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Exzellenz-Status: Anerkennung und Herausforderung

Am 1. November 2012 ist die Förderperiode der 2. Programmphase der Exzellenzinitiative gestartet. Zu diesem Stichtag hat sich der Rektor der TU Dresden, Prof. Hans Müller-Steinhagen, an alle Mitglieder der Universität gewandt mit grundsätzlichen Anmerkungen zum Exzellenz-Status. In seiner Rundmail geht er auf die großen Entwicklungschancen für die Universität ein, spricht gleichzeitig aber auch offen die Anstrengungen an, die mit dem neuen Status im Rahmen der Exzellenzinitiative verbunden sind und sein werden:
„Über fünf Jahre werden insgesamt 135,4 Millionen Euro zusätzlicher Drittmittel aus dieser Quelle in die TU Dresden fließen: 60,2 Millionen an die Maßnahmen des Zukunftskonzepts, 39,8 Millionen an das Exzellenzcluster und Forschungszentrum CRTD, 28,1 Millionen an das Exzellenzcluster cfAED und 7,4 Millionen an die Graduiertenschule DIGS-BB. Über diesen großen Erfolg und die damit verbundene Anerkennung können wir uns alle mit Recht freuen! 

Gleichzeitig ist heute ist aber auch ein ganz normaler Alltag mit Vorlesungen, Praktika, Übungen, Seminaren, Forschungs- und Verwaltungsarbeiten an einer der dynamischsten Universitäten in Deutschland.

Mit der Umsetzung der Maßnahmen aus der Exzellenzinitiative haben wir jedoch ein weiteres Aufgabenfeld hinzubekommen, wir sind als Universität sichtbarer geworden und die Erwartungen an uns sind nochmals gestiegen. Wir erleben bei aller Freude über den Erfolg auch jene Phase der großen Arbeitsbelastung und der Integration der Exzellenzthemen in das universitäre Gesamtumfeld, wie das schon andere Universitäten vor uns erlebt haben. Denn das Thema „Exzellenz“ geht ja weit über die reine finanzielle Förderung hinaus in Dimensionen wie Selbstverständnis, Erwartungshaltungen und Organisationsentwicklung. Großprojekte wie die Exzellenzinitiative – das hat eben auch schon die 1. Programmphase gezeigt -  bewirken einerseits einen großen Entwicklungsschub, andererseits führen sie Organisationen immer an die Grenze ihrer Ressourcen und bringen fast immer auch Wachstumsschmerzen mit sich.

Erwartungsgemäß ist der Start in die Umsetzungsphase wie bei jedem großen Drittmittelprojekt mit einem immensen Arbeitsaufwand verbunden, um die Strukturen zu etablieren bzw. parallel dazu bereits angelaufene Maßnahmen aus dem Zukunftskonzept wie die Bildung von Bereichen oder die Umstellung der Verwaltungs-IT-Landschaft auf ein integriertes System umzusetzen.

Die gesamte Universität erbringt damit derzeit einen ungeheuren Kraftakt, der nur dadurch gelingt, dass alle wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich weit über das normale Maß hinaus engagieren für ihre Universität – und dies zusätzlich zum vollen Lehr- und Forschungsbetrieb an unserer Universität. Dies kann man gar nicht oft genug betonen und ins Bewusstsein bringen. Und dafür kann man sich gar nicht oft genug bedanken.

In den kommen Monaten und Jahren werden wir nun als „Exzellenz-Aufsteiger“ gemeinsam unterwegs sein. Der Status einer Exzellenz-Universität erhöht Sichtbarkeit, Reputation und Erwartungen gleichsam über Nacht. Aber trotz aller jahrelangen Vorbereitung ändert sich die Universität damit nicht gleichzeitig schlagartig über Nacht in allen noch nicht exzellenten Punkten. Da liegt noch viel gemeinsame Arbeit vor uns. Die Exzellenzinitiative ist ein Entwicklungsimpuls und der Exzellenz-Status ein Neustart in einer anderen Liga und sicherlich kein Endpunkt; er ist Bestätigung und Anerkennung, aber auch Verantwortung und Herausforderung, als gesamte Universität sich weiter zu verbessern in Forschung, Lehre, Strukturen und Prozessen. An vielen Stellen wurde schon viel erreicht, an anderen Stellen haben wir noch deutlich Luft nach oben. Am Ende werden davon alle profitieren!

In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen guten Start in die Förderphase der Exzellenzinitiative an der TU Dresden, angeregte Diskussionen um „Exzellenzthemen“ und viel Erfolg bei unserem gemeinsamen Streben, die TU Dresden in möglichst all ihren Facetten zu einer exzellenten Universität zu machen!“

Informationen für Journalisten:
Technische Universität Dresden
Kim-Astrid Magister
Tel.: 0351 463-32398
pressestelle@tu-dresden.de


Stand: 05.11.2012 10:36
Autor: Pressestelle (Zuständig für die Presseinformationen) abgelaufen

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