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Magersucht früh erkennen und verhindernMagersucht (Anorexia nervosa) zählt zu den gefährlichsten
psychischen Erkrankungen. „Das ist vor allem wegen der Folgen
so“, sagt Corinna Jacobi, Professorin am Institut für Klinische
Psychologie und Psychotherapie der TU Dresden und Leiterin des
dortigen Essstörungsschwerpunkts. So sind zwar nur ein Prozent
aller 11- bis 17-Jährigen an einer Magersucht erkrankt. Die
Gefahr, dass die Patienten daran sterben, ist aber sehr groß.
Sorge bereitet den Experten nicht nur die steigende Anzahl an
gefährdeten jungen Mädchen, die ihr Körperempfinden an
TV-Sendungen und Magazinen orientieren. „Vor allem die Eltern
nehmen die Gefahr oft nicht oder zu spät wahr“, sagt Corinna
Jacobi. In den nächsten zwei Jahren soll das neu entwickelte Programm zur Früherkennung und Prävention an einer großen Stichprobe sachsenweit systematisch überprüft werden. Dafür fehlen den Diplom-Psychologen noch immer Teilnehmer für die Studie. „Die Hemmschwelle der Eltern ist groß, wenn es darum geht, sich mit diesem wichtigen Thema auseinanderzusetzen“, sagt Ulrike Völker. Informationen für Journalisten: |
Veranstaltungen07.05., 11.06., 18.06.2013
07.05.2013
10.05.2013 - 12.05.2013
12.05.2013
14.05., 11.06.201
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