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Simulation für mehr Effizienz bei Organischen Leuchtdioden

Einer internationale Forschergruppe mit Wissenschaftlern der TU Dresden ist ein wichtiger Schritt bei der Verbesserung der Effizienz von Organischen Leuchtdioden (OLEDs) gelungen. Sie haben eine Software entwickelt, mit deren Hilfe sich die physikalischen Prozesse bei der Herstellung von OLEDs simulieren lassen. Dadurch können die Forscher jetzt besser verstehen, wie in OLEDs der Strom fließt und sich das Material dabei verhält. Am 14. April wurden die Forschungsergebnisse auf der Internetseite der Fachzeitschrift „Nature Materials“ vorab veröffentlicht.

Die Software errechnet, welche Parameter im Herstellungsprozess notwendig sind, um eine OLED mit bestimmten Eigenschaften zu erhalten. Im Mittelpunkt des Interesses steht hierbei die Verbesserung der Effizienz. Mit der neuen Simulationsmethode erhoffen sich die Wissenschaftler auf diesem Gebiet schon bald einen Durchbruch. Zudem werden künftig weniger praktische Experimente notwendig sein.

Aufgabe der beteiligten Dresdner Forscher um Prof. Karl Leo war es, die Zuverlässigkeit der Simulation anhand von Experimenten zu überprüfen. Am Institut für Angewandte Photophysik der TU Dresden stellten sie OLEDs her, wie sie auch in der Industrie Verwendung finden könnten, und charakterisierten sie hinsichtlich ihrer Eigenschaften und Herstellungsparameter. Diese Parameter wurden von Kollegen in Eindhoven, Niederlande, in die Simulation übertragen. Das Programm errechnete daraus OLEDs, die in ihren Charakteristika eine große Übereinstimmung mit den experimentell gefertigten OLEDs aufwiesen.

Die Forschungen wurden im Rahmen des EU-Förderprojektes AEVIOM durchgeführt, an dem auch die TUD-Ausgründungsfirma sim4tec GmbH beteiligt war. Der Aufsatz mit dem Titel “Molecular-scale simulation of electroluminescence in a multilayer white organic light-emitting diode” ist als Advance Online Publication unter   www.nature.com/nmat/journal/vaop/ncurrent/index.html   nachzulesen.

Informationen für Journalisten
:
Prof. Dr. Karl Leo
Institut für Angewandte Photophysik
Tel.: 0351 463-37533
leo@iapp.de

Dr. Björn Lüssem
Institut für Angewandte Photophysik
Tel.: 0351 463- 33504
bjoern.luessem@iapp.de


Stand: 12.04.2013 15:00
Autor: Pressestelle abgelaufen

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