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Dresdner Medizin-Professor jetzt Berater der Bundesregierung

Prof. Michael Baumann.
Prof. Michael Baumann.

Bundesministerin Prof. Annette Schavan berief Prof. Michael Baumann als Fachexperten für Gesundheit in die Forschungsunion Wirtschaft - Wissenschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF. Die Forschungsunion ist ein unabhängiges Beratungsgremium und Impulsgeber für Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Sie begleitet im Auftrag der Bundesregierung die Umsetzung und Weiterentwicklung der Hightech-Strategie für Deutschland.

"Wir freuen uns und sind geehrt, dass die Bundesregierung auf die Expertise eines unserer herausragenden Wissenschaftler zurückgreift", sagt Prof. Heinz Reichmann, Dekan der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus. Michael Baumann (47) ist Professor für Radioonkologie und Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie und Sprecher des OncoRay Zentrums für Strahlenforschung in der Onkologie der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden. Nach dem Studium an der Universität Hamburg arbeitete er zunächst als Postdoctoral Fellow an der Harvard University, um danach seine Facharztausbildung in Hamburg zu absolvieren. 1995 ging er an die neugegründete Medizinische Fakultät der TU Dresden. 2003 wurde er Gründungsdirektor des Universitäts KrebsCentrums und 2004 Sprecher des Zentrums für Innovationskompetenz OncoRay für Strahlenforschung in der Onkologie. Seine wissenschaftlichen Projekte umfassen Untersuchungen zur Rolle von Tumorstammzellen, molekularen Medikamenten, neuen Strahlenarten und der biologischen Bildgebung für die Strahlentherapie maligner Tumoren. Prof. Baumann war von 20042006 Präsident der Europäischen Strahlentherapiegesellschaft ESTRO und ist der derzeitige Präsident der Europäischen Krebsgesellschaft ECCO. 

Die Forschungsunion Wirtschaft - Wissenschaft ist ein zentrales innovationspolitisches Beratungsgremium der Bundesforschungsministerin zur Umsetzung und Weiterentwicklung der "Hightech-Strategie für Deutschland" der Bundesregierung. Seit August 2006 wird mit der Hightech-Strategie erstmals eine übergreifende nationale Strategie verfolgt, die politikfeld- und themenübergreifend eine Vielzahl der Forschungs- und Innovationsaktivitäten über alle Ressorts hinweg bündelt. Die neu aufgelegte Forschungsunion wird sich jetzt noch stärker als bisher auf die Bedarfsfelder der Hightech-Strategie Mobilität, Klima/Energie, Gesundheit, Sicherheit und Kommunikation fokussieren. Hier wird sie Zukunftsprojekte erarbeiten, mit denen Deutschland einen Spitzenplatz bei der Lösung globaler Herausforderungen einnehmen soll. Initiativen zur Umsetzung der Zukunftsprojekte werden entwickelt und nachverfolgt. Zur Vermittlung ihrer Ziele und Ergebnisse verstärkt sie aktiv den gesellschaftlichen Dialog. Sie identifiziert Innovationstreiber, Innovationshemmnisse und relevante Querschnittsfragestellungen, formuliert Forschungsaufgaben und benennt Handlungsbedarf. Ihre Mitglieder aus Wirtschaft und Wissenschaft sind überzeugt, dass Deutschland das Potenzial hat, auf den wichtigsten Zukunftsmärkten einen Spitzenplatz einzunehmen. Sie hat insgesamt 25 Mitglieder für alle Wissenschaftsbereiche. "Ich freue mich sehr auf diese spannende Aufgabe und möchte mich insbesondere im Bereich der Zukunftsfragen der Gesundheitsforschung intensiv in dieses Gremium einbringen", unterstreicht Prof. Baumann.

Informationen für Journalisten:
TU Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus,
Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie,
Prof. Michael Baumann,
Tel.: 0351 458-5292
Michael.Baumann@uniklinikum-dresden.de


Stand: 16.03.2010 10:29
Autor: Karsten Eckold abgelaufen

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