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Studie zu genetischen Hintergründen von Tic-StörungenDresdner Wissenschaftler untersuchen in internationalem Forscherverbund Kinder und Erwachsene mit Tourette-Syndrom und verwandten ErkrankungenEs ist bekannt, dass Tic-Störungen –einschließlich des
Tourette-Syndroms – eine starke erbliche Komponente haben. Ein
Tic ist eine kurze und unwillkürliche, regelmäßig oder
unregelmäßig wiederkehrende motorische Kontraktion einzelner
Muskeln oder Muskelgruppen. Für Außenstehende werden Tics meist
erst auffallend, wenn sie heftigere körperliche Bewegungen oder
Lautäußerungen zur Folge haben. Welche Gene für Tics
verantwortlich sind, ist jedoch noch nicht bekannt. Ziel der
mit Beteiligung von Forschern der Klinik und Poliklinik für
Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie des
Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden abgehaltenen
Studie zum "Tourette-Syndrom und zu verwandten Störungsbildern
(TIC Genetics)" ist es, die Gene ausfindig zu machen, die eine
Rolle spielen bei der Verursachung von Tic-Störungen und
anderen (Entwicklungs-) Störungen, die häufig mit dem Auftreten
von Tics in Verbindung stehen. Hier sind z.B.
Zwangserkrankungen und das
Aufmerksamkeits-Defizit-/Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) zu
nennen. Im Besonderen interessiert die Wissenschaftler, warum
manche Familienmitglieder an solchen Störungen leiden und
andere Familienmitglieder nicht.
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