Evaluation gleichstellungsrelevanter Bestimmungen an
Hochschulen im Freistaat Sachsen (2004-2006)
Im Rahmen dieses Projektes wurde ein Leitfaden für die
Erstellung von Frauenförderplänen entwickelt. mehr ...