|
|
Artikel zum weltweit ersten chemischen Mikroprozessor erschienenFoto: Greiner
Mitte dieses Jahres gelang es Prof. Andreas Richter vom
Institut für Halbleiter- und Mikrosystemtechnik und seinem
Team, einen Mikroprozessor zu entwickeln, der im Unterschied zu
den Mikroprozessoren der Computer keine elektronische
Information, sondern chemische Information in Form von
Chemikalienkonzentrationen verarbeitet. Ihre
Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler jetzt
in der Zeitschrift "Lab on a Chip". Als eine der ersten Anwendungen arbeiten die Wissenschaftler an Systemen, die die Analytik und medizinische Diagnostik unterstützen sollen. Man kann sich diese ähnlich einem Smartphone vorstellen, welches anhand eines Tröpfchens Körperflüssigkeit sofort feststellen kann, wie es dem betroffenen Menschen gesundheitlich geht, welche akuten Krankheiten er hat und was die nächsten notwendigen Maßnahmen sind. Das Team von Prof. Andreas Richter arbeitet mit im Exzellenzcluster „Center for Advancing Electronics Dresden“ (cfAED). Ziel des cfAED ist die Erschließung neuer Wege für die Mikroelektronik der Zukunft. Der chemische Mikroprozessor wurde auf der 4. International Conference "Smart Materials, Structures and Systems" in Montecatini Terme, Italien, präsentiert und ist nun ausführlich ausführlich in dem unten genannten Artikel beschrieben. R. Greiner, M. Allerdissen, A. Voigt, A. Richter: Fluidic microchemomechanical integrated circuits processing chemical information.Lab Chip, 2012, 12 (23), 5034 – 5044, DOI: 10.1039/C2LC40617A Fotodownload (Foto: Rinaldo
Greiner) |
Veranstaltungen07.05., 11.06., 18.06.2013
07.05.2013
10.05.2013 - 12.05.2013
12.05.2013
14.05., 11.06.201
Kontakt
Pressestelle
Kim-Astrid Magister Tel.: +49 351 463-32398 Fax: +49 351 463-37165 tu-dresden.de Sitz: Nöthnitzer Straße 43, Zi. 6 Post: TU Dresden Pressestelle 01062 Dresden Pakete: TU Dresden Pressestelle Helmholtzstraße 10 01069 Dresden |