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Wo und wie arbeitet das Hirn beim Riechen - oder warum nicht?Dresdner Forscher suchen nach unterschiedlichen Mustern der Hirnaktivierung bei Gesunden und Patienten mit RiechstörungenZiel der aktuellen Studie von Wissenschaftlern des
Interdisziplinären Zentrums „Riechen und Schmecken“ am
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden ist es, zu
untersuchen, inwieweit sich bei Gabe von Riechreizen das Muster
der Hirnaktivierung bei Gesunden und Patienten mit
Riechstörungen unterscheidet. Damit sollen Informationen über
die Geruchsverarbeitung im Gehirn gewonnen werden. In die
Studie werden jeweils 20 Personen mit einer Riechstörung
aufgrund eines Parkinson-Syndroms, einer Riechstörung infolge
einer Viruserkrankung und 20 Personen ohne Riechstörung
eingeschlossen. Gemessen wird die Aktivität verschiedener
Hirnregionen nach Riech-Reizen mittels eines hochsensiblen
Elektro-Enzephalogramms (EEG) mit 128 Einzel-Elektroden.
Infrage kommende Interessenten können sich jetzt zur
Studienteilnahme informieren. Zusätzlich messen die Wissenschaftler die durch die
Geruchsreize hervorgerufenen Hirnströme. Ein speziell für
diesen Zweck entwickeltes Gerät ermöglicht das Auslösen sehr
kurzer, in der Konzentration genau definierter Reize. In dieser
Studie werden deutlich wahrnehmbare, jedoch selbstverständlich
von allen Probanden gut tolerierbare Reizintensitäten
verwendet.
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