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Von Cambridge an die Elbe – Die Koordination von Zellteilung und Differenzierung erforschen

Dr. Jörg Mansfeld
Dr. Jörg Mansfeld

Dr. Jörg Mansfeld verstärkt als neuer Juniorgruppenleiter im Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden (BIOTEC) den Forschungsbereich Zellbiologie. Ihn interessiert der biochemische Abbau von Proteinen, die das zukünftige Schicksal einzelner Zellen innerhalb eines Organismus bestimmen. Mit einer Förderung des Emmy-Noether-Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) von rund 1,5 Millionen Euro für fünf Jahre entschied sich der 36-jährige Biologe, vom Gurdon Institute der Universität von Cambridge, gezielt nach Dresden zu kommen.

Wie ein Jahr zuvor der Biophysiker Jochen Guck ist nun auch Jörg Mansfeld aus Cambridge nach Deutschland zurückgekehrt. Mansfeld hat dort am berühmten Gurdon Institute geforscht. Dessen Namensgeber Sir John Gurdon erhielt 2012 gemeinsam mit dem Japaner Shinya Yamanaka den Nobelpreis für Medizin für ihre Entdeckung, wie reife Zellen zu Stammzellen umprogrammiert werden, die sich in jede Gewebeart verwandeln können. „Am BIOTEC können wir mit Hilfe des Emmy-Noether-Programms Forschung und Lehre weiter stärken“, sagt Professor Michael Schroeder, Direktor des BIOTEC. „Der Zuwachs an wissenschaftlicher Expertise aus dem Ausland festigt die zukunftsweisende interdisziplinäre Forschung in der Biotechnologie und ergänzt wirkungsvoll die Dresdner Auszeichnungen der Exzellenzinitiative in diesem Forschungsbereich.“

Das Emmy Noether-Programm fördert junge Nachwuchswissenschaftler, die über internationale Forschungserfahrung verfügen, um Ihnen frühzeitig die wissenschaftliche Selbständigkeit sowie die Befähigung zum Hochschullehrer durch die Leitung einer eigenen Nachwuchsgruppe zu ermöglichen. Der gebürtige Bremer hat in Konstanz Biologie studiert und am Institut für Biochemie der ETH Zürich seine Doktorarbeit geschrieben. Von 2008 bis 2012 arbeitete er als Post-Doktorand bei Jonathon Pines im Gurdon Institute der Universität Cambridge. Nun ist Jörg Mansfeld also in Dresden.

Welche Proteine kommunizieren miteinander und bestimmen, welches Protein abgebaut wird? Welche Signale werden innerhalb der Zellen weitergegeben, um zwischen Proliferation, Ruhezustand und Differenzierung in spezialisierte Zelltypen zu entscheiden? Und was können wir davon über Stammzellen und Krebs lernen?
„Für meine Fragestellung sind Dresden und das BIOTEC genau der richtige Ort zum Forschen“, so Jörg Mansfeld. „Sowohl das wissenschaftliche Umfeld als auch die vorhandenen Hightech-Geräte geben mir die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln.“ Für seine Forschung und technologische Entwicklung einer Gen-Targeting Methode, die er zusammen mit einem Kollegen letztes Jahr veröffentlicht hat, sieht er hier viele Anknüpfungspunkte an die Forschungsarbeit anderer Arbeitsgruppen – auch im Dresdner Netzwerk Biopolis.

Informationen für Journalisten:
Birte Urban-Eicheler
Pressesprecherin Biotechnologisches Zentrum der TU Dresden (BIOTEC)
Tel.: 0351 458-82065
birte.urban@crt-dresden.de


Stand: 22.01.2013 16:37
Autor: Pressestelle abgelaufen

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