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Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Der 27. Januar ist der Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus. An diesem Tag wird die Prorektorin für Bildung und Internationales der TU Dresden, Professor Ursula Schaefer, im Rahmen der Gedenkfeier der Stadt Dresden in der Gedenkstätte Münchner Platz ein Grußwort sprechen: „Es ist mir wichtig, auf die Verantwortung der Universität hinzuweisen, freiheitliche und demokratische Werte zu schützen. Sowohl an der TU Dresden als auch in unserer Stadt wollen wir eine Atmosphäre pflegen, die durch Toleranz und Freundschaft gegenüber ausländischen Mitbürgern, Besuchern und Gästen geprägt ist.“

Auch Studierende der Dresdner Regionalgruppe der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) engagieren sich für eine nachhaltige Aufarbeitung des Nationalsozialismus. Anlässlich des offiziellen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocausts am 27. Januar weisen sie auf historische Bedeutung dieses Datums hin: „Heute vor 67 Jahren wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz befreit, in dem 1,1 Millionen Menschen durch Zwangsarbeit, Folter und eine industriell betriebene Vernichtung getötet wurden. Seit 1996 wird dieses Datum in Deutschland als 'Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus' begangen. Im Zuge der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik und Ideologie wurden mehr als 10 Millionen Menschen ermordet - darunter Juden, Sinti und Roma, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, Menschen mit Behinderungen, psychisch Erkrankte, sogenannte 'Asoziale', politische Andersdenkende, Kriegsgefangene, Osteuropäer und aus anderen Gründen Verfolgte. Zu den Opfern des Nationalsozialismus zählen natürlich auch Dresdnerinnen und und Dresdner. So verlor die jüdische Gemeinde Dresdens zwischen Januar 1933 und Januar 1945 97 Prozent ihrer Mitglieder. Dieser Verlust kann beispielhaft für die direkte Folgenhaftigkeit der nationalsozialistischen Ideologie stehen.“

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Stand: 30.01.2012 21:35
Autor: Pressestelle (Zuständig für die Presseinformationen) abgelaufen

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