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Tutorial Massivbrückenbau

Allgemeine Informationen

Für die Studenten des 8. Fachsemesters werden vorlesungsbegleitend 7 Tutorials durchgeführt. Schwerpunktmäßig wird die Vorlesung Massivbrückenbau thematisch unterstützt.

Anhand der 3 hauptsächlich vorkommenden Brückenüberbautypen – Mittelträger, 2-stegiger Plattenbalken und Hohlkastenquerschnitt – werden schwerpunktmäßig die Schnittgrößen ermittelt und die Nachweise der Bemessung geführt. Im zweiten Teil der Übungen werden anhand einfacher Beispiele die unterschiedlichen Spannverfahren erläutert und deren Unterschiede herausgearbeitet. Die Anwendung der Methode des Konstruierens mit Stabwerkmodellen wird an Bauteilen der Brückenunterbauten vorgeführt. Abschließend wird noch ein Ausblick auf die gegenseitige Beeinflussung von Bauverfahren, Schnittgrößenermittlung und Konzeption der Vorspannung gegeben.

  • Ort: Beyerbau, Raum 81
  • Vortragender: Herr cand.-Ing. N. N.
  • Betreuung: Herr Dipl.-Ing. Harald Michler
  • Termine: zur Zeit kann die Lehrveranstaltung nicht angeboten werden.

Themen

Die Themen der Veranstaltungen können je nach Bedarf kurzfristig geändert werden.

  1. Mittelträger, Teil 1: Lastannahmen und Schnittgrößen, sowie konstruktive Überlegungen zur Spanngliedführung
    • Lastfälle Eigengewicht, Zusatzeigengewicht und Ausbaulasten
    • Lastfälle Verkehr auf Straßenbrücken
    • Lastfälle Temperatur, Stützensenkung, Lagerwechsel
    • Lastfall Vorspannung
    • Lastfall Kriechen und Schwinden
    • Konstruktive Überlegungen zur Spanngliedführung
    • (Spanngliedführung am Dreifeldträger; Rand- und Achsabstände; Anordnung der Spannanker und Festanker; Koppelfugen und Bauabschnitte; Beeinflussung des Zwangsmomentes Mv’)
  2. Mittelträger, Teil 2: Nachweise in den Grenzzuständen der Gebrauchstauglichkeit und der Tragfähigkeit
    • Nachweise der Gebrauchstauglichkeit
    • Spannungsnachweise zum Zeitpunkt t = 0
    • Spannungsnachweise zum Zeitpunkt t = unendlich
    • Nachweis der schiefen Hauptzugspannungen
    • Nachweis der Bruchsicherheit
    • Beschränkung der Rissbreite
    • Mindestbewehrung nach DIN und ZTVK
    • Bewehrungsführung
  3. 2-stegiger Plattenbalken
    • Einflußflächen für Fahrbahnplatten und Kragplatten
    • Notwendigkeit einer Quervorspannung
  4. Hohlkasten

  5. Ebenfalls auf der Schnittgrößenermittlung am Mittelträger aufbauend werden hier spezifische Fragestellungen des Hohlkastenquerschnittes behandelt.
    • Querverteilung und Profilverformung (Vorgehen und Einflüsse)
    • Konstruktive Überlegungen
    • Herstellung
  6. Spannverfahren

  7. Anhand einfacher Beispiele sollen die Möglichkeiten der Spanngliedführung und die unterschiedliche Nachweisführung im GZT in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Spannverfahren gezeigt werden.
    • Vorspannung mit nachträglichen Verbund
    • Vorspannung ohne Verbund
    • Vorspannung mit sofortigem Verbund
    • Spaltzugbewehrung und Spaltzugkräfte
  8. Stabwerke

  9. Die Methode des Konstruierens und Bemessens mit Stabwerkmodellen wird anhand ausgewählter Unterbaubauteile des Brückenbaus vorgeführt
    • Pfahlkopfplatte
    • Pfeilerkopf mit Lagersockeln
  10. Bauverfahren

  11. Abschließend soll ein Ausblick auf die Wechselwirkung zwischen Bauverfahren, Schnittgrößenermittlung und Wahl des Vorspannkonzeptes gegeben werden.
    • Herstellen auf Lehrgerüst
    • Herstellen mit Vorschubrüstung
    • Herstellung im Taktschiebeverfahren
      • Grenzmomentenlinien
      • Primäre- und sekundäre Vorspannung
    • Freivorbau
      • Vorspannkonzepte bei einhüftigem Freivorbau und Freivorbau mit Waagebalken
      • Kontinuitätsvorspannung
    • Fertigteilträger

Skripte/Unterlagen

Mit dem Fortschritt der Veranstaltungen werden die begleitenden Unterlagen hier als PDF-Datei bereitgestellt.