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Wissenschaft auf den Punkt gebracht

Nach zehn Minuten ist Schluss. So viel Zeit haben die Kandidaten, um dem Publikum zu erklären, was sie gerade forschen. Wie sie das tun, steht ihnen frei  – ob mit Händen oder Füßen, Worten, Bildern, Gesten oder Gesang. Egal ob Professorin oder Doktorand, egal aus welchem Fach, am Ende bewerten die Zuschauer, wer seine Sache am besten gemacht hat. Noten gibt es nicht nur dafür, wie verständlich die Vortragenden ihr Thema aufbereiten, sondern auch, wie originell oder mitreißend sie es darbieten.

Am 22. November um 19.30 Uhr sucht Dresden den forschenden Superstar: Der Science Slam „kurz & klug“ geht im Dülfersaal der Technischen Universität über die Bühne. Der Applaus des Publikums entscheidet, wer als Sieger aus dem fröhlichen Wettstreit um die „Goldene Kopfnuss“ hervorgeht.

Die Idee, einem Laienpublikum Wissen auf etwas andere Art zu vermitteln, ist dem Poetry Slam entlehnt, einer Art Schaulaufen für freie Lyrik. Nur dass es beim Science Slam um ernste Inhalte geht. Das Braunschweiger Haus der Wissenschaften lud 2008 erstmals zu solchem akademischen Kräftemessen ein. Inzwischen betreten in immer mehr deutschen Städten Forschende die Bühne, um Nichtwissenschaftler für ihr Thema zu begeistern, sei es für „strafrechtliche Aspekte in den Liedern von Johnny Cash“ oder für „ein inverses Verfahren zur Messung von lokalen Wärmeübergangskoeffizienten mittels IR-Thermographie“. Im Ernst: Das geht, und zwar so, dass die Zuschauer etwas zu lernen und zu lachen haben. In Braunschweig hat die regelmäßig stattfindende Show längst Kultstatus.

Die Dresdner Premiere des Science Slam haben die Studentenstiftung und der Career Service anlässlich der „Langen Nacht der Wissenschaft“ im Juni lanciert. Damals übte sich der wissenschaftliche Nachwuchs unter freiem Himmel vor dem Hörsaalzentrum der TU in alternativen Formen des Dozierens. „kurz & klug“ verlegt das Veranstaltungsformat jetzt in das stilvolle Ambiente des Festsaals über der Alten Mensa – und lässt auch gestandene Professoren in den Ring. Tatsächlich haben sich bereits 9 Teilnehmer gemeldet, zwei davon mit höheren akademischen Weihen. Als Moderator übernimmt der TU-Kommunikationswissenschaftler Professor Wolfgang Donsbach das Mikrofon.

Damit niemand durstig bleibt, bietet die Studentenstiftung einen Getränkeverkauf an. Auch für den kleinen Hunger ist vorgesorgt. Der Eintritt ist frei. Der Festsaal an der Dülferstraße 2, über der Alten Mensa der TU gelegen, ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem zu erreichen: Bus 61 bis Haltestelle Technische Universität, Bus 66 bis Mommsenstraße, Bus 85 bis Helmholtzstraße oder die Straßenbahnlinien 3 und 8 bis Haltestelle Nürnberger Platz. Weitere Informationen sind im Internet unter http://www.mpi-cbg.de/scienceslam/  zu finden.

Organisiert haben den Science Slam die drei Dresdner Max-Planck-Institute und die Technische Universität Dresden gemeinsam mit der freien Wissenschaftsjournalistin Sabine Sütterlin.

Informationen für Journalisten:
Florian Frisch
Max Planck Institute of Molecular Cell Biology and Genetics
Tel.: 0351 210-2840

Fax: 0351 210-1019
scienceslam@mpi-cbg.de


Stand: 18.11.2010 15:19
Autor: Sven Geise abgelaufen

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