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Wie erholen sich Mangrovenwälder?Mangrovenwälder wachsen in tropischen Küstengebieten und
sind von natürlichen wie menschengemachten Eingriffen stark
bedroht. Sie dienen Meeresfischen als Laichplatz, beherbergen
zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und bieten Menschen und
Tieren Nahrung. Als Hochwasserschutz und riesige Speicher für
Kohlendioxid sind sie von unschätzbarem Wert. Durch
Shrimpsfarmen, Rodungen, Naturkatastrophen und andere Einflüsse
wurden in den letzten 30 Jahren 35 Prozent der weltweiten
Mangrovenbestände zerstört. Prof. Uta Berger und ihr Team von
der TUD-Fakultät Forst-, Geo- und Hydrowissenschaften
untersuchen mit Feldstudien und Computersimulationen, wie die
Wälder auf Umwelteinflüsse reagieren. Sie wollen Grundlagen für
wirkungsvolle Schutzmaßnahmen entwickeln und herausfinden, wie
gut sich die Wälder von Störungen erholen. In den USA
untersuchten sie künstlich geflutete Mangrovenwälder; in
Vietnam waren es im Krieg geschädigte Gebiete, die wieder
aufgeforstet wurden und heute unter Naturschutz stehen. Mit
einer selbst entwickelten Software simulieren die
Wissenschaftler, wie sich Blitzschläge, Sturmschäden und
künstliche Überflutungen auf die Wälder auswirken. |
Veranstaltungen07.05., 11.06., 18.06.2013
07.05.2013
10.05.2013 - 12.05.2013
12.05.2013
14.05., 11.06.201
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