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TU Dresden lockt chinesischen Investor
Die Technische Universität Dresden und der chinesische Telekommunikationshersteller ZTE Corporation haben sich über eine Zusammenarbeit bei dem Aufbau eines Forschungs- und Entwicklungszentrums in Dresden verständigt. Ein entsprechendes Memorandum of Understanding (MoU) wurde heute, 28. Juni 2011, in Berlin im Rahmen der Europareise des chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao vom Rektor der TU Dresden, Prof. Hans Müller-Steinhagen, und dem Executive Vice President der ZTE Corporation, Fan Qingfeng, unterzeichnet. Zwar sieht das MoU im Unterschied zu den anderen z. T. milliardenschweren Wirtschaftsabkommen noch keine konkreten Investitionszahlen vor. Doch es zeigt, dass auch China beim Thema Telekommunikation den Standort Dresden und die TU Dresden fest im Blick hat. ZTE wird in Dresden vor allem Schlüsseltechnologien für den Mobilfunkstandard Long Term Evolution (LTE) wie zum Beispiel Time Division Duplex (TDD) erforschen und weiterentwickeln. Der weiter steigende Bedarf an Datenrate führt zu einer zunehmenden Verdichtung der Netze im Mobilfunk mit immer kleiner werdenden Funkzellen. Hierbei ist es technologisch sinnvoll, keine separaten Frequenzkanäle für die Kommunikation vom Terminal zum Netz und umgekehrt zur Verfügung zu stellen, sondern einen gemeinsamen Kanal zeitlich aufzuteilen (TDD). Deutschland hat mit der Bundesnetzagentur im Mai 2010 als bis heute erstes Europäisches Land eine Zuteilung von Frequenzen für LTE, den Mobilfunk der nächsten Generation, durchgeführt. Eine TDD Inbetriebnahme ist in den nächsten Jahren absehbar. Der Standort des geplanten Forschungs- und Entwicklungszentrum in der Nähe der TU Dresden bietet mit seinen hervorragend ausgebildeten Ingenieuren, Wissenschaftlern und Studenten eine ausgezeichnete Basis für die Entwicklung zukünftiger Telekommunikations-Lösungen für den deutschen Markt. Informationen für Journalisten: Kim-Astrid Magister |
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