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Bemerkenswerte Landhebung in Patagonien gemessen
Wissenschaftler der Technischen Universität Dresden haben am
Südlichen Patagonischen Eisfeld eine starke Hebung der Erdkruste
gemessen. Gemeinsam mit Fachkollegen aus Chile und den USA konnten sie
nachweisen, dass diese Hebung das Ergebnis einer sich beschleunigenden
Abnahme des Eises ist. Das Südliche Patagonische Eisfeld ist mit 13 000
Quadratkilometern nach der Antarktis die zweitgrößte Eismasse auf der
Südhalbkugel. Es ist unter dem Begriff "Glazialisostasie" bekannt, dass der Auf- und Abbau großer Eismassen zu Senkungen und Hebungen der darunterliegenden Erdkruste führt. Die in Patagonien mittels GPS bestimmte Rate von 39 mm/Jahr ist die größte glazialisostatische Hebungsrate, die bisher weltweit gemessen wurde. Darüber berichten die Forscher in der Fachzeitschrift "Earth and Planetary Science Letters". "Wir werden diese Untersuchungen fortsetzen", so Prof. Dietrich.
"Unsere Modellrechnungen zeigen, dass in einigen Bereichen sogar
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