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Herausforderung Elektromobilität - Wie weiter mit dem öffentlichen Verkehr?Elektromobilität im Straßenverkehr ist ein höchst aktuelles
Thema. Doch wie sieht das bei dieselgetriebenen
Schienenfahrzeugen aus? Ein Forschungsprojekt an der TU Dresden
beschäftigt sich damit, elektrische Energiespeicher in
Dieselloks zu integrieren.“Dafür werden Nickel-Metallhydrid-
oder Lithium-Ionen-Akkumulatoren bzw. Super- oder
Ultrakondensatoren verwendet“, erläutert Prof. Arnd Stephan.
„Diese werden über Stromrichter an Elektromotoren angebunden
und von diesen gesteuert, geladen und wieder entladen“, sagt
der Experte für Elektrische Bahnen. Damit entsteht ein
Hybridfahrzeug mit kombiniertem Elektro-Dieselantrieb. „Neben
der Energieeinsparung bringt das den Vorteil, dass
abschnittsweise emissions- und lärmfrei gefahren werden kann.“
Momentan entwickeln zwei Doktoranden der Professur für
Elektrische Bahnen (Fakultät für Verkehrswissenschaften
„Friedrich List“) im Projekt "Energetic Refurbishment"
Simulationswerkzeuge zur Speicherauslegung, -regelung und
-lebensdauerprognose. In diesem sächsischen Verbundprojekt mit
einem Volumen von einer halben Million Euro arbeitet die
Chemnitzer Firma VOITH Engineering mit. Auf den 23.
Verkehrswissenschaftlichen Tagen am 29. und 30. März 2012 wird
an der TU Dresden in einem Vortrag darüber berichtet.
Die 23. VWT bieten die Möglichkeit, Wissen und Erfahrungen
auszutauschen, neue Kontakte zwischen Wirtschaft, Wissenschaft
und Politik zu knüpfen und so am Puls der Entwicklung zu
bleiben. Mit über 40 Fachvorträgen, vier Plenarvorträgen und
einer Podiumsdiskussion wird die seit 1954 bestehende Tradition
des wissenschaftlichen Meinungsaustausches im Bereich der
Verkehrswissenschaften fortgesetzt. Zusätzlich findet im Rahmen
der Tagung eine Firmenausstellung statt, auf der sich die
Unternehmen der Branche mit ihren Produkten dem Fachpublikum
präsentieren. |
Veranstaltungen07.05., 11.06., 18.06.2013
07.05.2013
10.05.2013 - 12.05.2013
12.05.2013
14.05., 11.06.201
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