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TU Dresden mit Exponaten beim ThyssenKrupp IdeenPark 2012

Als „Gipfeltreffen für Technik und Bildung“ bezeichnet ThyssenKrupp den Ideenpark, der in diesem Jahr vom 11. bis 23. August in der Messe Essen und im Grugapark stattfindet. Die TU Dresden als Partnerhochschule von ThyssenKrupp wird mit mehreren Exponaten vor Ort sein.

Faserverstärkte Formholzprofile
Holz wird als zellulärer Werkstoff betrachtet, der in einem thermo-hydro-mechanischen Regime gestaucht, wieder entspannt und fixiert werden kann. Dadurch lässt er sich beliebig formen. Zum Beispiel zu Rohren, die in Bauwesen und Architektur sowie im Leicht- und Möbelbau. Durch Formen kann Verschnitt im Sägewerk vermieden werden und die Querschnitte erzielen bei geringem Materialverbrauch höhere Tragfähigkeiten, die mit Hochleistungsfasern deutlich gesteigert werden können.

Axolotl machen uns vor, wie Körperteile nachwachsen können
Der mexikanische Schwanzlurch „Axolotl“ hat die erstaunliche Fähigkeit, beschädigte Gliedmaßen und Organe wieder nachzubilden. Wissenschaftler erforschen, warum die Zellen beim Axolotl nachwachsen und welche molekularen Prozesse dabei entscheidend sind. Wissenschaftler am Forschungszentrum für Regenerative Therapien der TU Dresden haben herausgefunden, dass die Körperteile beim Axolotl aus Zellen nachwachsen, die ähnlich wie beim Menschen in ihrem Entwicklungsvermögen begrenzt sind.

Leichtbauparcours mit dem JuniorIng. Sachsen e.V.
Der Verein JuniorIng. wurde 2009 von Mitarbeitern des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden gegründet. Ein Vereinsziel ist es, frühzeitig bei Kindern und Jugendlichen ein technisches Interesse zu wecken und sie nachhaltig für Technik zu begeistern.
Im Leichtbauparcours beantworten die Kinder Fragen wie: Welcher Faden reißt eher: Draht oder Kohlenstofffaser? Welcher Werkstoff ist am schwersten: Stahl, Aluminium, Beton, Holz oder Kunststoff? Die richtigen Antworten können gleich praktisch ermittelt werden. Wer richtig liegt, bekommt das JuniorIng.-Diplom.

Leicht, leichter, ultraleicht: Leichtbau für die Elektromobilität von morgen

In Kooperation mit der ThyssenKrupp AG arbeiten Wissenschaftler des ILK im Projekt InEco daran, ein sportliches und alltagstaugliches Elektroauto zu entwickeln. Das generische Forschungsfahrzeug wiegt nur 900 Kilogramm und ist für Pendler und Kurzstreckenfahrer konzipiert. Mit dem Forschungsfahrzeug „InEco“ vereinen die Wissenschaftler sportliches Fahrvergnügen mit kostenattraktiven Fahrzeugbauweisen und umweltverträglicher Nutzung. Ein ultraleichtes Fahrzeugsystem, leichte Fahrzeugkomponenten und eine innovative integrale Stahl-CFK-Hybrid-bauweise sorgen für eine geringe Masse, wodurch das Fahrzeug das Leistungsvermögen des Elektroantriebs voll ausnutzen kann.

“Leichtbau trifft Elektromobilität“ – vom Filament zum Bauteil: Der gestrickte Fahrzeugsystemträger

Der generische, funktionsintegrative Fahrzeugsystemträgers (FiF) entsteht im Sonderforschungsbereich 639 am ILK und repräsentiert den Ergebnistransfer des Großprojektes in die Elektromobilität. Er besitzt ferner Pilotfunktion für Hochtechnologieanwendungen im Maschinen-, Apparate- und Anlagenbau, etwa im Bereich der erneuerbaren Energien. Die Besucher des IdeenParks können auf dem Fahrzeug einen Hindernisparcours bewältigen. Wissenschaftler des ILK steuern das Fahrzeug per Fernsteuerung oder Handy

Elbflorace
Elbflorace e.V. – ist das Formula Student Team der TU Dresden, bestehend aus über 50 Studentinnen und Studenten verschiedenster Fachrichtungen, darunter Informatik, Ingenieur-, Natur-  und Wirtschaftswissenschaften.
Seit der Gründung des Vereins im Jahre 2006 konzipieren, konstruieren und fertigen sie einsitzige Formelrennwagen. Bisher sind in Dresden vier Rennboliden entstanden. Arcus, Arundo und Ardor  wurden noch mit Verbrennungsmotoren angetrieben. In der Saison 2010/2011 entstand mit Areus das erste rein elektrisch angetriebene Fahrzeug.
Mit den Prototypen nehmen sie an der internationalen Rennserie Formula Student teil. In diesem Wettbewerb treten studentische Teams aus aller Welt gegeneinander an, wobei die Austragungsorte sich in Europa (zum Beispiel in Hockenheim und Silverstone), Asien, Australien und Nord- und Südamerika befinden. Das Team stellt sich selbst die Herausforderung, jedes Jahr einen neuen Prototypen zu konstruieren und zu bauen, der von einer Jury aus Experten der Motorsport-, Automobil- und Zulieferindustrie zum einen in statischen Disziplinen wie Konstruktion, Kosten- und Businessplan und zum anderen in dynamischen Disziplinen wie Beschleunigung, Energieeffizienz und Ausdauer bewertet wird.



Informationen für Journalisten:
Katharina Leiberg,
Tel 0351 463-32397
katharina.leiberg@tu-dresden.de

Dresden, 06. August 2012


Stand: 06.08.2012 11:29
Autor: Pressestelle (Zuständig für die Presseinformationen) abgelaufen

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