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Presseinformation der Fakultät Bauingenieurwesen

Schweighofer Preis für Prof. Peer Haller

Schweighofer Preisverleihung -  Klick to enlarge

Dresden, 30. Juni 2005. Prof. Peer Haller vom Institut für Stahl- und Holzbau hat zusammen mit zwei Kollegen aus Wien und Turin den Schweighoferpreis empfangen. Der Preis ist die bedeutendste europäische Auszeichnung auf dem Gebiet Forst und Holz. Er ist mit insgesamt 300.000 Euro dotiert und wird als Hauptpreis und in den Kategorien Forstwirtschaft, Holztechnologie, Innovative Produkte, Marketing und Ausbildung vergeben. Die feierliche Preisverleihung fand im Beisein der Familie Schweighofer, des Umweltministers und des Wiener Bürgermeister im Festsaal des Wiener Rathaus statt. Schirmherr des Preises ist der Österreichische Bundespräsident.

"Wood Based Building Design for Sustainable Urban Development" heißt das interdisziplinäre und auf drei Universitäten verteilte Projekt. Beteiligt sind an diesem postgradualen Lehrgang das Institut für Architekturwissenschaften, Tragwerksplanung und Ingenieurholzbau der TU Wien, der Lehrstuhl für Ingenieurholzbau und baukonstruktives Entwerfen der TU Dresden und das Dipartimento die Progettazione Architettonica e di Disego Industriale des Politecnico die Torino (Italien).

Das Projekt:

Das Ziel des postgradualen Kurses besteht in der Anwendung von Holz bei der Entwicklung von nachhaltigen (groß)städtebaulichen Projekten. Den Studierenden werden die notwendigen und grundlegenden Fertigkeiten mitgegeben, um die Entwürfe und Konstruktionen von Großbauten aus Holz in einem urbanen Umfeld sowohl technisch als auch ökonomisch umsetzen zu können.

Entsprechend der jeweiligen Expertise der teilnehmenden Universitätsinstitute wird jeweils ein Seminar von einem Institut gestaltet: Entwurf und Konstruktion von Holzbausystemen und holzbasierten Materialien für zukünftige Bauten (TU Dresden) Restaurierung von historischen Holzbauten (Politecnico di Torino) Mehrgeschossige Bauten aus Holz oder anderen natürlichen Materialien für ein urbanes Umfeld (TU Wien)

Die Seminare werden von einigen anderen Universitäten im In- und Ausland unterstützt. Es besteht die Absicht, besonders Studierende aus Osteuropa und Asien für diesen Studiengang zu gewinnen. Sie können eine Brückenfunktion ausüben, über die Europa das enorme Markt­potential dieser Regionen sehr gut erschließen kann. Der erste Lehrgang wird im Oktober 2006 starten und bis Juni 2008 dauern. Der Kurs wird dann im Zweijahresrhythmus angeboten.

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