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Neue Forschungskooperation zu Diabetes und Diabetes-Folgekrankheiten

Diabetes-Forscher der TU Dresden haben mit Boehringer Ingelheim und der GWT-TUD GmbH einen Forschungskooperationsvertrag unterzeichnet, um neue Erkenntnisse zu den Ursachen von Diabetes zu gewinnen. Dabei soll auch der Zusammenhang zwischen erhöhtem Blutzucker, dem Hauptmerkmal von Diabetes, und den mit der Krankheit einhergehenden schweren Komplikationen, die viele organische Funktionen beeinträchtigen können, erforscht werden.
 
Im Rahmen dieser Partnerschaft werden die Dresdner Wissenschaftler unter Leitung von Prof.  Stefan R. Bornstein von der Medizinischen Fakultät gemeinsam mit dem Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim und der Dresdner GWT daran arbeiten, das Wissen über Diabetes zu erweitern, um die Erforschung und Entwicklung innovativer Therapien zu erleichtern, die eine effektivere Behandlung des Diabetes und seiner Komplikationen ermöglichen.

Die Medizinische Klinik und Poliklinik III am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden verfügt über eines der führenden Diabeteszentren Deutschlands. Sie hat das bundesweit zurzeit einzige aktive Inselzelltransplantations-Programm und den europaweit ersten Lehrstuhl zur Prävention des Diabetes. Die Zusammenarbeit zwischen den Dresdner Wissenschaftlern und dem Pharmaunternehmen ist für fünf Jahre geplant.
 
Die Partner haben dabei zunächst sechs Forschungsprojekte vereinbart, die präklinische Erkenntnisse aus dem Labor oder Beobachtungen aus dem klinischen Alltag mit den entsprechenden klinischen Situationen von Patienten verbinden. Diese Projekte umfassen zum Beispiel die Erforschung der Ursachen für die Zerstörung der insulinproduzierenden Betazellen sowie auch die Untersuchung von Zellen und Molekülen, die diabetische Komplikationen in Organen wie beispielsweise dem Auge (diabetische Retinopathie), was zur Erblindung führen kann - der Niere (Nephropathie), dem Nervensystem (Neuropathie) oder der Haut (Ulzerationen) auslösen. Die Ergebnisse dieser Studien können dazu beitragen, neue Wirkstoffe für die klinische Anwendung zu entwickeln. Außerdem sollen die Forschungsergebnisse helfen, das Verständnis zu verbessern, wie Wirkstoffkandidaten in klinischen Studien mit Biomarkern getestet werden können. Damit sie zukünftig bestmöglich bei all jenen Patienten verwendet werden können, die mit großer Wahrscheinlichkeit am besten von diesen neuen Medikamenten profitieren.

"Unsere Partnerschaft ist die perfekte Symbiose zwischen Universität und Industrie und der ideale Wegbereiter für den Translationsprozess vom Labor zum Patienten", so Professor Stefan Bornstein. "Wir erwarten hier neue Erkenntnisse und damit auch neue Therapieansätze bei der Behandlung von Diabetes und Diabetes-Folgekrankheiten."
 
"Über die Zusammenarbeit mit den herausragenden Wissenschaftlern der TU Dresden in diesem wichtigen Bereich, in dem ein großer medizinischer Bedarf besteht, freuen wir uns sehr", so Professor Wolfgang Rettig, Senior Vice President Research bei Boehringer Ingelheim. "Diese Forschungskooperation baut auf den exzellenten gemeinsamen Erfahrungen unserer bisherigen Zusammenarbeit mit der TU Dresden auf."
 
Informationen für Journalisten:

Prof. Stefan R. Bornstein
Tel.: +49 0351 458-5955
stefan.bornstein@uniklinkum-dresden.de


Stand: 07.02.2012 17:13
Autor: Pressestelle (Zuständig für die Presseinformationen) abgelaufen

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