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Dr. Serguei Molodtsov wird Honorarprofessor an der TUD-Fachrichtung Physik

Dr. Serguei Molodtsov ist wissenschaftlicher Direktor am European XFEL (X-ray Free-Electron Laser) in Hamburg, einer Forschungsanlage zur Erzeugung gepulster kohärenter Röntgenstrahlung, die in ihrer Intensität bisherige Röntgenquellen um das Milliardenfache übertreffen wird und mit einem Finanzrahmen von über 1 Milliarde Euro von zwölf europäischen Ländern getragen wird, darunter zu 54 Prozent von der Bundesrepublik Deutschland.
Auf Grund seiner hohen Intensität wird der European XFEL nach seiner Fertigstellung 2015 nicht nur Strukturaufklärung und Spektroskopie von Nanoobjekten bis herab zu Einzelmolekülen, sondern auch Untersuchungen der Molekular- und Elektronendynamik sowie völlig neuer Physik im Bereich höchster elektrischer und magnetischer Felder erlauben.
Daraus ergibt sich eine Vielzahl von Anknüpfungspunkten mit der Dresdner Physik und Chemie, die Dr. Molodtsov zu einem begehrten Kooperationspartner machen. Als langjähriger früherer Mitarbeiter der TU Dresden hat sich Dr. Molodtsov bereits um den Aufbau und Betrieb des Russisch-Deutschen Labors am Berliner Elektronenspeicherring und -synchrotron BESSY II verdient gemacht. Als Honorarprofessor wird Dr. Molodtsov das Lehrprogramm der TU Dresden durch Vorlesungen über Molekül- und Festkörperphysik mit Photonenstrahlung höchster Brillanz erweitern und jungen Dresdner Nachwuchswissenschaftlern im Rahmen von Blockpraktika und Sommerschulen Einblicke in die fantastischen Möglichkeiten des European XFEL geben.

Am 4. Juli 2012 bekommt Dr. Serguei Molodtsov die Urkunde zur Verleihung des Titels Honorarprofessor vom Rektor der TU Dresden, Prof. Hans Müller-Steinhagen, übergeben: „Wir freuen uns, dass wir Dr. Molodtsov als Honorarprofessor für unsere Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften gewinnen konnten. Unsere Studierenden und Nachwuchswissenschaftler bekommen so die Chance, von den ausgezeichneten Forschungsmöglichkeiten des European XFEL direkt zu profitieren, sei es im Lehrprogramm hier in Dresden oder im Rahmen von Blockpraktika, Sommerschulen oder Dissertationen in Hamburg."

Informationen für Journalisten:
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Pressesprecherin TU Dresden
Tel.: 0351 463-32398
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Stand: 04.07.2012 13:32
Autor: Karsten Eckold abgelaufen

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