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Innovationen für die theoretische Fahrerlaubnisprüfung

Trotz kontinuierlicher Rückgänge der Unfallzahlen in den letzten Jahren verunglückten 2009 auf Sachsens Straßen 192 Personen tödlich, 4186 Verkehrsteilnehmer wurden schwer und 13860 leicht verletzt. Dabei ist das Risiko als Fahranfänger zu verunglücken etwa dreimal höher als für erfahrene Kraftfahrer.

Um die Risiken für Fahranfänger zu reduzieren, werden eine Reihe von Maßnahmen (u. a. Führerschein mit 17) entwickelt, umgesetzt und evaluiert. Auch der Beitrag der theoretischen Fahrprüfung soll in diesem Zusammenhang gesteigert werden. Eine wissenschaftliche Untersuchung an der TU Dresden soll zeigen, ob innovative Prüfungsfragen entwickelt werden können, mit denen die Gefahrenerkennung zukünftiger Autofahrer besser erfasst werden kann.

Gesucht werden für diese Untersuchung dringend Fahrschüler, die sich in der Fahrausbildung befinden. Diesen werden in einer etwa einstündigen Untersuchung Videos und Bilder von Situationen aus dem Straßenverkehr gezeigt. Mit Hilfe von Blickbewegungsmessungen soll untersucht werden, wie sich Fahranfänger beim Betrachten von Abbildungen und Videos orientieren.

Die Teilnehmer an den Versuchen erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 15 Euro.

Bei Interesse melden sich Fahrschüler bitte unverbindlich unter Tel.:0351 463-36643 (Jan Stern) oder unter: teilnahme@verkehrspsychologie-dresden.de

Weitere Informationen für Journalisten:
Jan Stern 0162 4809682
bzw. Jana Voigt 0176 21689725


Stand: 15.10.2010 10:57
Autor: Karsten Eckold abgelaufen

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