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Alles unter Druck

Wie lassen sich Kunststoffmaschinen schneller und zugleich energieeffizienter gestalten? Wie kann man den Energieverbrauch mobiler Arbeitsmaschinen senken? Inwiefern kann die detaillierte Kenntnis von Strömungsvorgängen helfen, die Lautstärke von Maschinen zu reduzieren? Diese und viele weitere Fragen beschäftigen Wissenschaftler aus 33 Ländern, die vom 26. bis 28. März 2012 zum 8. Internationalen Fluidtechnischen Kolloquium (IFK) zusammenkommen werden. Auf der weltweit wichtigsten Konferenz im Fachbereich Fluidtechnik, die unter dem Motto „Fluid Power Drives“ steht, werden mehr als 700 Teilnehmer erwartet.

Die Fluidtechnik ist eine Technologie, bei der mittels Flüssigkeiten (Hydraulik) oder Luft (Pneumatik) Maschinen angetrieben werden. „Die Fluidtechnik ist heute eine der größten Zulieferbranchen des Maschinen- und Anlagenbaus; ob in Miniaturventilen für Sortieranlagen oder dem größten Bagger der Welt: Fluidmechatronische Antriebe lösen Problemstellungen in den verschiedensten Domänen“, erklärt Professor Jürgen Weber, Leiter des Instituts für Fluidtechnik (IFD) der TU Dresden.

Die Wissenschaftler des IFD werden ihre Forschungsergebnisse auch auf der Konferenz vorstellen. Sie forschen am Institut eng verzahnt an der Neu- und Weiterentwicklung von fluidtechnischen Komponenten wie auch an neuen, energieeffizienten Hydraulik- und Pneumatiksystemen. Beispielhaft hierfür ist das gerade gestartete "TEAM"-Projekt (Technologien für energiesparende Antriebe mobiler Arbeitsmaschinen) zu nennen, welches vom BMBF gefördert wird. Dort haben sich unter der Leitung des IFD 20 Firmen und fünf universitäre Institute zusammengeschlossen, um am Beispiel eines Radladers zu untersuchen, welches Potenzial in neuen hydraulischen Antriebs- und Steuerungskonzepten steckt. Entscheidend für die Verbesserung von fluidtechnischen Antrieben ist oft auch der Einsatz neuer Regelungskonzepte. Dazu Institutsleiter Prof. Jürgen Weber: „Wie viel Potenzial in neuen Regelungsstrategien steckt, können wir am Beispiel einer Kunststoffspritzgießmaschine demonstrieren. Bei der Massenproduktion von Kunststoffteilen, wie beispielsweise Flaschendeckeln, kommt es auf jede Hundertstelsekunde an. Dank neuer Regelungsstrategien haben wir es geschafft, den Produktionszyklus um zwei Zehntel zu reduzieren und durch den Einsatz alternativer Antriebsstrukturen zugleich 25 Prozent Energie einzusparen – ein erheblicher Produktivitätszuwachs.“

Das 8. Internationale Fluidtechnische Kolloquium beginnt am 26. März im Hörsaalzentrum der TU Dresden (Bergstraße 64). Am 27. und 28. März findet die Konferenz im Internationalen Congress Center Dresden (Ostra-Ufer 2) statt. Weitere Informationen zur Tagung finden Sie auf www.ifk2012.com  

Anmeldung und weitere Informationen bei:
Tobias Radermacher, Sebastian Michel
Technische Universität Dresden
Fakultät Maschinenwesen
Institut für Fluidtechnik
Professur für fluidmechatronische Systemtechnik
Tel.: 0351 463-33618
press@ifk2012.com
www.ifk2012.com


Stand: 23.03.2012 09:39
Autor: Pressestelle (Zuständig für die Presseinformationen) abgelaufen

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