Vivienne, M., Mentorin
Es war unglaublich reizvoll, sich auf jemanden einzulassen, den
man bis zu dem Zeitpunkt noch nicht kannte, mit ihm gemeinsam
Aktivitäten zu planen und bei einem gemütlichen Kaffee über den
Unialltag zu plauschen.
Ich fand es sehr spannend, so die Uni mal aus der Perspektive
eines noch uni-unerfahrenen Schülers zu erleben. Egal ob der
Besuch einer Physikvorlesung oder das Herumexperimentieren in
unserem Labor; es hat einfach sehr viel Spaß gemacht und ich
hoffe, es werden noch viele Schüler und Studenten von diesem
Programm profitieren.
Lukas, M., Mentee
Das Mentoringprogramm gab mir eine Fülle von Erfahrungen und
Erlebnissen. Ich konnte durch den direkten Kontakt mit einem
Studenten mein Wissen über mein gewähltes Studienfach mehren
und allgemeine Erfahrungen sammeln, was ich nach der Schule an
Möglichkeiten hätte. Die Beziehung zu meinem Mentor war sehr
aufschlussreich und interessant und gab mir einmal eine andere
Perspektive, nämlich das spätere Studium auch aus der Sicht von
einem Studierenden kennenzulernen und nicht aus der der eigenen
Eltern oder anderen Absolventen. Mir persöhnlich hat das
Mentoringprogramm sehr geholfen und ich hoffe, es wird
demnächst auch noch für mehr Fächer angeboten, um die
Studiensuche von uns Schülern allgemein zu unterstützen.
Anna, K., Mentorin
Da ich als Schülerin das große Glück hatte, an einem
Forschungspraktikum teilzunehmen, wurde mir schnell klar, dass
Biologie an der Uni nur noch wenig mit dem Biologieunterricht
an der Schule zu tun hat. Diese Erfahrung wollte ich in der
Mentorenbeziehung weitergeben, da das Biologiestudium viel mehr
Praxis enthält, als man sich vielleicht als Schüler vorstellen
kann. Ich hoffe, ich konnte dies meiner Mentee durch einen
Besuch an meiner Arbeitsstelle und mehreren Gesprächen
vermitteln. Ich finde es extrem wichtig, nicht blauäugig in ein
Studium zu starten, vor allem wenn sich das Studium sehr von
der Schule unterscheidet oder das Studienfach in der Schule
nicht gelehrt wird. Deshalb würde ich das Mentoringprogramm
jedem Schüler empfehlen, der sich bei der Wahl seines
Studienplatzes noch nicht sicher ist, um einen besseren
Einblick „hinter die Kulissen“ zu erhalten.
Carolin, D., Mentee
Durch das Mentoringprogramm konnte ich eine Menge über
meinen Studienwunsch und die UNI allgemein lernen. Meine
Mentorin konnte mir meine Fragen immer sehr gut beantworten.
Außerdem konnte sie mir über die Veränderungen, welche sich im
Lehramtstudium vollziehen sehr gut Auskunft geben. Ich fand es
großartig wie sie mir, trotz dass wir uns vorher nicht kannten,
zur Seite stand und sich für mich Zeit genommen hat.
Besonders vorteilhaft ist es, dass ich nicht nur gute Seiten
kennenlernen durfte, sondern mir auch Nachteile der
Studienrichtung aufgezeigt wurden.
Mir persönlich hat das Mentoringprogramm geholfen meinen
Studienwunsch zu festigen. Trotz dessen nehme ich, weil es mir
sehr gut gefallen hat, an einer zweiten Runde teil um auch noch
eine andere Studienrichtung auszuprobieren.
Daniel, S., Mentor
Ich fand es reizvoll, meinen Studiengang (Lebensmittelchemie),
den man – denke ich – bei der Studien- und Berufsorientierung
eher weniger auf der Rechnung hat, vorstellen zu können. Es war
für mich bereichernd, zu erleben, wie eine Universität auf
einen Schüler wirkt, welche einfachen und grundsätzlichen
Fragen da auftauchen – den Blickwinkel habe ich im vierten
Studienjahr einfach nicht mehr. Ich hatte diese Fragen auch
einmal und war im ersten Semester relativ orientierungslos und
musste alles glauben, was man von anderen „Erstis“ so
aufschnappt (vieles ist Hörensagen) und in Prospekten so liest
(Abstraktes, das man nicht so richtig interpretieren kann). Es
ist sicher gut, wenn man schon im Vorfeld jemanden hat, der
einem aus Erfahrung sagen kann, wie der Hase läuft, damit man
nicht enttäuscht wird, weil man falsche Vorstellungen von einem
Studiengang hatte.